Anzeigenrang
Erfahren Sie in unserem AdWords Glossar mehr über den Anzeigenrang und wie er berechnet wird.
Anzeigenrang – Ad-Rank
Der Anzeigenrang wird durch eine von Google genutzte Formel ermittelt, die später die Position der Anzeige bestimmt. Der
Ad-Rank
, wie er in der englischen Version von Google AdWords heißt, nimmt damit maßgeblich Einfluss auf die zu erwartenden und in der Praxis erfolgten Einblendungen sowie Klicks. Generell gilt diese Faustformel: Je höher der Anzeigenrang der Anzeige, desto prominenter wird sie eingeblendet und desto häufiger geklickt.
Funktionsweise vom Anzeigenrang
Ziel der meisten Werbetreibenden ist es, ihre Anzeigen möglichst oft eingeblendet und geklickt zu sehen, vorausgesetzt sie besitzt eine positive Rentabilität. Da mit einem höheren Anzeigenrang auch die Positionierung immer vorteilhafter ausfällt, erzielen die Anzeigen mit dem höchsten Ad-Rank generell die größte Aufmerksamkeit. Dennoch ist es im Sinne der Anzeigenbetreiber, einen Kompromiss zu finden, um weiterhin eine positive Rentabilität des Budgets zu gewährleisten.
Faktoren, die den Anzeigenrang beeinflussen
Bei der Berechnung werden viele verschiedene Variablen herangezogen. Wird über die Formel Googles dann kein “guter” Rang erzielt, erfolgt mitunter gar keine Auslieferung der Anzeige. Der Werbetreibende, der das “beste” Ergebnis erzielt, erhält im Gegenzug den Zuschlag für die prominenteste Position. Nachfolgend folgt eine Auflistung der bekannten fünf Faktoren, die maßgeblich Einfluss auf den Anzeigenrang nehmen.
1. Gebot
Das Gebot beziehungsweise der Klickpreis bestimmt, wie viel maximal für den Klick auf eine Anzeige gezahlt wird. Da AdWords über ein Bietverfahren funktioniert, wird ein Höchstpreis eingestellt. In der Praxis wird dieser aber meist nicht abgerufen und die tatsächlichen Kosten bewegen sich etwas unter dem eingestellten Höchstpreis. Wer gewillt ist, mehr für eine Anzeige zu zahlen, wird im Gegenzug prominenter in den AdWords Anzeigenbereichen platziert.
2. Qualität von Anzeige und Zielseite
Google berücksichtigt, wie qualitativ sowohl die Anzeigen als auch die Zielseite sind. Publisher können dafür den im AdWords Konto verfügbaren “Qualitätsfaktor” zu Rate ziehen. Selbiger gibt Aufschluss darüber, wie Google eine Anzeige beziehungsweise Zielseite bewertet und was es zu bemängeln gibt. Es ist empfehlenswert, solchen Hinweisen zu folgen und die Anzeige beziehungsweise Zielseite entsprechend anzupassen.
3. Grenzwerte
Googles Ziel ist es, hochwertige und relevante Anzeigen auszuliefern. Der Grenzwert ist eine bestimmte Kennzahl, die Google für Anzeigen und Webseiten ermittelt. Selbiger muss erreicht sein, damit eine Auslieferung (an prominenter Stelle) erfolgt.
4. Kontext der Suchanfrage
Der Kontext wird ebenso berücksichtigt, beispielsweise in Form von eingestellten Keywords oder Wortgruppen. Außerdem lässt Google das genutzte Gerät, also Desktop oder mobiles Endgerät, in die Bewertung einfließen. Dazu gesellt sich eine große Anzahl weiterer Performance- und Nutzersignale. Diese Bewertung ist im Interesse des Anzeigenbetreibers, um eine möglichst genaue und damit rentable Anzeigenschaltung zu erhalten.
5. Erweiterungen
In AdWords lassen sich diverse Erweiterungen für eine Anzeige einstellen, darunter beispielsweise die Telefonnummer oder weitere Links. Selbige werden je nach Erweiterung gegen ein Entgelt oder kostenfrei hinzugefügt. Sie beeinflussen ebenfalls den Anzeigenrang. Berechnet wird selbiger über eine relativ einfache Formel, nämlich indem der maximale Klickpreis (max. CPC) mit dem Qualitätsfaktor multipliziert wird. Der Klickpreis deckt das eingestellte Maximalgebot ab, während sich der Qualitätsfaktor aus den weiteren vier Punkten ergibt.
Unterscheidung zwischen Anzeigenrang und Anzeigenposition
Beides wird oft synonym zueinander verwendet, jedoch handelt es sich hierbei um zwei unterschiedliche Angaben. Beide korrelieren zueinander. Der Anzeigenrang beeinflusst die Anzeigenposition. Bei einem hohen Rang, fällt die Position entsprechend prominent aus. Damit ist aber nicht gesagt, dass die Anzeige beispielsweise zwangsläufig über den organischen Suchergebnissen eingeblendet wird. Die höchste Position ist die “1”, eine Begrenzung nach unten gibt es nicht. Ziel des Publishers ist es demnach nicht zwangsläufig, die höchste Position von “1” zu erreichen. Sein Ziel ist es viel mehr, einen Kompromiss zwischen dem Anzeigenrang, der ausgelieferten Anzeigenposition und den Kosten zu finden. Unter Umständen ist ein etwas niedrigerer Anzeigenrang daher besser, wenn sich damit im Gegenzug viel Geld bei minimalen Performanceeinbußen sparen lässt.
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