Google Ads Agentur für die Wedemark

Wer für die Wedemark eine Google Ads Kampagne aufsetzt, merkt das Problem meist erst beim ersten Klick auf "Standort hinzufügen": Es gibt keinen Punkt, um den sich sinnvoll ein Radius ziehen lässt. Die Gemeinde besteht aus 17 Ortschaften, verteilt auf rund 172 Quadratkilometer, womit sie flächenmäßig zu den größten der Region Hannover zählt. Verwaltungssitz und größter Ortsteil ist Mellendorf, aber Mellendorf ist nicht die Mitte der Wedemark, sondern einer von siebzehn Orten. Auf diese Ortschaften verteilen sich rund 30.000 Einwohner, und wer hier den üblichen Weg geht und einen Kreis um den eigenen Firmensitz zieht, trifft entweder nur einen Bruchteil davon oder greift gleich über die Gemeindegrenze hinaus.

Seit 2003 in Hannover 32 Spezialisten im Haus Monatlich kündbar
Warum

Warum ein Radius um die Wedemark nicht funktioniert

Diese Seite beschreibt, wie wir das geografische Targeting für Wedemarker Google Ads Konten aufsetzen: Zielgebiete nach Ortschaften statt nach Kilometern, Gebotsanpassungen getrennt je Ortsteil, die Standortoption bewusst enger als die Voreinstellung, und einen Umgang mit Messwerten, die pro Ortschaft dünn ausfallen und dünn bleiben werden.

Der kleinste in Google Ads einstellbare Umkreis für Standort-Targeting beträgt einen Kilometer. Auf eine kompakte Stadt gelegt, ist das kein Problem. Auf eine polyzentrische Flächengemeinde gelegt, ist es die falsche Grundform: Ein Radius ist eine Kreisscheibe mit einem Mittelpunkt, die Wedemark ist ein Streumuster aus siebzehn Siedlungskernen mit Wald, Moor und Feld dazwischen.

Wählen Sie den Radius klein, deckt er den eigenen Ortsteil ab und lässt die übrigen sechzehn außen vor. Wählen Sie ihn groß genug, um auch die nördlichen Ortschaften zu erreichen, reicht er im Süden über die Gemeindegrenze hinaus, und dort beginnt kein Niemandsland, sondern das dichter besiedelte Umfeld Richtung Hannover. Jeder Kilometer, der Ihnen im Norden eine weitere Ortschaft bringt, kauft im Süden zusätzlichen Streuverlust mit ein. Diese Wahl zwischen fehlenden Ortschaften und unerwünschten Klicks ist keine strategische Entscheidung, sondern ein Nebenprodukt der falschen Zielgebietsform, und sie lässt sich vermeiden, indem man die Form wechselt statt den Radius zu justieren.

Nahaufnahme einer Laptop-Tastatur, darüber blau eingefärbter HTML-Quelltext
Abb. 1 - Nahaufnahme einer Laptop-Tastatur, darüber blau eingefärbter HTML-Quelltext
Im Detail

Zielgebiete nach Ortschaften statt nach Kilometern

Statt eines Kreises arbeiten wir mit einer Liste. Jede relevante Ortschaft wird als eigener Zielstandort angelegt, benannt oder als eng gefasste Fläche um den jeweiligen Siedlungskern. Das Ergebnis ist kein zusammenhängendes Gebiet, sondern ein Muster aus einzelnen Punkten, und genau so ist die Wedemark auch tatsächlich gebaut.

Drei Effekte zeigen sich sofort. Die Gemeindegrenze wird zur bewussten Entscheidung: Was südlich davon liegt, kommt nur hinein, wenn Sie es ausdrücklich hinzufügen, nicht als Nebenwirkung eines zu groß gezogenen Kreises. Die unbesiedelten Flächen zwischen den Orten verschwinden aus der Ausrichtung, ohne dass Sie dafür den Zuschnitt insgesamt verkleinern müssten. Und jede Ortschaft wird im Standortbericht einzeln sichtbar, statt in einem Durchschnittswert über die gesamte Gemeinde zu verschwinden, der bei siebzehn ungleichen Orten ohnehin wenig darüber aussagt, wo Ihr Budget tatsächlich gewirkt hat.

Nicht alle 17 Ortschaften müssen von Anfang an im Konto stehen. Ein sinnvoller Einstieg orientiert sich daran, wohin Sie tatsächlich liefern oder fahren, und an den Achsen, an denen sich Bewegung bündelt. Die S-Bahn-Linie S4 verbindet Bennemühlen, Mellendorf und Bissendorf mit dem Hannoveraner Hauptbahnhof, und diese drei pendlernahen Orte zeigen erfahrungsgemäß ein anderes Suchverhalten als die abseits gelegenen Ortschaften. Dass ein einzelner Ortsteil überproportional viel Suchvolumen ziehen kann, zeigt sich an Wennebostel, wo der Audiospezialist Sennheiser seinen Stammsitz hat. Solche Unterschiede sind der eigentliche Grund, Ortschaften getrennt zu führen, statt sie zu einem großen Gebiet zu verschmelzen und diese Unterschiede damit unsichtbar zu machen.

Smartphone auf dunklem Untergrund, auf dem Display eine Google-Trefferliste zur Suche „Online Marketing Experte“

Gebote getrennt je Ortsteil setzen

Gebotsanpassungen lassen sich in Google Ads je Zielstandort einzeln setzen. Damit wird aus der Liste im vorigen Abschnitt ein Steuerinstrument, nicht nur eine sauberere Darstellung.

Ihr Einzugsgebiet ist selten überall gleich viel wert. Der Weg zu einem Auftrag im Nachbarort kostet ein paar Minuten, der Weg an den entgegengesetzten Rand der Gemeinde kostet eine halbe Stunde Fahrzeit hin und zurück. Eine Anfrage aus einem Ort, in dem Sie schon mehrere Kunden betreuen, ist wahrscheinlicher etwas wert als eine aus einem Ort, in dem Sie noch niemanden kennen. Getrennte Gebotsanpassungen bilden das ab, ohne dass ein Ort deshalb ganz aus dem Konto fliegt: Kernorte höher gewichtet, Randlagen niedriger, neue Orte zunächst neutral.

Die Reihenfolge ist dabei wichtig. Erst wird der Zuschnitt festgelegt, dann wird gemessen, und erst danach werden Anpassungen gesetzt. Eine Gebotserhöhung, die auf einer Vermutung über einen Ortsteil beruht statt auf beobachteten Daten, ist nur eine teurere Vermutung.

Aufgeklappter Laptop auf dunklem Untergrund, auf dem Bildschirm eine Google-Trefferliste zur Suche „Online Marketing Experte“

Standortoption: Anwesenheit statt Anwesenheit oder Interesse

Google Ads unterscheidet bei den Standortoptionen zwischen Anwesenheit und Anwesenheit oder Interesse, wobei die zweite, weitere Variante voreingestellt ist. Sie liefert Anzeigen auch an Nutzer außerhalb des Zielgebiets aus, sofern diese ein Interesse daran erkennen lassen, etwa weil sie in ihrer Suchanfrage einen Ortsnamen aus dem Zielgebiet verwenden.

In einer isolierten Region wäre das eine Randnotiz. In der Wedemark ist es der zentrale Regler, denn die Gemeinde grenzt südlich an ein dicht besiedeltes Umfeld, und die Pendlerrichtung führt von hier überwiegend dorthin. Wer in Hannover oder im Umfeld des Flughafens Hannover-Langenhagen sitzt und in einer Suche einen Wedemarker Ortsnamen verwendet, gilt als interessiert und bekommt Ihre Anzeige ausgespielt. Umgekehrt können Wedemarker, die tagsüber in der Stadt arbeiten, dort Anzeigen für städtische Angebote sehen, die mit Ihrem Zielgebiet nichts zu tun haben. Für ein regional gebundenes Angebot ist das in aller Regel Streuverlust und zusätzlicher Wettbewerb um dieselben Keywords aus einem Markt, in dem Sie eigentlich nicht mitbieten wollten.

Deshalb setzen wir die Standortoption auf Anwesenheit und begrenzen die Ausspielung auf Menschen, die sich tatsächlich in den gewählten Ortschaften befinden. Die Grenze Ihres Zielgebiets ist damit wieder eine Grenze und keine Empfehlung. Die Ausnahme bleibt ein Angebot, für das Kunden bewusst anreisen: Dann kann die weitere Option richtig sein, aber als begründete Entscheidung, nicht als Einstellung, die im Konto stand, weil sie niemand angefasst hat.

Frau vor einer Wand mit bunten Haftnotizen, davor sechs Personen mit Laptops an einem Besprechungstisch

Dünne Daten, ruhige Hand

Ein Zuschnitt nach Ortschaften hat einen Preis: Er teilt ein ohnehin überschaubares ländliches Suchvolumen in viele kleine Töpfe. Einzelne Ortschaften zeigen über Wochen nur zweistellige Klickzahlen, manche über längere Zeit gar keine. Belastbare Klickpreise, Budgets oder Ergebniszahlen für die Wedemark lassen sich vorab nicht seriös nennen, und das sollte auch niemand tun, ohne Ihr Konto gesehen zu haben.

Der Umgang damit ist methodisch, nicht rechnerisch. Entscheidungen über Keywords, Anzeigentexte und Budget treffen wir auf Kampagnenebene, wo genug Daten zusammenkommen. Die Ortsebene dient zunächst nur der Beobachtung. Wir vergleichen längere Zeiträume statt Woche gegen Woche, werten Anrufe und Formulare als Conversion statt der Klickrate, weil Klickraten bei kleinen Mengen vor allem Rauschen sind, und ändern Gebotsanpassungen je Ortsteil erst, wenn sich ein Muster über mehrere Wochen wiederholt statt einmalig aufzutauchen. Diese Zurückhaltung ist der Unterschied zwischen einem Konto, das ruhig läuft, und einem, das jede Woche neu justiert wird, ohne je zur Ruhe zu kommen.

Zwei Männer arbeiten in einem hellen Büro nebeneinander am Laptop, auf dem Bildschirm Programmcode

Zusammenarbeit

Wir übernehmen Aufbau und laufende Steuerung Ihres Google Ads Kontos für die Wedemark: Zielgebiete nach Ortschaften statt Radius, getrennte Gebotssteuerung je Ortsteil, Standortoption auf Anwesenheit, Conversion-Messung passend zu Ihrem Anfrageweg und regelmäßige Auswertung auf Ortsebene.

Am Anfang steht ein Gespräch darüber, welche der 17 Ortschaften für Sie überhaupt zählen und wo Ihre wirtschaftliche Grenze nach Süden verläuft. Aus dieser Antwort ergibt sich der Zuschnitt, und aus dem Zuschnitt ergibt sich alles Weitere. Sprechen Sie uns an, wenn Ihre Google Ads Kampagne die tatsächliche Form Ihres Einzugsgebiets abbilden soll, statt sich mit der Form eines Radius zu begnügen, die zur Wedemark nicht passt.

Lächelnder Mann mit dem Hörer eines alten Wählscheibentelefons am Ohr
Nächster Schritt

Sichtbarkeit besprechen,
bevor die nächste Maßnahme startet.

Ein Erstgespräch klärt Ausgangslage, realistische Ziele und welcher Hebel für Ihre Website zuerst zählt.

15+Jahre Erfahrung
775+Zufriedene Kunden
96 %Weiterempfehlungsrate
„Ein Text, für den niemand sucht, ist kein Content Marketing, egal wie gut er geschrieben ist.”— ONMA GmbH · Hannover