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Google-Update “Fred” 2017 und wie es SEO beeinflusst

Seit März 2017 beeinflusst ein neues Update namens „Fred“ den Suchalgorithmus von Google. Lesen Sie hier, was es damit auf sich hat.

Lesedauer: 4 Min. Kategorie: SEO
Google-Update “Fred” 2017 und wie es SEO beeinflusst

Google-Update „Fred“ wirbelt die SEO-Szene weltweit auf

Es wird vermutet, dass Google pro Jahr circa 400 Updates für seinen Suchalgorithmus vornimmt. Das schwankt stark, daher haben wir mal eine gesamte Google Timeline aller Updates für Sie erstellt. 2015 haben Webseitenbetreiber wohl die heftigsten Ausschläge wahrgenommen, doch die Veränderungen sind für den privaten Nutzer meist nicht zu bemerken. Für Suchmaschinenoptimierer jedoch haben sie große Auswirkungen, da die Parameter, mit denen der Algorithmus Seiten für die Google-Suche bewertet, verändert werden. Seit Anfang März 2017 konnten viele SEOs teils drastische Veränderungen im Traffic ihrer betreuten Seiten feststellen, sowohl positiv als auch negativ. Dies legt den Schluss nahe, dass Google ein neues, großes Update für seinen Suchalgorithmus veröffentlicht hat.

Die Hintergründe zum Google Update Fred

Schon Mitte Februar konnten Beobachter ungewöhnliche Schwankungen im Ranking von Keywords in der Google-Suche feststellen. Diese Schwankungen waren jedoch nur von kurzer Dauer. Heute vermutet man, dass zu dieser Zeit Tests mit dem Algorithmus-Update durchgeführt wurden und es dann ab März dauerhaft implementiert wurde.

Vermutungen über die neuen Suchkriterien

Erste empirische Untersuchungen und Berichte von betroffenen Webmastern kommen zu übereinstimmenden Ergebnissen: Das „Fred“ Google Update bestraft Webseiten mit viel Werbung und Affiliate-Links, die gleichzeitig schlechten Content haben. Betroffene Websites stimmen in folgenden Punkten überein:

  • Großer Anteil an Keyword-basiertem Content, meist in Artikel-Form
  • Sehr hoher Anteil an vordergründiger Werbung und Affiliate-Links neben oder direkt im Content
  • Content-Erstellung ist Einnahmen-orientiert und nicht, um Besucher zu informieren

Das neue Update bestraft also geringe Nutzer-Orientierung bei Webseiten von nun an mit einem schlechteren Ranking in der Google-Suche.

Reaktionen aus dem Netz zum Google „Fred“-Update

Barry Schwartz von Search Engine Land

Barry Schwartz veröffentlichte eine Liste mit Webseiten, die das Update besonders schwer getroffen haben soll. Der Traffic zu diesen Seiten über die organische Google-Suche ist demnach um 50 bis 90 Prozent auf diesen Seiten eingebrochen.

Auf zahlreiche Nachfragen aufgebrachter Webmaster, die von Google eine offizielle Bestätigung des Updates verlangten antwortete der Google Webmaster Trends Analyst John Müller auf Twitter (@JohnMu) nur, dass Google fast jeden Tag Veränderungen durchführe.

Gary Illyes bestätigte auf Twitter (@methode) nur, dass Updates im Algorithmus zum Alltagsgeschäft von Google gehören und ständig passieren würden. Gary Illyes ist auch derjenige, der dem vermeintlichen Update seinen – inoffiziellen- Namen gab: Solange Google keine andere Bezeichnung vorgebe, solle man jedes Update von nun an einfach „Fred“ nennen, tweetete er in einer nicht so ernst gemeinten Antwort in der Diskussion.

Gewinner und Verlierer

Wer hat profitiert?

Fred bevorzugt Content. Webseiten, die schon vor dem Update viel qualitativ hochwertigen Content bei gleichzeitig wenig Werbung hatten, profitierten demnach direkt zum Start von „Fred“. Nachrichtenportale wie etwa „Focus.de“ konnten zum vermuteten Datum der Implementierung des Updates eine Steigerung des Online Value Index (OVI) um fast 3,4% verzeichnen. Bei „Spiegel.de“ waren es sogar 4,87%.

Wer verliert?

Seiten, deren Content nur dazu dient, möglichst viel Werbung zu schalten und nicht, um dem Besucher einen Mehrwert zu geben sind die klaren Verlierer des Updates. Hier sind die Auswirkungen sogar noch dramatischer: Seiten mit einem schon vorher geringen OVI wurden schwer getroffen: Die Seite „thefactsite.com“, auf der ausschließlich Ranglisten zu ziemlich jedem Thema zu finden sind und viel Bannerwerbung schaltet, verzeichnete eine Veränderung des OVI auf 0,04. Das ist ein Einbruch um 86,67%. Andere Seiten traf „Fred“ noch schlimmer: „electrical-engineering-portal.com“, die ähnlich wie „thefactsite.com“ unverhältnismäßig viel Werbung schaltet, verlor innerhalb einer Woche 95,95% seines ursprünglichen OVI: Ein Absinken von 1,48 auf 0,06.

Optimierung Ihrer Webseite für das „Fred“-Update

Da die exakten Kriterien von „Fred“ noch nicht eindeutig geklärt sind, ist die Wirksamkeit von Empfehlungen natürlich nicht garantiert. Basierend auf den bisherigen übereinstimmenden Beobachtungen ist jedoch die Nutzer-Orientierung der Webseite entscheidend: Demnach muss die Website nicht nur für Suchmaschinen-Bots, sondern vielmehr für den Nutzer optimiert werden: Das bedeutet weniger Artikel-basierten Text, der nur dazu dient, möglichst viele Keywords zu transportieren und stattdessen mehr spezifischen, nutzerfreundlichen Content, der mehr den gesuchten Keywords des Besuchers der Seite entspricht. Gleichzeitig ist auch das Verhältnis von Content zu Werbung weitaus wichtiger geworden. Sofern das Verhältnis nicht ausgeglichen ist, kann es sein, dass „Fred“ Ihre Webseite schlechter rankt.

Fazit

Bei allen Vermutungen und Unklarheiten zum Update, eins ist sicher: Webseitenbetreiber, die ihre Seiten nur betreiben, um kurzfristig Einkommen durch Anzeigen und Affiliate-Links auf der Seite zu generieren, werden es schwerer haben, prominent in der organischen Suche bei Google gelistet zu werden, sollte ihr Content qualitativ schlecht sein. „Fred“ belohnt die Nutzerfreundlichkeit von Webseiten nun stärker als je zuvor. Profitieren tun diejenigen Webmaster, deren Content ansprechend und spezifisch für die Nutzer gestaltet ist. Vom „Fred“-Update profitieren also im Endeffekt am meisten die Nutzer der Google-Suche.

Trotz Fred Update – Mit ONMA auf der sicheren Seite auf Google

Unsere Projekte haben wieder einmal von den Google Updates profitieren können. Als langjährige Suchmaschinenoptimierer beraten wir unsere Kunden seither immer zu qualitativen frischen Content Marketing sowie themenrelevanten Backlinks und einer gesteigerten Autorität durch adäquate Reputationsmaßnahmen. Suchmaschinenoptimierung ist das Ergebnis von Qualitätsarbeit.

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