Textanzeigen
Textanzeigen sind eine beliebte Anzeigenform in Google Ads. In unserem AdWords Glossar erfahren Sie alles, was Sie darüber wissen sollten.
Textanzeigen in Google Ads
Textanzeigen sind in AdWords solche, die getreu ihrer Bezeichnung ausschließlich Text enthalten. Damit sind sie zugleich das Gegenstück zu visuellen Bildanzeigen. Die Textanzeigen werden von Google sowohl ober- als auch unterhalb der organischen Suchergebnisse eingeblendet. Die Textanzeige besteht aus mehreren Komponenten, welche vom Publisher zu definieren sind.
Aktuelle Neuerungen bei Textanzeigen
Erst kürzlich erfolgte durch Google eine Anpassung der Textanzeigen, die nun anderen Regeln als zuvor unterliegen. So ist es fortan möglich einen dritten Anzeigentitel hinzuzufügen, außerdem darf eine zweite Beschreibung verfasst werden. Die Länge der Beschreibung ist auf maximal 90 Zeichen, inklusive Leerzeichen, begrenzt. Unabhängig von diesen Neuerungen, erhalten Textanzeigen weiterhin ober- und unterhalb der Suchergebnisse ihre Einblendung.
Bestandteile von Textanzeigen
Jede Textanzeige setzt sich aus mehreren Bestandteilen zusammen. Selbige dienen zur Vermarktung der Zielseite und können maßgeblich die Klick- sowie später die Konversionsrate beeinflussen. Nachfolgend wird ein Überblick gegeben, wie sich Anzeigen im Textformat zum aktuellen Zeitpunkt bei Google AdWords aufbauen.
Anzeigentitel
Der Anzeigentitel ist, wie der Name bereits sagt, der Titel der Anzeige. Er befindet sich folglich oben und beinhaltet normalerweise prominente Keywords. Der Anzeigentitel darf maximal 30 Zeichen inklusive Leerzeichen enthalten. Es stehen insgesamt drei solcher Titel zur Verfügung, die über einen senkrechten Strich (|) voneinander getrennt werden. Die Darstellung der Titel erfolgt automatisch durch Google selbst. Bestimmt wird sie durch das vom Nutzer eingesetzte Gerät. Auf dem Desktop kann sich die Darstellung folglich, im Vergleich zu mobilen Endgeräten, unterscheiden.
Angezeigte URL
Das ist die URL, die dem Nutzer angezeigt wird. Sie muss nicht zwangsläufig identisch zur
Ziel URL
sein, aber es muss sich um die gleiche Domain handeln. Google zeigt diese in der Farbe Grün an. Die angezeigte URL setzt sich aus der finalen URL und der Eingabe im “Pfad”-Feld zusammen. Letztere ist optional. Die angezeigte URL dient vor allem dem Nutzer. Da eine Landingpage oftmals eine relativ komplizierte und “unschöne” URL enthält, lässt sich diese über die angezeigte URL etwas aufräumen. Wichtig ist für Publisher an dieser Stelle, dass die Domain erhalten bleibt. Idealerweise sollte auch die angezeigte URL das Keyword, auf welches die Anzeige optimiert wurde, aufgreifen.
Textzeilen
Diese sind der eigentliche Inhalt der Textanzeigen und machen den größten Teil aus. Normalerweise enthalten sie beispielsweise werblich formulierte Informationen zu Produkten oder Dienstleistungen. Auch ein Aufruf (Call to Action) ist innerhalb der Textzeilen üblich. Vielmals sind sie eher reißerisch und stark werbend formuliert, um die Aufmerksamkeit des Nutzers direkt einzufangen. Die Keywords befinden sich in vielen Fällen mindestens einmal in der Beschreibung. Generell ist es aber von höchster Wichtigkeit, dem Nutzer schon vorab das Produkt oder die Dienstleistung schmackhaft zu machen und damit eine Konvertierung frühzeitig zu forcieren. Die Textzeilen werden in die erste und zweite Zeile aufgeteilt. Beide davon sind auf eine maximale Länge von 90 Zeichen beschränkt. Bei Sprachen mit breiten Lettern wie beispielsweise Koreanisch, Chinesisch oder Japanisch, werden Zeichen doppelt gezählt. Bei erweiterten Textanzeigen wird die maximale Zeichenanzahl beibehalten.
Erweiterte Textanzeigen
Hierbei handelt es sich um eine besondere Version der Textanzeigen, bei denen Publisher noch mehr individuell bestimmen können. Gegenüber der klassischen Variante gelten die folgenden Änderungen. Erweiterte Textanzeigen sind immer bereits vorab für mobile Endgeräte und ihre Darstellung darauf optimiert. Angezeigte URLs können zwei optionale Pfadfelder beinhalten. Die Domains zwischen angezeigter und finaler URL sind identisch. Es existieren zwei Felder mit jeweils maximal 90 Zeichen für die Textbeschreibung und für den Anzeigentitel stehen drei Titel zur Verfügung. Textanzeigen werden dann zu erweiterten Textanzeigen, wenn sie diese Bedingungen erfüllen beziehungsweise die dafür existenten Optionen beansprucht werden. Hinsichtlich der Kosten gelten die identischen Regelungen wie beispielsweise bei Bildanzeigen. Gezahlt wird also weiterhin nach Klicks in einem Bieterverfahren zwischen den Publishern, die sich um das Keyword bewerben.
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