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Pagespeedoptimierung von WordPress-Webseiten

Erfahren Sie in diesem Beitrag anhand eines Praxisbeispiels wie wir die Ladezeit von Wordpress-Seiten optimieren.

Lesedauer: 3 Min. Kategorie: Entwicklung
Pagespeedoptimierung von WordPress-Webseiten

Ein Praxisbeispiel Warten, bis man schwarz wird Lange Ladezeiten sind der Fluch jedes Webseitenbetreibers. Sie sind nicht nur eine Unannehmlichkeit – nein, sie sorgen auch für Kundenverlust und führen dazu, dass die Seite im Ranking der Suchergebnisse sinkt. Doch hier kann Abhilfe geschaffen werden. Auch unter ungünstigen Startbedingungen wie zum Beispiel aufgrund eines langsamen Servers kann noch viel verbessert werden. Anhand eines Kundenbeispiels möchten wir Ihnen zeigen, wie wir die Ärmel hochkrempelten und anpackten und so die Ladezeiten extrem verkürzt haben – denn im Internet ist schneller doch besser. Leicht verfahren Der Kunde trat an uns heran, da er mit der Arbeit seiner vorherigen Agentur nicht zufrieden war. Immer für eine Herausforderung bereit, nahmen wir den Auftrag selbstverständlich an und überarbeiteten erst einmal die vorhandene Webseite. Als wir damit fertig waren, stellten wir jedoch fest, dass die Ladezeit der Seite immer noch bei sechs bis neun Sekunden lag. Dies kann fatal sein: Lange Ladezeiten bedeuten hohe Absprungraten, da die Leute dafür keine Geduld haben. Der Kundenverlust folgt. Dann erfuhren wir, was das Problem war: Die Webseite liegt auf einem V-Server. Diese sind nicht nur für eine einzige Seite da, sondern bedienen viele Kunden gleichzeitig. Wenn auf dem Server viel los ist, dann sind die Ladezeiten entsprechend länger. Schon eine sehr aktive Seite auf einem Server kann an dieser Stelle für andere zu Einbußen führen. Die Serverantwortzeit des betroffenen Internetproviders ist generell nicht ideal, aber Ladezeiten von neun Sekunden sind insbesondere für Betreiber von Onlineshops inakzeptabel. Zwar lag die Ladezeit nach der Umbuchung auf ein besseres Datenpaket „nur“ noch bei vier Sekunden, aber die Schwankungen existierten immer noch. Vorher Nachher Raus mit Überflüssigem In so einem Fall hilft nur eines: Die Webseite muss aufgeräumt werden. Unnötige Skripte wie zum Beispiel JavaScript oder CSS-Dateien sollten nach Möglichkeit entfernt werden. Geht dies nicht, so können sie minifiziert werden – also im Grunde gekürzt, sodass sie weniger Speicherplatz benötigen. Grafiken sollten komprimiert und auch nur in dem Format abgespeichert werden, in dem sie auch tatsächlich auf der Seite erscheinen. Zusätzlich dazu haben unsere Mitarbeiter mittels des serverseitigen Caches dafür gesorgt, dass die dynamische Seite als statische vorgehalten wird. Dies führt dazu, dass die Seite beim Laden nicht jedes Mal neu vom Server zusammengefügt werden muss, sondern schon in fertiger Form vorliegt. Nach all diesen Schritten lag die Ladezeit der Seite nur noch bei 2,4 Sekunden – eine erhebliche Verbesserung, doch für uns nicht gut genug. So haben unsere Programmierer dann auch noch dem Theme der Seite ein Update verpasst, damit sie mit der neuen Version von PHP, einer Programmiersprache, kompatibler ist. Diese Programmiersprache wird regelmäßig erneuert, und selbstverständlich auch immer wieder verbessert, was Ladezeiten angeht. Damit liegt nun die schlussendliche Ladezeit der Seite bei 1,4 bis 1,6 Sekunden. Das ist doch eine echte Leistung! Auf die Werkzeuge kommt es an Für das Erkennen dieser Fehler können Programme wie zum Beispiel Googles PageSpeed Insights verwendet werden. Das ist ein frei zugängliches Analysetool, mit dem man die betroffene Internetseite überprüfen kann. Es macht Verbesserungsvorschläge wie zum Beispiel, dass Browser Caching benutzt werden sollte, und bewertet die Seite nach einem Punktesystem. Diese Bewertung ist signifikant, da sie in das Suchergebnisranking von Google einfließt – niedrigere Punktzahlen bedeuten also ein niedrigeres Ranking. Wir können stolz mitteilen, dass unser Kunde jetzt eine gute Bewertung erhalten hat. Fazit Pagespeedoptimierung Pagespeedoptimierung ist keine Hexerei, allerdings erfordert es viel Expertise und Erfahrung und ist letztlich eben zeitaufwendig. Sehr gute Optimierungen haben wir schon unter gewissen Bedingungen auch bereits an einem ganzen Tag hin bekommen. Wir von der ONMA haben schon mit speziellen Tricks Ladezeiten von WordPress-Seiten auf unter 0,4 Sekunden bekommen. Der Kunde in diesem Fall ist mit der Beschleunigung schon sichtbar zufrieden. Auch wenn weitere Maßnahmen möglich wären, so sah hier der Kunde für sich erstmal keinen Mehrwert. Wir danken dem Kunden erst einmal an der Stelle, dass wir sein Projekt als Pagespeedoptimierung Paradebeispiel veröffentlichen durften und helfen gerne auch weiteren Homepagebesitzern zu deutlich schnelleren Internetseiten. Weitere interessante Themenfelder Webdesign SEO Tipps Online Marketing

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