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Noch nie wurde so viel nach Jobs gesucht

Die Anzahl der Suchanfragen bei Google nach Jobs ist so hoch wie nie zuvor – trotz Vollbeschäftigung! Warum das so ist, verrät Ihnen die ONMA.

Lesedauer: 5 Min. Kategorie: SEO
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Warum trotz Vollbeschäftigung so viele Deutsche einen neuen Job suchen Die Suchmaschine Google ist dazu in der Lage, alle Suchanfragen der letzten Jahre zu erfassen. Betrachtet man diese Suchanfragen, kann man Aussagen darüber treffen, zu welchem Zeitpunkt ein bestimmter Suchbegriff besonders beliebt war. Wenn man die Daten der Suchmaschine zum Suchbegriff „Jobs“ auswertet, kommt man zu einem bei genauerem Nachdenken gar nicht so überraschendes Ergebnis. Wir haben diese Ergebnisse ausführlich analysiert: Trotz einer Arbeitslosenquote, die so niedrig ist wie nie zuvor, suchen 25% mehr Deutsche nach einem Job als noch vor fünf Jahren. Bei uns erfahren Sie, wie dieses auf den ersten Blick widersprüchliche Ergebnis zustande kommt. 25% mehr Jobsuchende als vor 5 Jahren Im Jahr 2015 wurde in Deutschland durchschnittlich 49.500 Mal auf Google nach „Jobs“ gesucht. Zum Vergleich: Innerhalb der letzten 12 Monate waren es 60.500 Suchanfragen nach „Jobs“ pro Monat. Das sind ganze 25% mehr. Es scheint also, als wären im letzten Jahr 25% mehr Deutsche auf der Suche nach einem Job gewesen als noch vor fünf Jahren. Wir leben in Zeiten der Vollbeschäftigung

Dabei sollte man in Anbetracht der Vollbeschäftigung, in der wir uns momentan befinden, davon ausgehen, dass ein Großteil aller erwerbsfähigen Personen bereits einen Arbeitsplatz hat. Auch die Sicherheit der Arbeitsplätze ist hoch. 85% aller Arbeitnehmer sehen ihren Arbeitsplatz nicht in Gefahr.

Nur ein kleiner Teil der Arbeitnehmer befürchtet also, seinen Job in nächster Zeit zu verlieren. Das macht es umso seltsamer, das in diesem Jahr so viele Menschen bei Google nach Jobs suchen. Die Arbeitslosenquote ist auf einem Rekordtief Den Höhepunkt hatte die Arbeitslosenquote in diesem Jahrtausend im Jahr 2005 mit ganzen 11,7%. Seitdem ist sie kontinuierlich am Sinken, bis sie schließlich 2018 ein Rekordtief von 5,2% erreicht hat. In den letzten zehn Jahren konnte die Arbeitslosenquote also beinahe halbiert werden. Wenn 95% aller potenziellen Arbeitnehmer einer Tätigkeit nachgeht und nur 15% davon ihren Arbeitsplatz in Gefahr sehen, sollte der Bedarf nach Jobs verhältnismäßig niedrig sein. Warum also suchen trotzdem so viele nach Jobs? Unzufriedenheit am Arbeitsplatz Die Antwort liegt auf der Hand: Viele Unternehmen suchen händeringend nach neuen Mitarbeitern. Durch das große Angebot an Stellen haben ausgebildete Fachkräfte nahezu freie Wahl, wo sie arbeiten wollen. Die Zeiten, in denen man eine bestimmte Stelle annimmt und behält, weil man keine andere findet, sind vorbei. Der Arbeitnehmer von heute möchte am Arbeitsplatz zufrieden sein, ein gutes Verhältnis zu Kollegen und Vorgesetzten haben und vor allem fair bezahlt werden. Wer nicht zufrieden ist, sieht sich nach einem neuen Job um – und das zum größten Teil im Internet. Fast jeder Zweite fühlt sich ungerecht bezahlt Auf die Frage, ob sie sich entsprechend ihrer Leistung angemessen bezahlt fühlen, antworten nur 55% der deutschen Arbeitnehmer mit „Ja“. Beinahe die Hälfte ist hingegen mit dem Gehalt unzufrieden. Diese Unzufriedenheit führt vielleicht nicht sofort zur Kündigung, doch sie weckt die Neugier in vielen Arbeitnehmern: „Was wäre, wenn ich in einem anderen Job mehr verdienen könnte?“ Diese Neugier ist durch eine Google-Suche schnell befriedigt. Ein Drittel aller Arbeitnehmer sehen sich in fünf Jahren in einem anderen Job Bei jedem Dritten gehen diese Überlegungen sogar so weit, dass er für sich in den nächsten fünf Jahren einen Stellenwechsel geplant hat. 14% sehen sogar aktiv voraus, innerhalb des nächsten halben Jahrzehnts die Firma zu wechseln. Für diesen Firmenwechsel werden bereits jetzt vorsichtig die Fühler ausgestreckt. Und was ist besser dafür geeignet als eine unverbindliche, harmlose Suchanfrage nach „Jobs“? Dort wollen die Deutschen arbeiten Die von Google zur Verfügung gestellten Tools können nicht nur Aussagen darüber treffen, wie oft etwas gesucht wird, sondern auch, wo es besonders häufig gesucht wird. Lassen Sie uns einen Blick darauf werfen, in welchen Regionen Deutschlands Jobsuchende besonders aktiv sind. Berlin und Hamburg sind besonders attraktive Städte Die meisten Google-Suchen nach „Jobs“ kommen aus Berlin. Dahinter liegt Hamburg mit einem großen Abstand. Das legt nahe, dass Arbeitsplätze in diesen Bundesländern von besonders großem Interesse sind. Arbeitnehmer in Berlin und Hamburg scheinen einem Jobwechsel nicht abgeneigt zu sein. Thüringen, das Saarland und Sachsen-Anhalt sind uninteressant für Jobsuchende Anders sieht das in den Bundesländern aus, in denen am wenigsten nach Jobs gesucht wird. Sachsen-Anhalt und Thüringen liegen dicht an dicht auf den vorletzten Plätzen und das Saarland bildet das deutliche Schlusslicht. Das kann zwei Dinge bedeuten: In diesen Bundesländern scheinen Arbeitnehmer entweder besonders zufrieden mit ihren aktuellen Stellen zu sein, oder ihnen werden vergleichsweise wenig Alternativen geboten. Die Suche nach Jobs ist unter diesen Umständen einfach nicht sonderlich attraktiv. Neues Jahr, neuer Job? Neben den örtlichen Faktoren spielt auch die Jahreszeit, in der die meisten Suchanfragen nach „Jobs“ getätigt werden, in dieser Analyse eine Rolle. Hierfür betrachten wir einmal nur die Zahlen der vergangenen 12 Monate: Hier sticht besonders ins Auge, dass die Anzahl der Suchanfragen nach „Jobs“ Ende Dezember enorm einbricht. Das ist kein Wunder, schließlich denken zur Weihnachtszeit nur die wenigsten an ihre Arbeit. Im Januar hingegen sind die Jobsuchenden so aktiv wie sonst nie. Von Dezember bis Januar steigt die Anzahl der Suchanfragen auf das Doppelte. Viele Deutsche haben auf ihrer Liste mit guten Neujahrsvorsätzen den Wunsch nach höherer Arbeitszufriedenheit stehen. Im Januar, wenn diese Vorsätze noch frisch sind und die Motivation noch hoch ist, versuchen deshalb viele, dieses Ziel durch die Suche nach einem neuen Job zu erreichen. Genau wie bei anderen Suchbegriffen, die mit guten Neujahrsvorsätzen zusammenhängen, flaut dieses Interesse jedoch bereits Anfang Februar wieder ab. Und wie wird es weitergehen? Nun wissen Sie, wie häufig bei Google nach „Jobs“ gesucht wird, welche Bundesländer bei der Jobsuche am beliebtesten sind und in welchen Monaten das Interesse an einem neuen Job am größten ist. Was die Zukunft bringt, ist noch unklar, doch wir gehen davon aus, dass sich dieser Trend in den nächsten Jahren fortsetzen wird. Je stärker Unternehmen nach neuen Mitarbeitern suchen, desto intensiver werden sich Arbeitnehmer alle möglichen Alternativen ansehen, um den für sie besten Job zu finden. Weitere spannende Analysen Wir werden Sie hier über die neuesten Entwicklungen auf dem Laufenden halten. In der Zwischenzeit empfehlen wir Ihnen einen Blick auf weitere interessante Analysen, die wir von der ONMA mithilfe der Auswertungsmöglichkeiten von Google durchgeführt haben. Wollen Sie wissen, wo die Deutschen am liebsten Urlaub machen? Oder interessiert es Sie, wie Tesla in rasanter Geschwindigkeit Volkswagen überholt? Wir verraten es Ihnen!

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