Was Orchestrierung konkret bedeutet
Orchestrierung heißt nicht, alles selbst zu machen. Sie heißt, dass vier Ebenen aufeinander abgestimmt bleiben, auch wenn an ihnen verschiedene Menschen arbeiten.
Die Zielseite. Website oder Shop sind der Ort, an dem aus Aufmerksamkeit ein Auftrag wird. Jede Verbesserung hier wirkt auf alle Zuflüsse gleichzeitig, während eine Verbesserung in einem einzelnen Kanal nur diesen einen Kanal betrifft. Deshalb bewerten wir Maßnahmen an der Zielseite zuerst, und häufig bringen gezielte Anpassungen an bestehenden Seiten schneller verwertbare Erkenntnisse als ein vollständiger Neubau.
Die Zuflüsse. Sichtbarkeit in der Suche, bezahlte Anzeigen, Inhalte, soziale Netzwerke, E-Mail: Welche Kombination sinnvoll ist, entscheidet der Kaufprozess Ihrer Kunden, nicht die Vorliebe der Agentur. Wir legen die Gewichtung anhand dessen fest, was in Ihren Daten bereits nachweisbar Anfragen erzeugt, und bauen von dort aus. Ein Kanal kann den ersten Kontakt erzeugen, ein anderer die spätere Rückkehr tragen. Wer nur den letzten Kontakt betrachtet, bekommt ein falsches Bild.
Die Messung. Ohne saubere Erfassung ist jede Optimierung eine Meinung. Die Messung ist deshalb kein Nachtrag am Projektende, sondern Teil der ersten Ausbaustufe.
Die Steuerung. Der Takt, in dem entschieden wird: Was hat gewirkt, was wird ausgebaut, was wird gestoppt. Ohne diesen Takt bleibt ein Marketingsystem auf dem Stand des Tages, an dem es aufgesetzt wurde.
Der Wert der Orchestrierung entsteht in den Übergängen. Eine Anzeige, die auf eine Seite führt, deren Versprechen nicht zum Anzeigentext passt, verbrennt Budget, ohne dass eine der beiden Seiten für sich betrachtet fehlerhaft wäre. Genau solche Brüche sieht man nur, wenn eine Stelle beide Enden verantwortet.






