AdWords Conversion Optimierungstool

Mit dem AdWords Conversion Optimierungstool können Sie Ihre Conversion Rate einfach optimieren. Mehr Infos dazu finden Sie in unserem Glossar.

Optimieren Sie Ihre Conversions

Das AdWords Conversion Optimierungstool dient, getreu seiner Bezeichnung, zur Optimierung der zu erwartenden

Conversions

. Welche Ziele das genau sind, die damit optimiert werden, hängt vom Publisher ab. Denkbar sind beispielsweise eine Steigerung der Bestellrate, ein teurerer Warenkorb oder die Kontaktaufnahme zu einem Dienstleister. Der Einsatz vom AdWords Conversion Optimierungstool ist unverbindlich und kostenfrei.

Voraussetzungen für das AdWords Conversion Optimierungstool

Damit das Tool einwandfrei funktioniert, gilt es einige Voraussetzungen zu beachten. Beispielsweise setzt das Tool voraus, dass in den letzten 30 Tagen mindestens 15 erfolgreiche Konvertierungen erfolgten. Des Weiteren muss das Conversion Tracking aktiviert und es auch während dieser 15 Konvertierungen schon gewesen sein. Außerdem müssen natürlich eine Anzeigengruppe oder Kampagnen existieren, für die die Optimierung überhaupt erfolgt. Im AdWords Conversion Optimierungstool selbst stehen zwei übergeordnete Optionen zur Auswahl. Publisher können entscheiden, ob sie einen max. CPA oder Ziel-CPA festlegen. Beide Optionen sind unter “CPC-Gebote automatisch einstellen” zu finden. Beim maximalen CPA legen Publisher fest, wie viel sie bereit sind, maximal für eine Konvertierung zu zahlen. Wird Ziel-CPA angewählt, bestimmt der Publisher hingegen, wie viel er durchschnittlich für die Konvertierung zahlen möchte. Abseits davon lässt sich die Option “Schwerpunkt auf Klicks” festlegen. Bei dieser wählen Publisher, ob sie Gebote für Klicks manuell festlegen möchten oder diese Aufgabe AdWords überlassen. Letzteres hat zur Folge, dass AdWords das maximal verfügbare 30-Tages-Budget für möglichst viele Klicks optimiert. Diese Option dient der Konfiguration, ist aber anders als die erste Option, nicht unmittelbar an das AdWords Conversion Optimierungstool gebunden.

Analyse der möglichen Konvertierungen

Um die Chance auf erfolgreiche Konvertierungen zu prüfen, ermittelt Google die Keywords, die in den vergangenen 30 Tagen am stärksten konvertierten. Solche besonders erfolgreichen Keywords stärker zu verwenden, ist im Interesse des Publishers, da sich diese bereits mit guten Konvertierungen bewiesen haben. Bei der Analyse und Auswertung, aber auch später bei der Einstellung, sollten Publisher einige Umstände bedenken. So werden die Voreinstellungen für unterschiedliche Tageszeiten, mobile Endgeräte/Desktops und Standorte nicht in das AdWords Conversion Optimierungstool übernommen. Als Alternative verwendet Google lediglich ein einziges Gebot, welches dann wieder die eben genannten Variablen berücksichtigt. Außerdem ist das AdWords Conversion Optimierungstool keinesfalls als vollständiger Ersatz für eine stetig erfolgende Optimierung der Anzeigengruppe oder Kampagne zu verstehen. Insbesondere auf saisonale Veränderungen, wie beispielsweise die Weihnachtszeit, reagiert das AdWords Conversion Optimierungstool wenig bis gar nicht. Da es die letzten 30 Tage berücksichtigt, würde es stattdessen vermehrt Konvertierungen aus dem frühen Dezember oder November heranziehen, obwohl für viele Publisher in der Weihnachtszeit veränderte Bedingungen und Umstände gelten. Außerdem ist zu bedenken, dass die Genauigkeit bei neu eingestellten Keywords normalerweise stark negativ beeinträchtigt wird. Insbesondere dann, wenn eine Kampagne oder Anzeigengruppe bisher nur wenig genutzt wurde, weicht die Praxis daher meist von der Anzeige im AdWords Conversion Optimierungstool ab. Um darauf individuell reagieren zu können, erlaubt Google Publishern das AdWords Conversion Optimierungstool jederzeit an- und wieder abzuschalten. Diese verordnete Pause nutzt das Tool im Gegenzug, um wieder neue und “frische” Daten zu sammeln. Nach einer Pause können die weiteren Prognosen zu den Konvertierungen also gänzlich anders ausfallen, als das zuvor der Fall war. Zu berücksichtigen ist außerdem, dass das AdWords Conversion Optimierungstool zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht mit Shoppingkampagnen kompatibel ist. Solche müssen vom Publisher also immer eigenständig überwacht und verwaltet werden. Es ist aber durchaus denkbar, dass eine Schnittstelle zu Google Shopping in Zukunft geplant ist.

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