Warum 90 Suchanfragen pro Monat genug sein können
Das Fokus-Keyword dieser Seite, “seo b2b”, kommt in Deutschland auf rund 90 Suchanfragen pro Monat. Der gemessene Wettbewerbswert beträgt 0,05, die Keyword-Difficulty 0.
Verwandte Begriffe liegen noch niedriger:
- “b2b-seo-strategie”: rund 30 Suchanfragen pro Monat
- “b2b traffic”: rund 10 Suchanfragen pro Monat bei einem Wettbewerbswert von 0,71
Die Werte stammen aus DataForSEO, abgerufen am 4. August 2026 für Deutschland und die deutsche Sprache. Der Wettbewerbswert beschreibt den Wettbewerb in der bezahlten Suche. Er ist weder mit der organischen Keyword-Difficulty gleichzusetzen noch eine direkte Aussage über den wirtschaftlichen Wert eines Begriffs.
90 Suchanfragen wirken in einer reichweitenorientierten Planung unattraktiv. Im B2B greift diese Bewertung zu kurz. Suchvolumen beschreibt nur, wie häufig eine Phrase gesucht wird. Es sagt nicht:
- ob die suchende Person zum Zielkundenprofil gehört,
- ob ein konkretes Vorhaben besteht,
- ob Budget und Zuständigkeit geklärt sind,
- ob eine Kaufentscheidung vorbereitet wird,
- welchen Deckungsbeitrag ein späterer Auftrag liefern kann,
- welche weiteren Beteiligten die gefundene Seite intern erreicht.
Wir betrachten deshalb eine Wirkungskette:
Relevante Nachfrage × erreichbare Sichtbarkeit × qualifizierte Kontaktquote × Verkaufschancenquote × Abschlussquote × Auftragswert
Ein Rechenbeispiel zeigt die Logik. 90 monatliche Suchanfragen entsprechen 1.080 Suchen im Jahr. Angenommen, eine gute Platzierung erzeugt daraus 360 Sitzungen. Von diesen Sitzungen stammen 120 von Unternehmen, die grundsätzlich zum Zielkundenprofil passen. Fünf Prozent nehmen Kontakt auf. Das ergibt sechs Erstkontakte. Der Vertrieb akzeptiert drei davon als konkrete Verkaufschancen und gewinnt einen Auftrag.
Diese Zahlen sind Annahmen zur Veranschaulichung, keine Prognose und kein veröffentlichtes Kundenergebnis. Ob der gewonnene Auftrag die Investition rechtfertigt, hängt von Auftragswert, Marge und Kundenlaufzeit ab. Genau dort entscheidet sich die Wirtschaftlichkeit, nicht bei der Zahl der Sitzungen.






