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Nicht nur rockt das Büro so fett

In dem Bericht fasse ich meine Erfahrungen rund um das Praktikum zusammen.

Lesedauer: 6 Min. Kategorie: Agentur
Nicht nur rockt das Büro so fett

Warum gerade dieser Titel? Was ist der Witz dahinter? Der Titel meines Praktikumsberichts ist nicht nur eine Anspielung auf das gleichnamige Video sämtlicher Festangestellten und Praktikanten der ONMA Online Marketing GmbH, die mithilfe eines Rapsongs ihre Agentur vorstellen, sondern auch mein Eindruck nach dem dreimonatigen Praktikum bei der ONMA. Ich empfehle euch unbedingt, selbstverständlich nach dem Lesen des Berichts, das Video anzuschauen, um einen guten Einblick in die Welt der ONMA zu erhalten. Mit Sicherheit kennen viele von euch das Gefühl nach der Schule sich nicht entschlossen genug zu fühlen, um ein bestimmtes Studienfach anstreben zu wollen. Daher machen einige Abiturienten erst mal ein Auslandsjahr oder freiwilliges soziales Jahr. Für mich kam beides nicht in Frage, weil ich weder Interesse für Auslandsjahr noch ein Freiwilliges soziales Jahr hatte. Ein Praktikum erschien mir als einzige Alternative, welche mir ermöglichte in einem bestimmten Zeitraum Berufserfahrung zu sammeln. Während der Vorstellunggesprächs wurde mir mehrfach versichert, dass Kaffeekochen und Müll runterbringen nicht die Aufgaben eines Praktikanten (Akonma-Mitglied) sind. Übrigens Akonma steht für Akademie für Online Marketing. In erster Linie sei ich hier, damit ich alles rund um das Webdesign, der Contenterstellung und des Online-Marketings lerne.

Was waren die Aufgaben in meinem Praktikum?

Zu Beginn des Praktikums wurden wir Akonma-Mitglieder von allen ONMA-Mitglieder (Festangestellten) und dem Chef Winfried Wengenroth (Winni) begrüßt und mussten uns vor allen in Kurzform vorstellen. Anschließend hatten wir die Ehre als Einstieg Videos zu allen wichtigen Dingen der ONMA zu schauen. Unter anderem gehören dazu die Führung des Google-Kalenders, die Firmenphilosophie und weitere Videos zum Thema Online-Marketing. Auf den ersten Blick könnte man meinen, dass es doch simpel klingt, jedoch waren die ersten Praktikumswochen, eines der anstrengendsten Erlebnisse in meinen Leben gewesen, da ich einerseits vorher nichts in dem Bereich gemacht habe und ich mich an den Anforderungen anpassen mussten, aber andererseits dienten die Aufgaben auch dich auf zukünftige Herausforderung vorzubereiten, sodass auf Dauer dein Durchhaltevermögen und Leistungsfähigkeit zunehmend gestärkt werden. Das passt auch zu einem der Leitsprüche der Agentur: „Bei uns wirst du nicht ins kalte Wasser geworfen, sondern gegen einen Eisblock gerammt.“ Die erste Aufgabe befasste sich mit der Datenaufbereitung und dem berühmt berüchtigten Linkbuilding. Ihr solltet euch selbst einen Eindruck von den Aufgaben machen, indem ihr euch bei der ONMA bewerbt. Ich sage nur eins dazu: „Nach der Arbeit bin ich in mein Bett gefallen und nächsten Morgen wieder aufgewacht.“ Im Laufe des Praktikums bekommt man die Chance sich durch weitere Aufgaben zu beweisen und mehr Verantwortung zu übernehmen. Zu den Aufgaben fielen folgende Aspekte:

  • Datenrecherche und Datenaufbereitung
  • Linkbuilding
  • Contenterstellung (Gütesiegelartikel, Lexikontexte, Qualitätstexte, Blogbeiträge)
  • Textspinning
  • Textkorrektur
  • Aufbereitung von Social Media Accounts
  • Layout-, Logo- und Webdesign (Photoshop und Illustrator)
  • Transkribieren von Ton- und Videoaufnahmen
  • Begleitung von Kundenterminen
  • Gestaltung und Vorstellungen eigener Präsentationen
  • Webseite erstellen mit WordPress
  • Erlernen der 10-Fingertechnik
  • Datenaufbereitung durch Excel
  • Hochladen SEO Tipps mithilfe von WordPress
  • erste Erfahrungen mit Google AdWords

Wie du anhand der Auflistung erkennen kannst, ist das Aufgabenfeld gewaltig und deshalb lohnt sich durch die ersten Wochen, da man immer abwechslungsreichere Aufgaben erteilt bekommt. Die Contenterstellung hat mir, während des Praktikums, am meisten Spaß gemacht. Das Verfassen von zahlreichen Texten für Kunden oder für die Agentur verhalf mir zu einer stetigen Verbesserung meines Schriftbildes, wodurch ich im sogenannten Contentraum mich weiter auf meine Stärke konzentrieren durfte. Die ONMA bietet jedem Akonma-Mitglied die Möglichkeit an seinen Schwächen zu arbeiten und seine Stärken auszubauen.

Die Firmenphilosophie: Vollgas, Respekt und Fokus

Die ONMA baut auf die drei Grundprinzipien, von denen ich zwei (Vollgas und Respekt) in einem vorherigen Schreiben für die Bewerbung erklären sollte. Vollgas ist ein sehr wichtiges Element für die Arbeit in der Agentur, weil man nur dadurch nur ein für alle Beteiligten ein zufriedenstellendes Produkt erschaffen kann. Zusätzlich motiviert man auch seine Mitarbeiter dazu, alles zu geben, damit die Agentur das bestmögliche Ergebnis abliefern kann. Unser Chef Winni ist ein Vorbild dafür und gibt jeden Tag sein Bestes, um seinen Angestellten das größtmögliche Potential rauszuholen. Das beginnt mit einer größeren Tatsache, wie die morgendliche gemeinsame Begrüßung, sodass jeder jeden sieht und man gemeinsam in Tag startet und endet mit Kleinigkeiten, wie die dauerhafte Erinnerung daran das „Ähm“ zu lassen. Mit letzterem hat Winni mich die letzten Wochen immer wieder darauf aufmerksam gemacht, bis ich damit aufgehört habe. Die morgendliche gemeinsame Begrüßung ist auch ein Zeichen des Respekts zu erachten, denn man möchte ja nicht nur aufgrund seiner Fertigkeiten von anderen Mitarbeitern angesprochen werden, sondern weil man ein Teil des Teams ist. Niemand sollte sich wie Werkzeug fühlen. Aus diesem Grund ist der Umgang untereinander ein wichtiger Punkt für die Agentur. Anhand meiner eigenen Erfahrung kann ich sagen, dass der Umgang zwischen Festangestellten und Praktikanten sehr entspannt ist und die Fähigkeiten sich in manchen Fällen sogar ergänzen. Das ist besonders bei Kundenprojekt ein großer Vorteil – Denn nur gemeinsam ist man stark . Fokus ist ein neuer Grundstein der Agentur und besinnt sich auf die Konzentration auf dein/deine Projekt/Aufgabe, um später ein gutes Ergebnis zu präsentieren. Wenn man mit höchster Konzentration an eine Sache unternimmt, ist das Ergebnis umso größer. Bei Fragen kann man jederzeit sich mit seinen Kollegen nach einem Ratschlag befragen. Niemand sollte sich dazu genötigt fühlen, alles allein zu bewältigen. Selbst wenn man das Gefühl hat, bei einer Aufgabe nicht mehr weitermachen zu können, wird es immer einen geben, der dich motivieren wird, konzentriert deine Aufgabe zu beenden – mit Erfolg.

Meine abschließenden Worte

Ist das Praktikum nun wirklich so fett? Diese Frage kann ich mit „Ja“ beantworten, weil ich nicht gedacht hätte, wie viele Aspekte und Inhalte man in drei Monate erlernen darf. Auf der einen Seite habe ich in den drei Monaten vieles im Bereich des Webdesigns, der Contenterstellung und des Online-Marketings erfahren. Die erhaltenden Hard- und Softskills werden sich sicherlich in meiner Zukunft nützlichen machen. Auf der anderen Seite habe ich in vielen Kollegen auch Freunde gefunden, mit denen man auch nach Arbeit etwas unternehmen kann. In den Pausen hat man immer wieder jemanden finden können mit dem man kickern konnte. Das Praktikum empfehle ich jedem, der sich trauen vermag, sich aus seiner selbstgeschaffenen Komfortzone zu trauen, um etwas Neues zu wagen. Außerdem sollte man in der Lage einiges einstecken zu können. Kritik sollte man sich nicht zu Herzen nehmen, eher als Verbesserungsmöglichkeit sehen. Eigenverantwortliches Arbeiten und Entscheiden sind weitere Eigenschaften, die man besitzen sollte, da nur du selbst weißt, was am besten für dich ist. Als Lehre kann ich aus dem Praktikum ziehen, dass man bei einer Entscheidung nicht nur auf sich selbst schauen sollte, insbesondere wenn dadurch die Produktivität der Kollegen beeinflusst wird. In jedem Fall sollte man die Verantwortung dafür übernehmen und aus den Fehlern lernen, da du nur so besser wirst. (Du kannst dir jetzt das Video schauen)

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