CPC oder Provision: die Abrechnungsentscheidung
Für Hotel Ads existieren zwei Abrechnungsmodelle: Cost per Click sowie Provisionsprogramme nach CPA beziehungsweise CPS. Das ist keine technische Fußnote, sondern die zentrale kaufmännische Entscheidung.
Beim Cost per Click zahlen Sie für jeden Klick, unabhängig davon, ob gebucht wird. Das Risiko liegt bei Ihnen, dafür behalten Sie die volle Kontrolle über den Einsatz und profitieren voll, sobald Ihre Buchungsstrecke gut konvertiert. Wie teuer Aufmerksamkeit in diesem Umfeld ist, zeigt schon das Nebenthema: Für das Keyword “google ads hotels” weist DataForSEO am 07.08.2026 ein Suchvolumen von 10 Anfragen pro Monat, einen CPC von 19,80 EUR und eine Wettbewerbsdichte von 0,57 aus (Standort 2276, Sprache de). In der eigentlichen Hotelsuche ist der Wettbewerb deutlich dichter, weil dort die großen Portale mitbieten.
Beim Provisionsmodell zahlen Sie nach abgeschlossener Buchung oder nach getätigtem Umsatz. Das Risiko sinkt, die Kosten entstehen erst mit dem Ergebnis. Der Preis dafür ist ein Anteil an jeder Buchung und weniger Steuerungsspielraum.
Welches Modell passt, entscheidet keine pauschale Empfehlung, sondern Ihre eigenen Zahlen:
- die Buchungsquote nach dem Klick,
- der durchschnittliche Buchungswert,
- die Stornoquote,
- die Marge der beworbenen Rate,
- die Provision, die Sie heute an Portale zahlen,
- und Ihre Bereitschaft, Vorleistung zu tragen.
Häuser mit einer schnellen, mobil sauberen Buchungsmaschine fahren mit CPC oft besser. Häuser, deren Buchungsstrecke gerade erst umgestellt wird, starten kalkulierbarer über die Provision und wechseln später.






