Broad Match

In unserem ONMA AdWords Glossar erfahren Sie alles, was Sie über die Keyword Option Broad Match wissen sollten.

Broad Match – Eine von vier Keyword Optionen in AdWords

Die

Keyword Option

Broad Match wird in der deutschen Version unter der Bezeichnung “weitgehend passend” aufgelistet und ist eine von insgesamt vier Möglichkeiten, die bei

Google AdWords

(Ads) zur Konfiguration der Anzeigeneinblendung festgelegt werden kann. Getreu ihres Namens, lassen sich Anzeigen damit weiter streuen, es erfolgen also mehr Einblendungen. Google berücksichtigt unter anderem Wortkombinationen und Sinnzusammenhänge.

Hier erhalten Sie weitere Informationen über den Broad Match und seine Anwendungsgebiete.

Anwendung von Broad Match Anzeigen

Wird eine Anzeige auf “weitgehend passend” beziehungsweise in der englischen Version “Broad Match” gestellt, blendet Google die jeweilige Anzeige selbst dann ein, wenn das Keyword nicht in exakt dieser Form gesucht wird. Vereinfacht ausgedrückt, ermittelt Google einen Sinnzusammenhang zwischen dem eigentlichen Keyword und den Suchergebnissen, die dazu als weitestgehend passend beurteilt werden. Dazu zählen beispielsweise Synonyme, ähnliche Suchanfragen, Wortstämme und sinnvolle Ableitungen. Ebenso blendet die Broad Match Option Anzeigen ein, wenn in der Suchanfrage Tipp- oder Rechtschreibfehler vorliegen. Damit ist die Broad Match Option die intelligenteste, oftmals aber eine sehr eigenwillige Einstellung. Bei der Anzeigenschaltung geht damit teilweise ein Kontrollverlust einher, da eben nicht mehr exakt die Keywords definiert werden, für die die Anzeige schließlich eine Einblendung erhält Auf die Anzeigenplatzierung nimmt die Einstellung aber keinen Einfluss. Die AdWords Anzeigen behalten ihre Platzierung also sowohl auf thematisch relevanten Webseiten im Ads-Netzwerk als auch oberhalb beziehungsweise rechts der organischen Suchergebnisse bei. Zu berücksichtigen ist außerdem, dass Broad Match analog zu negativen Keywords funktioniert. Das sind zuvor festgelegte Suchbegriffe, bei denen die Anzeige ganz konkret nicht eingeblendet werden soll. In diesem Kontext fallen also auch weitestgehend zutreffende, negative Keywords weg.

Vorteile von Broad Match

Der offensichtlichste Vorteil ist eine häufigere Einblendung der Anzeigen. Das kommt automatisch deshalb zustande, weil die Anzeige eben nicht mehr nur bei ausgewählten Keywords eingeblendet wird, sondern auch auf inhaltlich zutreffende Suchanfragen, Wortstämme und vor allem Synonyme. Eine Anzeigenschaltung lässt sich folglich breiter streuen und erreicht automatisch eine höhere Sichtbarkeit. Ein weiterer Vorteil ist die daraus resultierende Zeitersparnis. Es müssen insgesamt weniger Keywords festgelegt werden, da eben eine inhaltlich sinnvolle Einblendung unabhängig dieser spezifischen Suchbegriffe erfolgt. Einerseits reduziert das sowohl bei der Erstellung als auch Verwaltung der Anzeige den manuellen Aufwand, andererseits lassen sich auf diese Weise sogar Keywords erfassen, die zuvor durch das Raster gefallen sind. Letztlich können praktisch nie 100% aller möglichen und sinnvollen Suchanfragen manuell berücksichtigt werden. Diese Lücke schließt die Broad Match Option in AdWords.

Nachteile von Broad Match

Die weitestgehend passende Einblendung bringt auch Nachteile mit sich. Zwar wird bei Google AdWords immer nur per Klick bezahlt, nie nur per Einblendung, dennoch leidet für gewöhnlich die Effizienz unter der Broad Match Option. Durch die weitgehend passende Einblendung kann und wird es passieren, dass die Anzeige selbst dann erscheint, wenn der Kontext nicht einwandfrei zum Anliegen passt. Dadurch kommen Klicks zustande, die bei der Anzeigenschaltung zwar Kosten verursachen, von Vornherein aber nur eine geringe Konvertierungschance aufweisen. Ein weiterer Nachteil zeigt sich mit Hinblick auf die Konfiguration der Anzeige selbst. Durch die weitgehend passende Einblendung ist denkbar, dass der Anzeigentext nicht mehr einwandfrei zur Suchanfrage passt. Dadurch besteht die Möglichkeit, dass die Qualität der Anzeige leidet. Ebenso könnte der Fall eintreten, dass der Nutzer erst auf der Webseite feststellt, dass Anzeigeninhalt, Suchanfrage und Webseiteninhalt nicht einwandfrei zueinander passen. Das wiederum erhöht die Absprungrate, reduziert die Rentabilität der Anzeige und verringert die Konvertierungsrate.

Modifier für Broad Match

Mit dem AdWords Modifier lassen sich Sinnzusammenhänge näher definieren. Dafür wird vor ein bestimmtes Wort ein “+” gesetzt. Der Modifier legt dann die Regel fest, dass dieses jeweilige Wort unbedingt enthalten sein muss. Würde kontextbezogen eine relevante Einblendung entstehen, aber das “+-Wort” ist in der Suchanfrage nicht enthalten, erfolgt keine Einblendung.

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