Conversion-Optimierung

Aus Besuchern werden Anfragen.

Wir verändern nicht Ihren Traffic, sondern das, was er tut, wenn er auf Ihrer Seite landet.

A/B-Tests mit Substanz Heatmaps & Session Recordings Messbare Anfragen-Zuwächse
Traffic ist nicht Ihr Problem

Warum Besucher nicht anfragen.

Sie zahlen bereits für Sichtbarkeit — über organisches Ranking, über Ads oder über Content. Das eigentliche Geld liegt aber oft nicht im nächsten Besucher, sondern in dem, der schon auf der Seite ist und sie wieder verlässt, ohne anzufragen. Conversion-Optimierung setzt genau hier an: Sie erhöht den Anteil der Besucher, die tatsächlich zur Anfrage werden, aus demselben Traffic, für den Sie ohnehin schon bezahlen — ohne einen Euro zusätzlich für Reichweite auszugeben. Das macht CRO in den meisten Fällen zur güns­tigsten aller Wachstumshebel.

Bevor wir irgendetwas ändern, schauen wir erst einmal genau zu. Heatmaps zeigen, wo Klicks tatsächlich landen und wie weit gescrollt wird, Session Recordings zeigen einzelne Besucher in Echtzeit beim Zögern und Abbrechen, und eine saubere Funnel-Analyse zeigt, an welcher konkreten Stufe des Weges die meisten Absprünge passieren. Voraussetzung dafür ist sauber eingerichtetes Tracking — ohne belastbare Daten testen Sie gegen Vermutungen, nicht gegen echtes Nutzerverhalten, und jede Änderung bleibt reine Meinung.

Was danach überhaupt als Anfrage zählt, definieren wir gemeinsam mit Ihnen, nicht pauschal nach Schema. Ein Rückruf-Wunsch ist etwas anderes als ein ausgefülltes Kontaktformular oder ein Download eines Whitepapers, und jede dieser Handlungen verlangt eine eigene Teststrategie mit eigener Erfolgsmetrik. Wer alles in einen Topf wirft, optimiert am Ende auf die falsche Zahl und wundert sich, warum trotz steigender Klicks am Telefon nichts ankommt.

Zwei ONMA Mitarbeiter bei der Arbeit am Bildschirm
Abb. 1 - Klickpfade sichtbar gemacht: Wo Besucher wirklich abspringen.
Bevor Sie testen

Drei Zahlen, die vor jedem Test stehen.

A/B-Tests sind kein Bauchgefühl-Ersatz mit hübscher Statistik-Verpackung. Diese drei Werte entscheiden, ob ein Test überhaupt etwas aussagt.

01 Wie viele Conversions braucht ein Test?

Ab rund 300-1.000 Conversions pro Variante wird ein Ergebnis belastbar.

Die genaue Zahl hängt von Ihrer Ausgangs-Conversion-Rate und dem angestrebten Uplift ab — Sample-Size-Rechner wie der von Evan Miller oder die integrierten Rechner in Optimizely und VWO liefern die konkrete Zahl für Ihren Fall. Unter dieser Marke ist jedes ‘Ergebnis’ Zufall mit Prozentzeichen.

Google-Trefferliste auf einem Smartphone
Abb. 2 - Faustregel aus gängigen Sample-Size-Rechnern, kein Pauschalwert für jede Seite.
02 Wie lange läuft ein sauberer Test?

Mindestens zwei, meist vier volle Wochen pro Testlauf.

Ein Test muss mindestens einen kompletten Wochenzyklus abdecken, besser zwei — sonst verwechseln Sie einen Montags-Effekt mit einem echten Uplift. Wer nach drei Tagen ‘Gewinner’ ruft, weil die Kurve gerade gut aussieht, macht den häufigsten Anfängerfehler im Testing: das sogenannte Peeking.

Zwei ONMA Mitarbeiter bei der Arbeit am Bildschirm
Abb. 3 - Business-Zyklen (Wochentag, Zahltag, Saison) verzerren jedes verkürzte Testfenster.
03 Was bringt ein Prozentpunkt wirklich?

Ein Prozentpunkt mehr Conversion-Rate kann 50 Anfragen im Monat bedeuten.

Rechenbeispiel: 5.000 Besucher pro Monat auf einer Landingpage, Conversion-Rate von 2 % auf 3 % gehoben — aus 100 werden 150 Anfragen. 50 zusätzliche Anfragen, ohne einen zusätzlichen Cent Media-Budget, nur durch bessere Nutzerführung.

Strategie-Workshop mit Haftnotizen im ONMA Büro
Abb. 4 - Reine Rechenlogik — die tatsächliche Höhe des Uplifts liefert immer erst der Test.
Was CRO konkret bringt

Sechs Effekte, die sich rechnen.

01

Mehr Anfragen ohne Mehrbudget

02

Nutzerverhalten sichtbar machen

03

Kürzere Wege im Funnel

04

Weniger Formularabbrüche

05

Höherer ROI je Besucher

06

Entscheidungen statt Bauchgefühl

Lohnt sich CRO für...

Sechs Branchen — sechs Ansatzpunkte.

01

... Online-Shops?

Jeder abgebrochene Warenkorb ist bereits verdienter Umsatz. Checkout-Analysen zeigen, an welchem Schritt genau er verloren geht.

02

... B2B-Anbieter?

Lange Formulare kosten Leads, bevor das erste Gespräch überhaupt stattfindet. Kürzere Wege bringen mehr qualifizierte Anfragen.

03

... Kanzleien?

Vertrauen entscheidet vor dem ersten Telefonat. Klare Call-to-Actions und sichtbare Referenzen erhöhen die Kontaktrate messbar.

04

... Handwerksbetriebe?

Wer eine Notfall-Nummer sucht, bricht bei zu vielen Klicks ab. Ein sichtbarer Direktkontakt bringt mehr Anrufe als jedes Formular.

05

... Arztpraxen?

Terminanfragen scheitern oft an Formularen mit zu vielen Pflichtfeldern. Weniger Felder heißt hier direkt mehr Buchungen.

06

... Immobilienmakler?

Exposé-Anfragen entstehen in Sekunden — oder gar nicht. Ladezeit und Formularlänge entscheiden über die Abschlussquote.

So arbeiten wir

Vier Hebel, die wir konsequent ziehen.

CRO ist kein einmaliges Projekt, sondern ein Kreislauf aus Beobachten, Testen und Ausrollen. Diese vier Schritte durchläuft jede Testphase bei uns.

Zwei ONMA Mitarbeiter bei der Arbeit am Bildschirm 01 Analyse

Erst verstehen, dann verändern.

Heatmaps, Session Recordings und Funnel-Analysen zeigen, wo Besucher tatsächlich hängen bleiben — nicht, wo wir es vermuten. Erst wenn die Daten ein klares Muster zeigen, entsteht daraus eine Testhypothese.

HeatmapsSession RecordingFunnel-Analyse
Strategie-Workshop mit Haftnotizen im ONMA Büro 02 Hypothese

Jeder Test hat einen belegbaren Grund.

Wir testen nicht wahllos Button-Farben. Jede Hypothese benennt vorher, welches Nutzerproblem sie löst und woran wir Erfolg oder Misserfolg festmachen — inklusive Priorisierung nach erwartetem Effekt und Aufwand.

PriorisierungTestplanMicro Conversions
Quellcode einer Webseite über einer Tastatur 03 Testing

A/B-Tests mit sauberer Statistik, nicht mit Peeking.

Tests laufen bis zur vorab festgelegten Fallzahl und Laufzeit — nicht bis zum ersten guten Tageswert. 95 % Signifikanzniveau ist bei uns die Grundlage, nicht die Ausnahme.

A/B-TestSignifikanzniveauTestdauer
Google-Trefferliste auf einem Smartphone 04 Rollout

Der Gewinner wird ausgerollt — und dokumentiert.

Ein bestätigter Sieger wird umgesetzt, das Ergebnis im monatlichen Reporting festgehalten, und die nächste Hypothese steht schon bereit. CRO endet nicht nach dem ersten erfolgreichen Test.

RolloutReportingIteration
Bevor Sie ein Angebot einholen

Drei Fragen, die wir im Erstgespräch klären.

Ehrlichkeit gehört bei CRO zur Methode, nicht nur zum Verkaufsgespräch. Hier steht, was wir vorher prüfen — auch wenn die Antwort manchmal 'noch nicht' lautet.

Fallzahlen

Ab wann ist ein A/B-Test überhaupt statistisch belastbar?

Ein A/B-Test braucht eine Mindestzahl an Conversions pro Variante, um ein Ergebnis von reinem Zufall zu unterscheiden — das ist keine Formalität, sondern der Unterschied zwischen einer echten Erkenntnis und einer teuren Fehlentscheidung. Je nach Ausgangs-Conversion-Rate und dem angestrebten Uplift liegt diese Marke meist zwischen 300 und 1.000 Conversions je Variante. Sample-Size-Rechner wie der von Evan Miller oder die eingebauten Rechner in VWO und Optimizely liefern den konkreten Wert für Ihre Zahlen, in Sekunden und kostenlos. Wer mit 40 Conversions pro Variante schon ‘Sieger’ erklärt, verwechselt Rauschen mit einem echten Trend — und rollt am Ende womöglich die schlechtere Version aus.

Ein Rechenbeispiel macht das greifbar: Bei 5.000 Besuchern im Monat auf einer Landingpage und einer Conversion-Rate, die von 2 % auf 3 % steigt, entstehen aus 100 monatlichen Anfragen plötzlich 150 — also 50 zusätzliche Anfragen, ohne einen einzigen Cent mehr Media-Budget, allein durch bessere Nutzerführung. Damit dieser Uplift auch wirklich echt ist, braucht der Test aber Zeit: mindestens zwei, besser vier volle Wochen, damit sich Wochentags- und Zahltag-Effekte ausgleichen können. Ein Test, der schon nach drei Tagen einen ‘Gewinner’ zeigt, zeigt in Wahrheit meistens nur einen zufällig guten Tag.

Genau deshalb sagen wir auch offen, wann klassisches A/B-Testing die falsche Wahl ist: Unter etwa 1.000 bis 2.000 Besuchern im Monat auf der betroffenen Seite dauert ein statistisch sauberer Test schlicht zu lange, um im Tagesgeschäft noch praktisch nutzbar zu sein. In diesem Fall arbeiten wir zuerst qualitativ mit Heatmaps und Session Recordings statt mit Splittests, oder wir bauen gemeinsam über gezielten Kampagnen-Traffic und mehr organische Sichtbarkeit erst die Fallzahl auf, die ein belastbarer Test überhaupt voraussetzt.

Strategie-Workshop mit Haftnotizen im ONMA Büro
Werkzeuge

Heatmap, Session Recording, Funnel-Analyse — was zeigt eigentlich was?

Eine Heatmap aggregiert das Verhalten aller Besucher einer Seite zu einer einzigen Karte: wo geklickt wird, wie weit gescrollt wird, wo sich die Maus bewegt. Sie zeigt Muster über viele Sitzungen hinweg — etwa dass praktisch niemand unter der zweiten Bildschirmkante klickt, oder dass ein Element für einen Button gehalten wird, das keiner ist. Was sie nicht zeigt, sind einzelne Personen und die Gründe hinter ihrem Verhalten. Genau das liefert ein Session Recording: die Bildschirmaufzeichnung eines einzelnen Besuchers, inklusive des Moments, in dem er ein Pflichtfeld dreimal ausfüllt, wieder löscht und dann die Seite verlässt.

Eine Funnel-Analyse verbindet beide Perspektiven über mehrere Seiten hinweg und macht sichtbar, an welcher konkreten Stufe die Absprungrate tatsächlich springt — von der Landingpage zum Formular, vom Formular zur Bestätigungsseite. Voraussetzung dafür ist eine sauber konfigurierte Datenbasis in Google Analytics oder einem vergleichbaren Tool, inklusive definierter Micro Conversions für Zwischenschritte, die noch keine vollständige Anfrage sind, aber ein klares Interessenssignal — ein Scroll bis zum Formular etwa, oder ein geöffnetes Preis-Popup, das dann doch nicht abgeschickt wird.

Zeigen diese Analysen, dass nicht ein einzelnes Element, sondern die gesamte Seitenstruktur das eigentliche Problem ist, reicht reines Testing allein nicht mehr aus. Kleine Varianten an einem grundsätzlich schwachen Layout ändern selten viel, egal wie oft sie durchlaufen. In solchen Fällen sprechen wir offen darüber, ob ein gezieltes UI/UX-Redesign die bessere Investition ist als eine lange, teure Serie kleiner Tests, die am eigentlichen Problem konsequent vorbeigehen — und sagen das lieber vorher als nach dem dritten wirkungslosen Testdurchlauf.

Zwei ONMA Mitarbeiter bei der Arbeit am Bildschirm
Zusammenarbeit

Was CRO bei ONMA konkret bedeutet — und was es nicht ersetzt.

Eine CRO-Phase beginnt bei uns mit Analyse, nicht mit Testing: Heatmaps, Session Recordings und ein genauer Blick in Ihre Trackingdaten zeigen die drei bis fünf wahrscheinlichsten Bremsen im aktuellen Funnel. Daraus entstehen priorisierte Hypothesen, jede mit einer klar benannten Erfolgsmetrik und einer Einschätzung, wie viel Aufwand gegenüber erwartetem Effekt steht. Erst danach startet der erste Test — nie als lose Sammlung beliebiger Ideen, sondern als geplante Abfolge, die aufeinander aufbaut und sich dokumentieren lässt.

Während der Laufzeit bekommen Sie ein monatliches Reporting in Klartext: welche Hypothese gerade läuft, welches Ergebnis mit welcher Signifikanz gemessen wurde, was als Nächstes ansteht und warum genau diese Reihenfolge gewählt wurde. Eine feste Ansprechperson mit Fachexpertise begleitet die gesamte Phase von Anfang bis Rollout, monatlich kündbar, ohne Mindestlaufzeit und ohne Klausel im Kleingedruckten — dieselbe Handhabung wie bei jeder anderen Leistung im Haus, komplett ohne Zwischenschaltung Dritter oder Weiterreichen an ein Junior-Team, das Ihr Projekt zum ersten Mal sieht.

Was CRO nicht kann: eine falsche Zielgruppenansprache oder ein Angebot, das am Markt vorbeigeht, repariert kein Call-to-Action-Button und keine Formularverkürzung. Auch die beste Testreihe macht aus einem grundsätzlich unattraktiven Angebot kein attraktives — sie kann nur ausschöpfen, was an Nachfrage bereits vorhanden ist. Wenn wir im Erstgespräch merken, dass die Grundpositionierung nicht stimmt, sagen wir das offen und ungefragt, statt Testbudget an ein Problem zu verschwenden, das damit nicht lösbar ist — und sprechen dann eher über Content- oder Markenarbeit als über die nächste Button-Farbe.

Das ONMA Team vor dem Opernhaus in Hannover
Häufige Fragen

Was Kunden uns zu CRO immer wieder fragen.

Fehlt Ihre Frage? Rufen Sie an, wir beantworten sie am Telefon in fünf Minuten.

Für klassische, quantitative A/B-Tests brauchen Sie eine Landingpage mit mindestens 1.000 bis 2.000 Besuchern im Monat, sonst dauert ein statistisch sauberer Test unpraktikabel lange. Darunter arbeiten wir zuerst qualitativ mit Heatmaps und Session Recordings, oder wir bauen gemeinsam erst die Reichweite auf, die ein Test braucht. Ehrlich gesagt: Wer 200 Besucher im Monat hat, sollte zuerst in Sichtbarkeit investieren, nicht in Testing.

Abgerechnet wird nach Aufwand für Analyse, Testaufbau und Auswertung, nicht pauschal pro Test. Im Erstgespräch schauen wir uns Ihren Traffic und Ihre Ziele an und kalkulieren daraus einen realistischen monatlichen Umfang. Monatlich kündbar, ohne Mindestlaufzeit — genau wie bei allen anderen Leistungen im Haus.

UI/UX-Design gestaltet eine Seite von Grund auf, CRO verbessert eine bestehende Seite auf Basis gemessenen Nutzerverhaltens. In der Praxis überschneiden sich beide oft: Zeigt eine Funnel-Analyse strukturelle Probleme statt einzelner Elemente, empfehlen wir ein UI/UX-Redesign statt einer langen Testserie an einem schwachen Fundament.

Mindestens zwei volle Wochen, meist vier, damit Wochentags- und Zahltag-Effekte sich ausgleichen. Wie lange es bis zum ersten belastbaren Ergebnis insgesamt dauert, hängt von Ihrer Ausgangs-Conversion-Rate und Ihrem Traffic ab — bei ausreichender Fallzahl sehen die meisten Kunden nach sechs bis zehn Wochen den ersten dokumentierten Uplift.

Ja, ohne saubere Datenbasis testen Sie gegen Vermutungen statt gegen Zahlen. Ist Ihr Tracking lückenhaft oder gar nicht vorhanden, richten wir es zuerst ein — das ist der erste Schritt jeder CRO-Zusammenarbeit, nicht ein optionales Extra.

Dann bleibt die bisherige Variante bestehen, und wir dokumentieren das Ergebnis trotzdem — ein ‘kein Unterschied’ ist eine genauso verwertbare Erkenntnis wie ein Gewinner, weil es eine falsche Annahme aus dem Weg räumt. Anschließend geht es mit der nächsten priorisierten Hypothese weiter. Sehen Sie sich gern unsere Referenzen an, dort stehen auch Testergebnisse, die anders liefen als erwartet.

Bereit für den ersten Test?

Lass uns prüfen,
was in deinem Traffic steckt.

Wir schauen uns Ihre Zahlen kostenlos an und sagen Ihnen ehrlich, ob ein A/B-Test heute schon Sinn ergibt — oder was vorher passieren muss.

15+Jahre Erfahrung
875+Zufriedene Kunden
96 %Weiterempfehlungsrate
„Der wertvollste Besucher ist der, den Sie schon haben.”— ONMA GmbH · Hannover