Geotargeting entlang der Achse Sehnde, Höver, Ilten und Hannover
Die Kontostruktur beginnt mit Sehnde als eigenem Zielraum. Höver und Ilten sind darin keine unabhängigen Märkte, sondern Bestandteile der Sehnder Ausrichtung: Sie liefern Volumen, das die Kernstadt allein nicht hergibt, und sie verwässern die Aussage nicht, weil sie zum selben Stadtgebiet gehören. Hannover ist der zweite Pol und wird als eigene Ebene gesteuert und ausgewertet, nicht als vergrößerter Sehnde-Radius. Der Nachbarort Lehrte bekommt, falls er gebraucht wird, eine eigene Ebene und taucht in der Sehnder Auswertung nicht auf.
In der Praxis führt das zu mindestens zwei geografischen Blöcken:
- Kampagnen für Suchanfragen mit erkennbarem Sehnde-Bezug, ausgerichtet auf Kernstadt und Ortsteile
- Kampagnen für den Raum Hannover, mit eigenem Budget, eigenen Geboten und eigener Bewertung
Ob innerhalb des ersten Blocks weiter aufgeteilt wird, entscheiden Kontodaten und nicht der Wunsch nach einer feineren Struktur. Für sehr kleine Zielgebiete meldet der Google Keyword-Planer Suchvolumen häufig nur als Spanne. Belastbare Zahlen entstehen erst nach Laufzeit aus echten Impressionen, Suchanfragen, Klicks und Conversions im eigenen Konto. Bis dahin bleibt die Sehnde-Ebene bewusst grob, damit sie überhaupt genug Signal für die Gebotssteuerung sammelt.
Kampagnenübergreifende Ausschlüsse halten die beiden Blöcke sauber. Ohne sie konkurriert dieselbe Suche in zwei Strukturen um dasselbe Budget, und der Bericht zeigt danach eine Verteilung, die nur aus der Auktion gegen sich selbst entstanden ist.






