AdWords Display URL
Dank der AdWords Display URL wirken Ihre Ads aufgeräumter. Hier erfahren Sie, wie das funktioniert.
Alles über die AdWords Display URL
Die AdWords Display URL (in der deutschen Version: “angezeigte URL”) ist die Webadresse, die dem Nutzer in Kombination mit einer Anzeige eingeblendet wird. Sie unterscheidet sich damit von der
Ziel URL
, die lediglich der Publisher sieht und in seiner Anzeige, Anzeigengruppe oder Kampagne einstellt.
Vorteile der AdWords Display URL
Die angezeigte URL unterscheidet sich deshalb von der finalen URL, weil die Anzeige so übersichtlicher bleibt. Aufgrund von Tracking-Codes entstehen häufig komplexe URLs, die vom Nutzer als verwirrend oder gar unseriös aufgefasst werden könnten. Aus diesem Grund hat Google die AdWords Display URL implementiert. Sie schafft Übersicht, informiert den Nutzer aber weiterhin, welche Domain er nach einem Klick auf die Anzeige ansteuert. Da der Publisher hier einigermaßen frei in seinen Einstellungen ist, wirkt die AdWords Display URL normalerweise sehr aufgeräumt. Gegenüber der finalen URL ist sie außerdem stark verkürzt. Die AdWords Display URL ist damit nicht als “Verschleierung” der tatsächlichen Adresse zu verstehen. Vielmehr soll sie die Anzeige optisch übersichtlicher gestalten und den Nutzer informieren. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass keine völlig beliebige Adresse als Display URL eingetragen werden darf. Mindestens die Domain muss zwischen Display und Ziel URL unverändert bestehen bleiben. So weiß der Nutzer weiterhin, welche Seite er nach einem Klick auf die Anzeige ansteuert.
Konfiguration der AdWords Display URL
Die angezeigte URL wird, unabhängig von den Einstellungen des Publishers, in einer hellgrünen Farbe dargestellt. Sie lässt sich individuell je nach Anzeige, Anzeigengruppe und Kampagne festlegen und darf auch verändert werden, wenn die jeweilige Anzeige bereits existiert. Sie ist außerdem völlig unabhängig vom eingestellten Keyword oder weiteren Faktoren, wie zum Beispiel dem Klickpreis. Beispiel für eine AdWords Display URL: Ein Publisher, der den Shop “www.Beispiel-Shop.de” betreibt, kann exakt diese Domain als Display URL einstellen. Damit die Anzeige auf die “richtige” Seite verlinkt, würde er dann als Ziel URL zum Beispiel diese einstellen: “www.Beispiel-Shop.de/Landingpage-Socken/22/Sale”. Die erste Variante ist die “aufgeräumte” Version, die beim Nutzer Übersicht, Transparenz und Seriosität schafft. Die zweite Variante ist die Unterseite auf dem Server, die mit einem Klick angesteuert wird. Die Einstellung erfolgt bei den erweiterten Textanzeigen. Sie setzt sich aus der Domain der finalen URL zusammen und darf außerdem um zwei optionale Pfade ergänzt werden. Jedes dieser Felder darf maximal 15 Zeichen umfassen.
Einschränkungen
Die AdWords Display URL darf, wie bereits eingangs dargelegt wurde, nicht beliebig sein. Sie muss sich mit dem Domainnamen decken. Generell bestehen einige weitere Einschränkungen. So dürfen beispielsweise keine geschützten Markennamen in die URL übernommen werden, wenn der Publisher nicht selbst Rechteinhaber dieser Marke ist. Wer also beispielsweise im eigenen Shop Adidas-Turnschuhe verkauft, muss als AdWords Display URL seine eigene Domain anzeigen lassen und darf nicht die von Adidas als Unternehmen, Marke und Shop verwenden. Google selbst gibt an, dass AdWords fortlaufenden Änderungen untersteht. Aus diesem Grund besteht die Möglichkeit, dass die Domainkomponente eine Aktualisierung auch ohne Zutun des Publishers erhält. Es ist daher empfehlenswert, die eingestellte und letztlich angezeigte AdWords Display URL regelmäßig für alle
Anzeigengruppen
und Kampagnen zu überprüfen. Außerdem sieht Google eine kontinuierliche Kleinschreibung bei der AdWords Display URL vor. Selbst wenn der Publisher Großbuchstaben einstellt, beispielsweise bei dem Wort “Shop”, wird die Anzeige-URL mitunter komplett in Kleinschreibung dargestellt. Bei der finalen URL, die der Nutzer sowieso nicht sieht, ist das indes unerheblich. Sofern die Ziel URL mit einer Subdomain beginnt, wird diese unter Umständen auch in der AdWords Display URL erscheinen, selbst wenn Publisher das nicht explizit einstellen beziehungsweise eintragen. Lautet die Ziel URL beispielsweise: “shop.Beispiel.de/Socken”, wäre es mitunter nicht möglich, die AdWords Display URL auf “Beispiel.de/Socken” einzustellen. Denkbar ist aber eine Konfiguration zu “shop.beispiel.de”, also inklusive Subdomain und komplett kleingeschrieben.
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