Auszuschließende Keywords

Auszuschließende Keywords ermöglichen es Ihnen, die Ausspielung Ihrer Anzeigen weiter anzupassen. In unserem Glossar erfahren Sie mehr.

Auszuschließende Keywords in Google AdWords

Keywords auszuschließen ist eine Option in Google AdWords, die zur Optimierung von Anzeigen, Anzeigengruppen und Kampagnen dient. In der englischen Version wird die Funktion als “

negative Keywords

” bezeichnet. Sinnvoll ist es insbesondere, wenn auszuschließende Keywords in Kombination mit

Keyword Optionen

wie “weitgehend passend” verwendet werden. So lassen sich die Einblendungen stärker einschränken und im Gegenzug die Konvertierungen optimieren.

Auszuschließende Keywords und ihre Funktionsweise

Die Keywords, bei denen eine Anzeige nicht eingeblendet werden soll, werden in AdWords über ein Minuszeichen (“-“) gekennzeichnet. Es ist möglich, solche Keywords speziell für eine Anzeigengruppe oder eine Kampagne auszuschließen. Google führt hierzu zwei separate Listen. Folglich besteht ebenso die Möglichkeit, dass sich auszuschließende Keywords auf der Kampagnen- von der Anzeigenebene unterscheiden. Sinn und Zweck dieser Option ist es, die Einblendungen noch stärker auf das Angebot der Zielseite und damit auch die Zielgruppe auszurichten. Bei der Option “weitgehend passend” werden unter anderem Synonyme, Sinnzusammenhänge und weitere Erweiterungen der Suchanfrage berücksichtigt. Aus diesem Grund erzielt eine Anzeige damit zwar weitaus mehr Einblendungen, gleichermaßen kann das aber zu einer erheblichen Reduzierung der Konvertierungen führen. Aus Sicht des Publishers könnte ein Fall eintreten, in dem Anzeigen zwar häufig Klicks erhalten, damit also Kosten verursachen, auf der Zielseite aber nur noch wenige Konvertierungen stattfinden, Umsätze folglich ausbleiben. Auszuschließende Keywords festzulegen, kann diesen Umstand verhindern. Sinnvoll ist der Einsatz beispielsweise bei

Online Shops

, die ein hochpreisiges Sortiment führen und Suchbegriffe wie “billig” oder “günstig” ausschließen möchten, Ladengeschäfte, die andere Städte ausschließen möchten und so effektives Geo-Targeting betreiben, oder Modellvarianten, wenn lediglich eine Version angeboten wird und bei allen anderen keine Einblendung erfolgen soll. Insbesondere bei laufend stattfindenden Optimierungen, ist die Option “auszuschließende Keywords” in Kombination mit “weitgehend passend” von enormer Wichtigkeit. Aufgrund der Einschränkungen, die dadurch erfolgen, lassen sich Einblendungen wesentlich präziser steuern. Im Gegenzug entsteht für gewöhnlich eine verbesserte Konvertierungsrate. Bei der Klickrate kann, muss aber nicht zwangsläufig ein positiver Effekt erfolgen.

Auszuschließende Keywords in Google AdWords definieren

Wer solche Keywords festlegen möchte, damit eine Anzeige oder Anzeigen innerhalb einer kompletten Kampagne fortan keine Einblendung mehr bei diesen erhalten, kann das direkt im eigenen AdWords Panel. Dafür ist zuerst eine Anmeldung im Google Konto notwendig, im Anschluss wird AdWords (Google Ads) angesteuert. Nun wählen Publisher den Tab “Keywords”, gegebenenfalls ist es erforderlich, dass im Vorfeld eine Kampagne oder Anzeigengruppe spezifiziert wird. Nach einem weiteren Klick auf “auszuschließende Keywords” öffnet sich eine Seite, bei der wahlweise auf Anzeigengruppen- oder Kampagnenebene ein Ausschluss definiert wird. Auszuschließende Keywords lassen sich dann mit einem Klick auf das rote Icon mit dem Titel “+ Keywords” (Keywords hinzufügen) festlegen. Die dabei entstandenen Listen dürfen heruntergeladen und auch mit diversen Optionen gefiltert werden. Das ist insbesondere dann hilfreich, wenn die Liste der auszuschließenden Keywords sehr lang ist oder regelmäßig neu geprüft wird. Pro Zeile dürfen Publisher ein Keyword eintragen. Die Keyword Optionen, die schon bei den Einblendungen existieren, bleiben hierbei erhalten. Anschließend müssen die Einstellungen gespeichert werden. Bei der Festlegung für ausgeschlossene Keywords gelten folgende Formatierungsregeln. Eckige Klammern werden für “genau passende auszuschließende Keywords” genutzt und Anführungszeichen für passende Wortgruppen. Für “Weitgehend passend” wird immer nur ein Keyword gewählt, jeweils mit Singular und Plural.

Vorteile von auszuschließenden Keywords

Der größte Vorteil zeigt sich mit Hinblick auf eine verbesserte Optimierung der Kampagne. Durch die gezielten Einblendungen, wird die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass der Nutzer auf der Zielseite genau das findet, wonach er sucht. Gleichermaßen lassen sich damit komplett unpassende Ergebnisse vermeiden, wie sie beispielsweise passieren, wenn ein Nutzer seine Suchanfrage mit einem “Preis-Begriff” wie “billig” ergänzt, der Betreiber des Shops aber nur Luxusartikel führt. Regelmäßige A/B-Tests helfen, wie auch bei den “normalen” Keywords, die Effizienz weiter zu verbessern, und lassen sich fortlaufend durchführen.

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