AdWords Image Anzeigen
AdWords Image Anzeigen sind das grafische Gegenstück zu reinen Textanzeigen. Hier erklären wir von der ONMA Ihnen, was genau dahintersteckt.
Bilder in Google Ads
AdWords Image Anzeigen sind Anzeigen im Bildformat und damit das direkte Gegenstück zu
Textanzeigen
, welche komplett ohne Grafiken arbeiten. Bei den AdWords Image Anzeigen wird mit einem Bild geworben, welches der Publisher selbst bereitstellt und zum Unternehmen, den Produkten und Dienstleistungen passt.
Positionierung und Einsatz von AdWords Image Anzeigen
Anders als Textanzeigen erscheinen AdWords Image Anzeigen nicht direkt ober-, unterhalb oder neben den organischen Suchergebnissen bei Google. Sie werden ausschließlich im AdWords Display-Netzwerk eingeblendet. Das bedeutet, dass sie auf thematisch relevanten Webseiten, die AdSense eingebunden haben, eine Einblendung erhalten. Hinsichtlich des Zahlverfahrens ändert dieser Umstand nichts. Die Bildanzeigen werden folglich, ebenso wie Textanzeigen, per Klick bezahlt. Eine Einblendung selbst kostet den Anzeigenschalter kein Geld. Google erlaubt Anzeigenschaltern sowohl statische als auch animierte Bilder. Außerdem dürfen die AdWords Image Anzeigen Flash Elemente enthalten und können in unterschiedlichen Größen ausgerichtet werden. Die Wahl der Größe beeinflusst später die Positionierung. Sie steht in direkter Abhängigkeit zu den Größen, die im Display-Netzwerk von AdSense-Kunden eingestellt und auf der Webseite eingebunden werden. Für gewöhnlich erzeugen größere Banner, entweder über der Webseite oder neben den Inhalten, die größte Aufmerksamkeit. Diese Positionen sind für Bildanzeigen folglich besonders umkämpft und rufen meist einen höheren Klickpreis ab.
Formate für AdWords Image Anzeigen
Es gibt eine Reihe von unterschiedlichen Formaten und Größen. Speziell die kleineren Formate können ergänzend zu “gewöhnlichen” AdWords Anzeigen erscheinen, größere Formate stehen meist für sich selbst. Erneut ist hiervon auch stark abhängig, wie Webseitenbetreiber bei ihrer eigenen Webseite AdSense einbinden. Diese für AdWords Image Anzeigen verfügbaren Formate bietet Google an:
- 728 x 90 Pixel, “Leaderboard”, die größte Anzeige
- 468 x 60 Pixel, “Banner”, der klassische Werbebanner
- 200 x 200 Pixel, “Small Square”, ein kleines Quadrat
- 120 x 600 Pixel, “Skyscraper”, ein besonders langgezogenes, längliches Banner
- 160 x 600 Pixel, “Wide Skyscraper”, eine etwas breitere Version des Vorgängers
- 250 x 250 Pixel, “Square”, ein etwas größeres Quadrat
- 300 x 250 Pixel, “Medium Rectangle”, ein mittelgroßes Rechteck
- 336 x 280 Pixel, “Large Rectangle”, die größere Version des Vorgängers
Hierbei ist wichtig, dass die Grafiken für die AdWords Image Anzeigen an das jeweilige Format und die Größe angepasst werden, um verzerrte oder abgeschnittene Bilder zu vermeiden. Nicht nur wird das selbst von Google verlangt, auch optimieren Publisher damit ihre eigene Kampagne, erzielen mehr Aufmerksamkeit und werben, dank der hohen Qualität der Bilderanzeige, effektiver.
Handhabung für ansprechende AdWords Image Anzeigen
Google selbst gibt Anzeigenbetreibern wertvolle Tipps, wie die ideale Bilderanzeige aussehen sollte. Dabei sollen unter anderem Farbschemas, Bilder und dazugehöriger Text sinnvoll und gut lesbar eingesetzt werden. Außerdem sollten eigene Bilder verwendet werden. Für den Einsatz von Markennamen und Logos empfiehlt Google ein Seitenverhältnis von 1:1 oder 4:1. Die Bilder sollten außerdem keine leeren Stellen haben und in einer ausreichend hohen Auflösung hochgeladen werden. Zulässige Seitenverhältnisse sind 16:9 und 1,91:1. Werden diese und weitere Vorgaben bei den AdWords Image Anzeigen nicht eingehalten, wird die Anzeige unter Umständen, bis sie erneut überarbeitet wurde, nicht mehr geschaltet. In diesem Fall erhalten Publisher in ihrem AdWords-Konto eine Fehlermeldung mit der Bitte um Überarbeitung. Während die Anzeige keine Einblendungen erhält, entstehen keine Kosten für den Publisher.
Verlinkung auf eine Zielseite
Die AdWords Image Anzeigen selbst verweisen wie gewohnt auf eine Zielseite, normalerweise eine extra dafür angelegte
Landingpage
. Selbige muss den Qualitätskriterien von Google entsprechen, außerdem dürfen die Inhalte der Grafik nicht von den tatsächlich auf der Webseite vorhandenen Inhalten abweichen. Die URL selbst ist nicht zwangsläufig in dem Bild zu sehen. Unabhängig von der Einstellung des Publishers, wird die Anzeige oben rechts mit zwei Google-Icons versehen. Eines davon verweist auf die Datenschutzinformationen, das andere Icon ist ein “X” zum Schließen der Anzeige.
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