Ziel URL

Im AdWords Glossar der ONMA erfahren Sie, worauf Sie in Bezug auf die Ziel URL achten sollten.

Die Ziel URL – Aufgabe und Unterscheidung bei AdWords

Mit der “Ziel URL” ist die Internetadresse gemeint, auf die ein Link verweist. Das bezieht auch den Link ein, den eine AdWords Anzeige beinhaltet. In den meisten Fällen führen solche Ziel URLs zu einer

Landingpage

, also einer ganz speziellen Zielseite, die extra für diese Anzeige beziehungsweise die Kampagne erstellt wurde.

Regelungen und Definition der “Ziel URL”

URL steht kurz für “Uniform Resource Locator”. Vereinfacht ausgedrückt, handelt es sich hierbei um die spezielle Adresse, die wiederum mit einer Seite verknüpft ist. “Ziel URL” heißt es bei AdWords daher auch deshalb, weil die Anzeigen auf eine bestimmte Seite verweisen müssen. Für diese wiederum legt Google eine Reihe von Anforderungen fest, welche strikt einzuhalten sind. Bei Verletzung dieser ist damit zu rechnen, dass die Anzeige deaktiviert beziehungsweise gelöscht wird. Mehrfache Regelverstöße können außerdem zu weiteren Konsequenzen für das AdWords Konto führen. Für die Ziel URL und die damit verbundene Internetseite führt Google eine Reihe von Verstößen auf, die sich in diese Kategorien gliedern:

  • Nutzerfreundlichkeit der Ziele
  • Nicht genügend eigene Inhalte
  • Abweichende Ziele
  • Nicht funktionierende Ziele
  • Nicht crawlbare Ziele
  • Verstoß gegen App- oder Web-Store-Richtlinien
  • Unzulässige oder nicht bestätigte Telefonnummer
  • Unzulässige oder nicht erkannte URL und App

Die Vorschriften beziehungsweise Verstöße gelten für die Ziel URL ebenso wie für die eigentliche Seite. Außerdem muss die Anzeige selbst regelkonform sein und darf keinen Verstoß enthalten. Es ist zum Beispiel nicht erlaubt, wenn der Anzeigentext ein Gratis Angebot verspricht, während es auf der eigentlichen Webseite kostenpflichtig ist. Die Ziel URL wird mitsamt der Landingpage bei dieser Beurteilung berücksichtigt.

Festlegung einer Ziel URL

Die Ziel URL wird unmittelbar in den Einstellungen der Anzeige festgelegt. Für den Nutzer, der diese Anzeige sieht, ist die Ziel URL nicht ersichtlich. Stattdessen wird dafür die Display URL genutzt, welche ebenfalls vom Anzeigenbetreiber festgelegt werden darf. Dieser Schritt dient zur Übersichtlichkeit, da die Ziel URL aufgrund des vorhandenen Trackings und der Unterteilung einer Webseite meist eher lang und wenig übersichtlich aufgebaut ist. Um den Nutzer nicht zu verwirren und eine ansprechende Optik der Anzeige konsequent zu wahren, lässt sich daher eine separate Display URL festlegen. Im Rahmen der AdWords URL Umstellung wird diese Ziel URL anschließend durch die “finale URL” ersetzt. Zum aktuellen Zeitpunkt steht es dem Publisher frei, ob er eine finale oder eine Ziel URL verwendet, um den Nutzer auf die gewünschte Landingpage weiterzuleiten. Obwohl damit, wenn die Display URL ebenfalls berücksichtigt wird, insgesamt drei Variationen existieren, haben alle eines gemeinsam: Die Domain muss bei jeder URL Variation mit den jeweils anderen Varianten übereinstimmen.

Anforderungen der Ziel URL und Landingpage

Beide sind miteinander verknüpft, weshalb die Anforderungen gleichermaßen gelten. Landingpages, auf die die Ziel URL verweist, dürfen keine kopierten Inhalte enthalten, außerdem muss der Inhalt zum Anzeigentext passen. Außerdem darf von der Ziel URL aus keine automatische Weiterleitung zu einer anderen URL erfolgen. Die Ziele müssen weiterhin vom Google Crawler lesbar bleiben. Generell dürfen keine irreführenden Inhalte auf Pages genutzt werden, auf die die Ziel URL einer Anzeige verweist. Ebenso darf eine Ziel URL auf keinen sich automatisch startenden Download verweisen. Das gilt generell für Bilder-, Audio und Videodateien, aber auch für Dokumente und PDF-Dateien. Selbst wenn die Zielseite keinen kommerziellen Zwecken dient, sind die Auflagen zur Ziel URL und Landingpage konsequent einzuhalten. Aus Sicht des Publishers sollte eine möglichst große Übereinstimmung zwischen der Anzeige, der Zielseite und der Ziel URL bestehen. Nur so kann der potenzielle Vorwurf der irreführenden Inhalte ausgeräumt werden. Die URL muss außerdem für die Öffentlichkeit erreichbar sein. Es ist also nicht möglich und auch nicht sinnvoll, diese Unterseite beispielsweise über ein Passwort abzusichern. Weist die URL einen 404-Fehler auf, wird AdWords eine Fehlermeldung anzeigen.

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