Online-PR-Agentur beauftragen: Leistungen, Ablauf und Abrechnung bei ONMA

Wer eine Online-PR-Agentur sucht, steht selten vor einer Verständnisfrage, sondern vor einer Beauftragungsentscheidung: Welchen Leistungsumfang brauchen wir, wie läuft die Zusammenarbeit konkret ab, was kostet das, und woran erkennen wir, ob eine Agentur zu unserem Unternehmen passt? Diese Seite beantwortet genau diese vier Fragen für ein Mandat bei ONMA.

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Warum

Was ein Online-PR-Mandat umfasst

Ein Online-PR-Mandat bei ONMA beginnt nicht mit einem pauschalen Verteiler, sondern mit der Frage, welche Geschichten Ihr Unternehmen glaubwürdig erzählen kann und für welche Redaktionen diese tatsächlich interessant sind. Darauf bauen Themenplanung, Medienauswahl, Ansprache und Platzierungsarbeit auf.

Online-PR bezeichnet die digitale Presse- und Medienarbeit; die Einordnung der Disziplin, ihrer Instrumente und Maßnahmen finden Sie auf unserer Seite zur Online-PR. Hier geht es ausschließlich um das Mandat: Umfang, Prozess, Preisstruktur, Vertragsbedingungen und die Frage, wann interne Pressearbeit ausreicht.

Der häufigste Fehler beim Agenturvergleich ist der Vergleich von Monatspauschalen, die völlig unterschiedliche Leistungen enthalten. Hinter dem Begriff Online-PR kann ein einzelner Pressetext mit Verteilerversand stecken oder die vollständige Begleitung von der Themenfindung bis zur redaktionellen Platzierung.

Ein Mandat bei ONMA setzt sich aus diesen Bausteinen zusammen:

  • Analyse des Unternehmens, seiner Themenlage und seiner bisherigen Medienpräsenz
  • Definition der relevanten Zielgruppen und Mediensegmente
  • Entwicklung tragfähiger PR-Themen und journalistischer Aufhänger
  • Aufbau und laufende Qualifizierung des Presseverteilers
  • Redaktionsplan mit Themen, Terminen und Zuständigkeiten
  • Presseinformationen, individuelle Pitches und Hintergrundmaterial
  • Ansprache ausgewählter Redaktionen und Fachmedien
  • Koordination von Rückfragen, Interviews und Freigaben
  • Dokumentation der Veröffentlichungen und Auswertung der Resonanz

Welche dieser Bausteine Sie benötigen, hängt von Ihrer Ausgangslage ab. Ein Unternehmen mit eigener Pressestelle braucht oft nur Themenstrategie und Medienzugang. Ein Betrieb ohne interne PR-Strukturen benötigt das vollständige Paket einschließlich Textarbeit und Kontaktpflege. Entscheidend ist, dass die Bausteine im Angebot einzeln benannt und mengenmäßig hinterlegt sind. Formulierungen wie „laufende Pressearbeit" oder „umfassende Betreuung" taugen nicht als Vertragsgrundlage.

Smartphone auf dunklem Untergrund, auf dem Display eine Google-Trefferliste zur Suche „Online Marketing Experte“
Abb. 1 - Smartphone auf dunklem Untergrund, auf dem Display eine Google-Trefferliste zur Suche „Online Marketing Experte“
Im Detail

Earned Media: was eine Agentur zusagen kann

Der Kern eines Online-PR-Mandats ist Earned Media. Eine Redaktion greift ein Thema auf, weil sie darin einen Wert für ihre Leserinnen und Leser sieht. Die Veröffentlichung wird nicht wie eine Anzeige gebucht, und genau daraus folgt die wichtigste Vertragsgrenze: Eine seriöse Agentur sagt Platzierungsarbeit zu, keine Platzierung.

Verbessern lassen sich die Voraussetzungen sehr wohl, und zwar durch relevante Themen, präzise Medienauswahl, belastbare Informationen, verfügbare Ansprechpartner und eine individuelle Redaktionsansprache. Versprechen wie „garantierte Berichterstattung in bekannten Medien" sollten Sie dagegen prüfen. Dahinter stehen in der Regel bezahlte Veröffentlichungen, Advertorials oder frei zugängliche Veröffentlichungsportale. Solche Formate haben ihre Berechtigung, sind aber keine unabhängige redaktionelle Berichterstattung und gehören im Angebot getrennt ausgewiesen. Bei ONMA wird vor Vertragsbeginn festgehalten, welche Art von Medienarbeit beauftragt ist und wie redaktionelle Platzierung, bezahltes Format und reine Portalveröffentlichung voneinander abgegrenzt werden.

Aufgeklappter Laptop auf dunklem Untergrund, auf dem Bildschirm eine Google-Trefferliste zur Suche „Online Marketing Experte“

Ablauf eines Mandats: vom Briefing bis zur Platzierung

1. Erstgespräch und Auftragsklärung

Wir klären, welches unternehmerische Ziel die Pressearbeit stützen soll: Markteinführung, Expansion, eine Studie, ein Innovationsprojekt oder der kontinuierliche Aufbau von Sichtbarkeit in Fachmedien. Parallel prüfen wir, ob genügend belastbare Themen vorhanden sind. Nicht jedes Vertriebsargument trägt eine redaktionelle Geschichte, und diese Unterscheidung gehört an den Anfang, nicht in den dritten Monat.

2. Briefing und Bestandsaufnahme

Erfasst werden Geschäftsmodell und Marktumfeld, Produkte und Alleinstellungsmerkmale, die fachliche Expertise im Haus, vorhandene Daten, Studien und Fallbeispiele, bisherige Pressearbeit und Medienkontakte, freigabeberechtigte Personen, mögliche Sprecherinnen und Sprecher sowie Themen, die nicht kommuniziert werden dürfen. Ebenso wichtig sind die Abläufe: Wer beantwortet fachliche Rückfragen? Wie schnell sind Freigaben möglich? Welche Aussagen benötigen eine rechtliche Prüfung? Bei einer kurzfristigen Redaktionsanfrage entscheidet der Freigabeweg darüber, ob die Gelegenheit genutzt wird.

3. Themenarchitektur und Redaktionsplan

Aus dem Briefing entsteht ein Redaktionsplan, der je Thema festhält: Zielmedien, journalistischer Aufhänger, benötigte Unterlagen, fachliche Quelle im Unternehmen, Zeitpunkt für Ansprache und Nachverfolgung sowie erforderliche Freigaben. Neben Unternehmensmeldungen nutzen wir fachliche Einordnungen, Marktentwicklungen, Daten, saisonale Anlässe und kommentierbare Branchenthemen. Der Plan schafft Verbindlichkeit, bleibt aber anpassbar, denn Nachrichtenlagen lassen sich nicht Monate im Voraus fixieren.

4. Auswahl der Redaktionen und Fachmedien

Ein großer Verteiler ist kein Qualitätsmerkmal. Maßgeblich ist die Passung von Thema, Medium, Ressort und Ansprechpartner. Wir strukturieren die Auswahl nach Themenfeldern, Branchen, Zielgruppen und redaktionellen Formaten; je nach Mandat gehören Fachportale, Wirtschaftsredaktionen, regionale Medien, Branchenpublikationen, Podcasts oder redaktionell betreute Newsletter dazu. Vor jeder Ansprache prüfen wir, ob das Thema zur bisherigen Berichterstattung und zum Aufgabenbereich des Kontakts passt. Das reduziert Streuverluste und schützt Ihr Unternehmen vor einer Kommunikation, die bei Redaktionen als irrelevant ankommt.

5. Pitch, Unterlagen und Freigabe

Nicht jede Geschichte braucht eine klassische Pressemitteilung. Oft wirkt ein kurzer, individuell formulierter Pitch besser; in anderen Fällen sind Presseinformation, Datenblatt, freigegebene Zitate oder Bildmaterial nötig. Aussagen, Fakten und Zitate werden vor dem Versand mit Ihnen abgestimmt, schnell genug, um redaktionelle Fristen zu halten.

6. Ansprache und Nachverfolgung

Nach der Freigabe erfolgt die gezielte Kontaktaufnahme und eine angemessene Nachverfolgung, kein wiederholtes Drängen. Zeigt eine Redaktion Interesse, koordiniert ONMA die nächsten Schritte: zusätzliche Informationen, ein Interview, ein Expertengespräch oder weitere Belege. Die journalistische Entscheidung inklusive Überschrift, Aufbau und Schwerpunkt bleibt immer bei der Redaktion.

7. Auswertung und nächster Themenzyklus

Dokumentiert werden Aktivitäten, Rückmeldungen und Veröffentlichungen. Ausgewertet wird nicht nur die Zahl der Platzierungen, sondern ihre Qualität: Wurde das Unternehmen im passenden fachlichen Zusammenhang genannt? Ist die gewünschte Expertise erkennbar? Passt das Medium zur vereinbarten Zielgruppe? Sind neue redaktionelle Kontakte entstanden? Welche Themenansätze werden fortgeführt, welche beendet? Diese Erkenntnisse fließen in den nächsten Redaktionsplan ein. So entsteht keine Folge isolierter Presseaktionen, sondern eine lernende Medienarbeit.

Frau vor einer Wand mit bunten Haftnotizen, davor sechs Personen mit Laptops an einem Besprechungstisch

Was eine Online-PR-Agentur kostet

An dieser Stelle steht in den meisten Agenturangeboten nur „auf Anfrage". In der Auswertung der zu diesem Thema sichtbaren Anbieterseiten nennt kein einziger Wettbewerber Preise oder Abrechnungsmodelle außerhalb einer FAQ-Zeile. Ein belastbarer Preis lässt sich tatsächlich erst nennen, wenn der Umfang feststeht, aber die Preistreiber und die Vertragsbedingungen kann jede Agentur vorab offenlegen. Bei ONMA bestimmen vier Größen den Preis:

  1. Anzahl der Themen pro Monat oder Quartal
  2. Rechercheaufwand je Thema, also ob Daten, Studien oder Interviews aufbereitet werden müssen
  3. Breite und Individualisierungsgrad der Redaktionsansprache
  4. Umfang von Reporting und Abstimmungsschleifen

Daraus ergeben sich drei Abrechnungsmodelle:

ModellPasst beiAbgerechnet wirdTypische Bindung
Retainerlaufender Pressearbeit über mehrere Themenzyklenmonatliche Pauschale für einen definierten LeistungsrahmenMindestlaufzeit mit vereinbarter Kündigungsfrist
Projektpreiseinem abgegrenzten Anlass wie Studie oder KampagneFestpreis für den beschriebenen ProjektumfangProjektdauer
Einzelmaßnahmeeinem klar umrissenen EinzelbedarfAufwand je Maßnahmekeine

Retainer für kontinuierliche Pressearbeit

Der Retainer ist eine monatliche Pauschale für einen festgelegten Leistungsrahmen. Sein Vorteil ist Kontinuität: Die Agentur kennt Fachgebiete, Sprecher und Medienumfeld mit der Zeit genauer, und es stehen Kapazitäten für kurzfristige Gelegenheiten bereit. Im Vertrag gehören diese Punkte geregelt: enthaltene Leistungen und Mengen, Mindestlaufzeit, Kündigungsfrist, Berichtsintervall, Umgang mit nicht genutzten Kapazitäten und der Satz für Zusatzaufwand.

Projektpreis für einen abgegrenzten Anlass

Der Projektpreis passt zu einem definierten Vorhaben, etwa der Veröffentlichung einer Studie, einer Unternehmensmeldung oder einer befristeten Fachmedienkampagne. Angebot und Auftrag beschreiben Vorbereitung, Anzahl der Themenansätze, Medienauswahl, Ansprache, Nachverfolgung und Abschlussauswertung; Änderungen außerhalb dieses Rahmens werden separat vereinbart. Das Modell bietet maximale Budgetklarheit, ersetzt aber keinen langfristigen Beziehungsaufbau zu Redaktionen.

Einzelmaßnahme für einen konkreten Bedarf

Sinnvoll, wenn Strategie, Thema und interne Zuständigkeiten bereits stehen: die Prüfung eines Pitches, eine Presseinformation, die Ansprache einer ausgewählten Mediengruppe. Die Grenze liegt dort, wo Themen erst entwickelt, Ansprechpartner recherchiert und Kontakte aufgebaut werden müssen. Eine einzelne Aussendung ist kein PR-Mandat.

Diese Punkte klärt ONMA vor Vertragsabschluss

Damit Angebote vergleichbar werden, weisen wir vor der Unterschrift aus: enthaltene strategische und operative Leistungen, geplante Anzahl von Themen und Maßnahmen, ob Recherche und Verteileraufbau eingeschlossen sind, Anzahl der Abstimmungs- und Korrekturschleifen, Koordination von Interviews und Redaktionsanfragen, Form und Turnus des Reportings, mögliche Fremdkosten wie Bildlizenzen, Laufzeit und Kündigungsfrist sowie die Regelung für Zusatzaufwand. Zusatzleistungen werden vor ihrer Ausführung abgestimmt, nicht nachträglich berechnet.

Zwei Männer arbeiten in einem hellen Büro nebeneinander am Laptop, auf dem Bildschirm Programmcode

Auswahlkriterien speziell für Online-PR

Referenzlogos sagen wenig. Diese fünf Prüfpunkte sind PR-spezifisch und in einem Gespräch klärbar:

Redaktionelle Relevanz. Haben die vorgeschlagenen Themen einen Nachrichten- oder Nutzwert? Wenn jede Produktinformation zur „spannenden Story" erklärt wird, fehlt die journalistische Distanz.

Begründete Medienauswahl. Lassen Sie sich erklären, welche Mediengruppen warum angesprochen werden. Ein Verteiler mit mehreren Tausend Kontakten ist kein Argument.

Konkrete Zuständigkeiten. Aus dem Angebot muss hervorgehen, wer Themen entwickelt, Informationen liefert, Texte freigibt, Kontakte anspricht und Rückfragen betreut. Unklare Zuständigkeiten erzeugen später Verzögerungen und Zusatzkosten.

Realistische Erfolgseinordnung. Fragen Sie, wie ausbleibende Resonanz ausgewertet wird und welche Konsequenz daraus folgt. Eine Agentur ohne Antwort darauf misst nichts.

Verständliche Vertragsbedingungen. Vergleichen Sie Leistungsinhalte, nicht Pauschalen, und achten Sie auf Laufzeit, Kündigungsfrist, Zusatzhonorare, Fremdkosten und Freigaberegeln.

Lächelnder Mann mit dem Hörer eines alten Wählscheibentelefons am Ohr

Wann interne Pressearbeit ausreicht

Nicht jedes Unternehmen braucht dauerhaft eine Agentur. Intern lässt sich Pressearbeit gut abbilden, wenn regelmäßig relevante Themen vorliegen, eine erfahrene Person genügend Zeit dafür hat, passende Redaktionskontakte bestehen, journalistische Anforderungen sicher eingeschätzt werden, Texte und Abstimmungen zuverlässig erfolgen und Anfragen kurzfristig beantwortet werden können.

Eine Agentur lohnt sich, wenn Kapazitäten fehlen, der Zugang zu Fachredaktionen erst aufgebaut werden muss, eine externe Einschätzung der Themen gebraucht wird oder zwischen Fachabteilung, Geschäftsführung und Redaktion koordiniert werden muss. Häufig sinnvoll ist ein hybrides Modell: Ihr Team liefert Fachwissen, Daten und Freigaben, ONMA übernimmt Themenplanung, Medienauswahl und Redaktionsansprache. So bleibt die inhaltliche Kompetenz im Unternehmen, ohne dass alle operativen PR-Aufgaben intern abgebildet werden müssen.

Nahaufnahme einer Laptop-Tastatur, darüber blau eingefärbter HTML-Quelltext

Erstgespräch vereinbaren

Erfolgreiche Online-PR lässt sich nicht erzwingen, aber professionell vorbereiten. Ob Retainer, Projekt oder Einzelmaßnahme zu Ihrer Situation passt, klären wir im Erstgespräch: Wir prüfen Ihre Themenlage, benennen die relevanten Mediensegmente und skizzieren den Leistungsumfang samt Abrechnungsmodell. Sie erhalten einen definierten Leistungsrahmen statt eines pauschalen PR-Versprechens. Sprechen Sie ONMA an.

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Häufige Fragen

Häufige Fragen zur Beauftragung

Der Preis ergibt sich aus Themenzahl, Rechercheaufwand, Breite der Ansprache und Reportingumfang. Diese vier Größen legen wir im Angebot mengenmäßig fest, sodass Sie wissen, wofür Sie zahlen, statt eine Pauschale ohne Inhalt zu vergleichen.

Das hängt von Thema, Medium und Erscheinungsrhythmus ab. Fachmedien planen häufig mehrere Wochen im Voraus, tagesaktuelle Onlineredaktionen deutlich kurzfristiger. Ein tragfähiger Rhythmus entsteht in der Regel über mehrere Themenzyklen.

Nein, nicht bei redaktioneller Berichterstattung. Zugesagt wird die Arbeit an den Voraussetzungen: Themenqualität, Medienauswahl, Unterlagen und Ansprache. Wer eine Platzierung garantiert, verkauft ein bezahltes Format.

Nein. Nötig sind fachliche Ansprechpartner für Rückfragen und ein geklärter Freigabeweg. Alles Weitere kann das Mandat abdecken.

Nächster Schritt

Sichtbarkeit besprechen,
bevor die nächste Maßnahme startet.

Ein Erstgespräch klärt Ausgangslage, realistische Ziele und welcher Hebel für Ihre Website zuerst zählt.

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