Search Funnel Report

Was der Search Funnel Report ist und was er Ihnen bringt, erfahren Sie in unserem AdWords Glossar.

Was ist der Search Funnel Report?

Der “Search Funnel Report” dient zur Auswertung und Analyse des Suchverhaltens im Kontext der stattgefundenen

Konversionen

. Vereinfacht ausgedrückt bildet der Search Funnel Report, abrufbar kostenfrei über ein Tool in AdWords, die “Conversion-Chain” (dt.: Konvertierungskette) ab. Damit findet nicht nur das Keyword Berücksichtigung, welches letztlich zur

Conversion

führte, sondern auch mögliche andere Suchbegriffe, die der Nutzer zuvor abrief.

Abbildung der Konversionskette

Das Tool existiert in seiner Betaversion seit dem Jahr 2010. Damals reagierte Google damit auf die stetig wachsenden Anfragen von Werbetreibenden, die nicht mehr nur Informationen zum Keyword der Konvertierung, sondern auch zu weiteren Suchbegriffen haben wollten. Der Aufbau des Tools und letztlich auch der bereitgestellten Analyse ähnelt stark den Google Analytics Berichten. Angezeigt als Matrix, erfasst der Search Funnel Report beispielsweise alle getätigten Klicks und Einblendungen, bis eine Conversion stattfand, die vergangene Zeit zwischen dem ersten Klick und der stattgefundenen Conversion oder die Suchbegriffe, die zum Klick auf die Anzeige und später zu einer Conversion führten. Für Werbetreibende besitzt der Search Funnel Report eine hohe Wichtigkeit. Tatsächlich lässt sich eine Conversion nicht immer unmittelbar nachvollziehen. Zuvor vergehen viele kleine und große Schritte, die der Nutzer entweder in der Suchmaschine oder direkt auf der Webseite vollzieht. Der Search Funnel Report stellt diese einzelnen Etappen bis hin zur Conversion besser zur Schau und verschafft Werbetreibenden damit einen Überblick, wie genau die Conversion überhaupt zustande kam. Zugleich erhält der Werbetreibende eine kompakte Übersicht, welche Keywords an jeder Conversion mitwirkten.

Einsatz und Vorteil vom Search Funnel Report

Indem der Werbetreibende Informationen zu den Suchanfragen erhält, die der Nutzer vor seiner Conversion getätigt hat, bekommt er viele Vorteile geboten. Insbesondere die sogenannten assistierenden Keywords sind eine Bereicherung für Publisher. Damit sind diese in der Lage zu ermitteln, ob mitunter andere Suchbegriffe indirekt an der Conversion mitwirkten, vor allem wenn diese unmittelbar vor dieser gesucht wurden. Als Reaktion auf diese Erkenntnis, würde der Publisher die assistierenden Keywords stärken und könnte damit künftig mitunter höhere

Conversion Raten

erzielen. Umgekehrt bringt der Search Funnel Report ebenfalls Klarheit. Solche Keywords, die auf den ersten Blick keine ausreichend gute Leistung abrufen, werden normalerweise schnell wieder aussortiert. Tatsächlich könnten selbige aber als assistierende Keywords an Conversions beteiligt gewesen sein. Publisher bekommen mit dem Search Funnel Report daher ebenso die Möglichkeit geboten, die schwachen Keywords besser zu analysieren. Statt diese auszusortieren, wäre durchaus denkbar, diese weiterhin in der Anzeigengruppe oder Kampagne zu behalten, wenn sie als assistierende Keywords ihren Zweck erfüllen und Conversions fördern. Eine Abbildung all dieser Informationen ist sowohl auf Anzeigengruppe- als auch auf Kampagnenebene möglich. Die dadurch mögliche Eingrenzung schafft Publishern mehr Flexibilität, da sie damit theoretisch jede Conversion einzeln analysieren könnten – von der ersten damit verbundenen Suchanfrage, über weitere Suchen, bis hin zum Klick auf eine Keyword Anzeige und die spätere Conversion. Da, wie eingangs bereits dargestellt, auch eine Filterung nach Zeitabständen und Userverhalten möglich ist, könnten die Erkenntnisse aus dem Search Funnel Report zugleich der Conversion Optimierung der Webseite dienen.

Top Pfade im Search Funnel Report

In dem Tool lassen sich Top Pfade auslesen und konfigurieren. Bei diesen stellt der Search Funnel Report die konvertierten Keywords dar und ordnet sie in aller Regel in absteigender Reihenfolge. Die Auflistung beim Top Pfad wird fortlaufend detaillierter und hilft Publishern damit auch, weitere Keywords für die künftige Ausgestaltung der Kampagne oder Anzeigengruppe zu erfassen. Über das unmittelbar daneben befindliche Menü können Publisher weitere Konfigurationen zur Eingrenzung vornehmen. So lässt sich die Pfadlänge flexibel bestimmen, darunter zwischen 1 bis 9 aber auch auf “mehr als 10”. Des Weiteren lassen sich die angezeigten Pfade anschließend unterteilen, so unter anderem nach Anzeigengruppen- und Kampagnenebene, aber auch nach Keywordebene oder als “Suchanfragenpfade”. Letztere Option bildet die zuvor tatsächlich erfolgten Suchanfragen der Nutzer ab.

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