Lead-Qualität ist wichtiger als Lead-Menge
Ein niedriger Cost per Lead ist nur dann ein Erfolg, wenn die gewonnenen Kontakte zum Unternehmen passen. Zehn unqualifizierte Anfragen verursachen Arbeit im Vertrieb, ohne einen relevanten Umsatzbeitrag zu leisten. Ein einzelner, gut passender Lead kann dagegen ein Vielfaches wert sein.
Deshalb bewerten wir google ads b2b nicht allein anhand der Anzahl der Conversions. Wir betrachten zusätzliche Qualitätsmerkmale wie:
- Unternehmensgröße und Kundensegment
- Rolle der anfragenden Person im Buying Center
- Bedarf und konkreter Anwendungsfall
- erwartetes Projektvolumen
- zeitlicher Horizont
- technische oder organisatorische Eignung
- Erreichbarkeit und tatsächliches Interesse
- Entwicklung zur qualifizierten Opportunity
Diese Informationen entstehen häufig erst im Vertrieb. Genau deshalb muss die Kampagnenoptimierung über das gewöhnliche Conversion Tracking hinausgehen.
Vom Formularlead zur Verkaufschance
Ein abgeschicktes Kontaktformular ist zunächst nur ein technisches Ereignis. Es sagt nicht, ob ein Unternehmen ernsthaftes Interesse hat oder ob die Anfrage zum Angebot passt. Im CRM wird der Lead schrittweise qualifiziert. Sinnvolle Statuswerte sind beispielsweise:
- Anfrage eingegangen
- Kontakt hergestellt
- Marketing Qualified Lead
- Sales Qualified Lead
- Opportunity angelegt
- Angebot versendet
- Auftrag gewonnen
Nicht jedes Unternehmen verwendet dieselben Begriffe. Entscheidend ist eine eindeutige Definition. Marketing und Vertrieb müssen gemeinsam festlegen, wann ein Kontakt als qualifiziert gilt und welche Ereignisse an Google Ads zurückgemeldet werden.






