So erkennen Sie guten Online Content!
Erfahren Sie hier, wie Sie schlechte Webseiten-Inhalte schnell und einfach erkennen. Gerne berät Sie die ONMA Online Marketing GmbH rund um das Content Marketing.

Sie haben es tatsächlich geschafft, dass ein User auf Ihrer Homepage gelandet ist – herzlichen Glückwunsch! Gefunden zu werden ist schon einmal hervorragend, doch die ganze Party geht jetzt erst los: Ist Ihr Content überzeugend oder langweilig? Strukturiert oder strukturlos? Wertvoll oder unbrauchbar? Der User überfliegt nun im Scanmodus Ihre Seite in maximal 15 Sekunden und entscheidet dann, ob er bleibt oder doch lieber bei der Konkurrenz nachschaut. Wir zeigen Ihnen nachstehend, wie Sie schlechte Texte erkennen und Ihre Zielgruppe künftig nur noch mit gutem Content überzeugen können. User brauchen keine WDF-IDF Inhalte, sondern Content mit eindeutigem Mehrwert. Nichts hat sich in den letzten Jahren mehr verändert wie das Konsumentenverhalten. In Deutschland sind über 80 % immer und überall online – sei es über Laptop, Tablet, Smartphone oder Auto. Auch der Trend von sprachaktivierten Smart-Speakern beeinflusst das Content Marketing enorm. Unternehmen müssen diese Veränderungen wahrnehmen und diese als Chance nutzen, Konsumenten auf neuen Wegen zu erreichen. Ein Text bestehend aus zahlreichen intelligent klingenden Fachbegriffen scheint im ersten Moment ziemlich professionell zu sein. Aber mal ehrlich, möchten Sie Ihre wissenschaftliche Masterarbeit vermarkten oder Ihrer Zielgruppe wertvolle Informationen und eine kompetente Beratung anbieten? Ganz gleich, ob es sich um ein E-Book, Blog oder um Video-Content handelt – Ihr Text sollte (echt) ansprechend sein!
Typisch schlechte Texte Wo damals Keyword Stuffing (übermäßige Positionierung von Suchbegriffen) noch voll im Trend war, ist es heute ein absolutes No-Go und ein erstes Anzeichen für einen schlechten, nicht zeitgemäßen Text. Heute steht nicht mehr die Optimierung für die Suchmaschine im Vordergrund, sondern für den Leser. Moderner Content begeistert Ihre Zielgruppe und überzeugt zum Verweilen auf der Website bis hin zur Kontaktaufnahme. Das funktioniert allerdings nur, wenn Sie folgende Fehler vermeiden.
Die Überschrift Der Teaser Das Snippet Der Inhalt Der Aufbau Die Länge Die Überschrift Angefangen bei der h1 – die Überschrift muss sitzen! Dieser Moment, wenn potenzielle Leser an Ihren Texten vorbeigehen. Echt traurig! Attraktive Überschriften zu schreiben, ist leichter gesagt als getan. Schnell kann es passieren, dass… die Headline nicht zum Inhalt passt: Nicht themenbezogene Überschriften können zwar zum Anklicken anregen, doch die Enttäuschung für den Leser danach ist groß und führt dazu, dass Sie mindestens einen potenziellen Kunden verlieren. Superlative inflatorisch gebraucht werden: „Unser Unternehmen verkauft die besten…!“ Es ist gut möglich, dass Sie der beste Anbieter sind. So sollten Sie dennoch in der Verwendung von Superlativen vorsichtig sein. Denn, wenn hinter dieser Aussage nichts steckt, können Sie keine zufriedenen Kunden erwarten. zu viel WOW, OMG oder LOL entsteht: Mit Clickbaiting verfolgen Sie eine irreführende und für den Leser ärgerliche Methode, nur um Zugriffszahlen zu erhöhen. die Überschrift schwer verständlich ist: Auch wenn Fachbegriffe und komplizierte Kombinationen zum Teil gut klingen, müssen sie nicht unbedingt zum Blogbeitrag passen. Überschriften zu langweilig und trocken sind: Leser ansprechende Überschriften beantworten nicht nur die W-Fragen, sondern animieren zum Weiterlesen und prägen sich im Gehirn des Nutzers ein. Der Teaser Der Teaser als zweite Chance Wenn die Überschrift nicht der Renner war, kann der Teaser womöglich noch zum Weiterlesen anregen – wären da bloß nicht diese klitzekleinen Fehler mit großer Auswirkung. Zu lang: Ein kurzer und prägnanter Teaser (max. 5 Zeilen) wirkt professionell. Zeitgleich vermeiden Sie, dass der Leser mit unbrauchbaren Informationen genervt wird. Eingeleitet statt angeteasert: Das Ziel eines Teasers ist es, relevante Inhalte des folgenden Beitrags zu pointieren und mit Power-Wörtern, Fragen oder Kommandos zum Weiterlesen anzuregen. Monoton: Die W-Fragen können auch attraktiv und animierend im Teaser beantwortet werden. Vorbeigeschrieben: Wenn bereits die Überschrift und der Teaser nicht leserbezogen verfasst wurden, warum sollte der Leser dann überhaupt noch weiterlesen? Das Snippet Snippet inklusive Neben den eigentlichen Webseiten-Inhalten sollte Ihr beauftragter Texter immer ein Snippet mitliefern. Weist dieses allerdings folgende Merkmale auf, können Sie es gleich wieder zurücksenden. Nicht inhaltsbezogen: Das Snippet sollte sich in jedem Fall auf den Inhalt der Landing Page beziehen. Außerdem muss die Tonalität zum Inhalt passen. Also keine wissenschaftlichen Begriffe für einen unterhaltsamen Blogbeitrag und keine salopp formulierten Wörter für eine seriöse Dienstleistung. Nicht Leser ansprechend: Auch das Snippet sollte die anvisierte Zielgruppe ansprechen und zum Klicken animieren. Mit der Headline identisch: Der Title – also die in den SERPs sichtbare Überschrift – unterliegt anderen Anforderungen und sollte damit nicht mit den Textüberschriften identisch sein. Falsche Keyword Anpassung: Die Verwendung von Fokuskeywords und Nebenkeywords sollte im Snippet adäquat sein. Der Inhalt Inhalt der Webseite Ob ein Text gut oder schlecht ist, entscheiden die Leser bereits beim ersten Durchfliegen. Ein schlechter Textinhalt hat folgende Merkmale: Kein Mehrwert für Leser: Wenn bei 500 Wörtern nur 10 Wörter brauchbar sind, ist dies kein mehrwertbietender Content. Jeder Satz muss neue, wertvolle Informationen bieten. Plagiat: Duplicate Content war und ist bis heute an absolutes No-Go im Content Marketing. Ob Ihr Text schon im WWW vorhanden ist, lässt sich mit zahlreichen Plagiatstools überprüfen. Kein Influencer-Marketing: Gute und ansprechende Inhalte lassen sich wunderbar mit dem Einbinden von Influencern verfassen. Sei es ein seriöser Interviewpartner oder ein DIY-Video. Der Aufbau Textaufbau Langweilige Textwüsten törnen Ihre Leser ab! Vermeiden Sie diese Fehler im Textaufbau, sind Sie auf der sicheren Seite. Kaum Absätze: Allein aus psychologischer Sicht sind Menschen keine Freunde von langen Textblöcken. Texte ohne Zwischenüberschriften und sinnvollen Absätzen ermüden das Leserauge und sorgen dafür, dass der Nutzer schneller abspringt. Sinnfreie Zwischenüberschriften: Nicht nur die h1 auch die h2, h3 etc. müssen zum folgenden Absatz inhaltlich passen und auch die SEO-technische Verwendung darf nicht außer Acht gelassen werden. Zu lange Absätze: Absätze dienen dazu, Ideen oder Informationen inhaltlich zu trennen und so den Leserfluss zu vereinfachen. Ein gut leserlicher Absatz hat nicht mehr als 10 Zeilen. Kein roter Faden: Ein professioneller Text sollte kein Rätsel oder Ähnliches sein. Statt Ihre Leser auf rätselhafte Art zu verwirren, sollte Ihr Content sie abholen. Empfehlenswert ist daher, vor Textverfassung ein Konzept für den Texter anzufertigen. Kein Plan von Featured Snippets: Besonders kurze Definitionen, Tabellen oder Anleitungen lassen sich in Form von Featured Snippets veröffentlichen. Die Länge Bandwurmsätze und Co. – der Schreibstil kann negativ beeinflusst werden. Jeder Texter schreibt logischerweise anders, jedoch können einige Punkte den Schreibstil verschlechtern: Nicht ausgeschriebene Abkürzungen: Selbstverständlich müssen gängige Abkürzungen wie etc. oder PKW nicht ausformuliert werden, aber grundsätzlich sollten nicht verständliche Abkürzungen vermieden werden. Passive Schreibweise: Aktive Sätze lassen sich schneller und verständlicher lesen und erscheinen in der Regel lebendiger. Dopplung von Begriffen: Zwei gleiche Wörter in einem Satz ist eines zu viel. Identische Begriffe sollten daher mit geeigneten Synonymen ersetzt werden. Unklare Fremdwörter: Viele Begriffe aus anderen Sprachen sind im Deutschen fest verankert, viele wiederum auch nicht. Unverständliche Fremdbegriffe sollten bescheiden eingesetzt und ggf. erklärt werden. Zu viele Füllwörter: Das Aufblähen von Texten ist gang und gäbe, doch Füllwörter (auch, mal usw.) steuern nichts zum Textinhalt bei. Dies kann schnell dazu führen, dass Ihr Inhalt an Prägnanz verliert. Einhalten von Grammatikregeln Texter mit langjähriger Erfahrung haben sicherlich die vielen Veränderungen in der deutschen Grammatik mitbekommen. Einige davon sind streitbar, doch viele Grammatikregeln sollten nach wie vor eingehalten werden. Folgende grammatikalischen Feinheiten werden häufig nicht eingehalten und können inhaltlich gute Texte beeinträchtigen. Kommasetzung: Insbesondere bei Aufzählungen von Adjektiven werden häufig falsche Kommas gesetzt. So darf zwischen aufgezählten Adjektiven, die eine Einheit bilden, kein Komma stehen. Zum Beispiel „ein frohes neues Jahr“, „gute alte Zeiten“ oder „wichtige amtliche Botschaft“. Gedanken-/Bindestrich: Der Bindestrich wird grundsätzlich dazu genutzt, Wortgruppen zu kombinieren. Der Gedankenstrich kombiniert hingegen längere Gedankengänge. Groß- und Kleinschreibung: Nominalisierte Adjektive und Partizipien werden immer großgeschrieben. Passende Bilder-Auswahl Interessante Bilder prägen sich leichter in Menschenköpfen ein, als lange Textinhalte. Leider werden schon bei der Auswahl einige Fehler gemacht… Bildunterschrift ist nicht vorhanden: Die Bildunterschrift ist nicht nur für das Bilder-SEO relevant, sie gibt einer Grafik einen textlichen Kontext. Idealerweise wird hier das Hauptkeyword verwendet. Kein Alt-Attribut: Alt-Tags dienen dazu, Bilder zu beschreiben, wenn dieses aufgrund von technischen Problemen nicht angezeigt wird. Daher sollte auch hier im besten Fall das Hauptkeyword eingebunden werden. Kein Logo in Grafiken: Ihr Logo sollte in jeder Grafik integriert werden. So können Ihre Leser das Bild Ihrem Unternehmen zuordnen und auch beim Teilen auf Social Media Kanälen kann dies Pluspunkte mit sich bringen. Fragwürdige CC-Grafiken: Kommerziell genutzte Bilder sollten Sie immer mit Bedacht auswählen. Vor allem in puncto Urheberrecht! Sinnvolle Verlinkungen Wenn in Ihrem Text auf etwas verwiesen wird, sollte dies mit einer Verlinkung geschehen. Das Verlinken an sich ist zwar einfach, aber häufig fehlt ein geeigneter Linktext. Intern verwiesener Content wie z.B. ein spezielles Produkt aus Ihrem Online Sortiment sollte idealerweise als Linktext den ganzen Produkttitel haben. Bei externen Verlinkungen (auch wenn diese auf
