SEO B2B: Warum 90 Suchanfragen im Monat ein tragfähiger Vertriebskanal sein können

Im B2B entscheidet nicht die größte Reichweite. Entscheidend ist, ob die richtigen Personen Ihr Unternehmen finden, Ihre Lösung einordnen und sie intern in den Kaufprozess tragen können.

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Warum

Was B2B-SEO wirtschaftlich anders macht

Viele wirtschaftlich interessante B2B-Themen kommen nur auf einige Dutzend Suchanfragen pro Monat. Hinter einer einzigen Anfrage kann jedoch ein Auftrag mit hohem Kundenwert stehen. Zudem entscheidet selten eine Person allein. Fachabteilung, Anwender, Einkauf, Geschäftsführung und Freigabestellen prüfen eine Lösung aus unterschiedlichen Perspektiven.

SEO B2B muss deshalb mehr leisten als Rankings und Traffic aufzubauen. Es muss die Suchintentionen mehrerer Rollen abdecken, einen Kaufzyklus von 3 bis 18 Monaten unterstützen und qualifizierte Kontakte an den Vertrieb übergeben. Auch Web-Mastery ordnet B2B-SEO solchen längeren Kaufzyklen zu.

Unser Ziel ist kein möglichst großes Besucheraufkommen. Wir entwickeln einen organischen Suchkanal, der zu passenden Anfragen, akzeptierten Verkaufschancen und messbarem Auftragswert beitragen kann.

B2B-SEO ist Suchmaschinenoptimierung für Unternehmen, die an andere Unternehmen verkaufen. Daraus folgen drei wirtschaftliche Besonderheiten:

  1. Das relevante Suchvolumen ist oft niedrig.
  2. Der Wert eines einzelnen Abschlusses kann hoch sein.
  3. Mehrere Personen beeinflussen die Kaufentscheidung.

Im Endkundengeschäft tragen viele ähnliche Transaktionen ein breites Suchthema. Im B2B können wenige zusätzliche Aufträge pro Jahr genügen, damit sich ein begrenzter Suchmarkt rechnet.

Die entscheidende Frage lautet daher nicht: Wie viele Besucher können wir erreichen?

Sie lautet: Welche geschäftlich relevanten Entscheidungen können wir über die organische Suche beeinflussen?

Ein Suchbegriff mit 30 Anfragen pro Monat kann wertvoller sein als ein Begriff mit 3.000. Ausschlaggebend sind die Passung zum Angebot, die Rolle der suchenden Person, die Nähe zur Entscheidung und der mögliche Auftragswert.

move:elevator beschreibt B2B-SEO entsprechend als langfristig wirkendes System für Sichtbarkeit, Leads und Vertrauen. Für die wirtschaftliche Bewertung reicht Sichtbarkeit allein allerdings nicht. Sie muss in den Vertriebsprozess übersetzt werden.

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Im Detail

Warum 90 Suchanfragen pro Monat genug sein können

Das Fokus-Keyword dieser Seite, “seo b2b”, kommt in Deutschland auf rund 90 Suchanfragen pro Monat. Der gemessene Wettbewerbswert beträgt 0,05, die Keyword-Difficulty 0.

Verwandte Begriffe liegen noch niedriger:

  • “b2b-seo-strategie”: rund 30 Suchanfragen pro Monat
  • “b2b traffic”: rund 10 Suchanfragen pro Monat bei einem Wettbewerbswert von 0,71

Die Werte stammen aus DataForSEO, abgerufen am 4. August 2026 für Deutschland und die deutsche Sprache. Der Wettbewerbswert beschreibt den Wettbewerb in der bezahlten Suche. Er ist weder mit der organischen Keyword-Difficulty gleichzusetzen noch eine direkte Aussage über den wirtschaftlichen Wert eines Begriffs.

90 Suchanfragen wirken in einer reichweitenorientierten Planung unattraktiv. Im B2B greift diese Bewertung zu kurz. Suchvolumen beschreibt nur, wie häufig eine Phrase gesucht wird. Es sagt nicht:

  • ob die suchende Person zum Zielkundenprofil gehört,
  • ob ein konkretes Vorhaben besteht,
  • ob Budget und Zuständigkeit geklärt sind,
  • ob eine Kaufentscheidung vorbereitet wird,
  • welchen Deckungsbeitrag ein späterer Auftrag liefern kann,
  • welche weiteren Beteiligten die gefundene Seite intern erreicht.

Wir betrachten deshalb eine Wirkungskette:

Relevante Nachfrage × erreichbare Sichtbarkeit × qualifizierte Kontaktquote × Verkaufschancenquote × Abschlussquote × Auftragswert

Ein Rechenbeispiel zeigt die Logik. 90 monatliche Suchanfragen entsprechen 1.080 Suchen im Jahr. Angenommen, eine gute Platzierung erzeugt daraus 360 Sitzungen. Von diesen Sitzungen stammen 120 von Unternehmen, die grundsätzlich zum Zielkundenprofil passen. Fünf Prozent nehmen Kontakt auf. Das ergibt sechs Erstkontakte. Der Vertrieb akzeptiert drei davon als konkrete Verkaufschancen und gewinnt einen Auftrag.

Diese Zahlen sind Annahmen zur Veranschaulichung, keine Prognose und kein veröffentlichtes Kundenergebnis. Ob der gewonnene Auftrag die Investition rechtfertigt, hängt von Auftragswert, Marge und Kundenlaufzeit ab. Genau dort entscheidet sich die Wirtschaftlichkeit, nicht bei der Zahl der Sitzungen.

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Suchvolumen ist ein Hinweis, keine Geschäftsentscheidung

Suchvolumen bleibt nützlich. Es macht Größenordnungen sichtbar und hilft, Themen miteinander zu vergleichen. Als alleiniges Ausschlusskriterium ist es im B2B ungeeignet.

Potenzielle Kunden verwenden unterschiedliche Fachbegriffe, beschreiben Symptome statt Lösungen oder kombinieren mehrere Anforderungen in einer sehr spezifischen Suche. Solche Longtail-Anfragen liegen einzeln häufig unterhalb der Messschwelle von Keyword-Datenbanken. In der Summe können sie trotzdem relevante Nachfrage bilden.

clicks.digital setzt bei B2B-SEO deshalb bei einer geschäftsbezogenen Zielgruppenanalyse und einer angepassten Bewertung der Keywords an. Für uns entscheiden vier Kriterien darüber, ob ein Suchthema wirtschaftlich interessant ist.

Geschäftliche Passung

Gehört die Suchanfrage zu einem Problem, das Ihr Unternehmen tatsächlich und profitabel lösen kann? Ein starkes Ranking ist wertlos, wenn es überwiegend Personen erreicht, die nicht zum Angebot passen.

Nähe zur Entscheidung

Sucht jemand nach einer Definition oder bereits nach einer Lösung, einem Anbieter, einer Alternative oder einem Vergleich? Beide Situationen können relevant sein. Ihr erwartbarer Beitrag zum Vertrieb unterscheidet sich jedoch deutlich.

Rolle der suchenden Person

Eine Suche der späteren Anwender erfüllt eine andere Funktion als eine Suche des Einkaufs oder der Geschäftsführung. Nicht jede Rolle löst den Kauf aus. Viele Rollen können ihn aber verzögern oder verhindern.

Potenzieller Auftragswert

Je höher Kundenwert, Laufzeit und Marge sind, desto weniger Suchanfragen werden für einen positiven wirtschaftlichen Beitrag benötigt. Diese Daten kommen aus dem Vertrieb, nicht aus dem Keyword-Tool.

Das Ergebnis ist keine möglichst lange Keyword-Liste. Es ist eine Priorisierung der Entscheidungen, bei denen organische Sichtbarkeit den größten Beitrag leisten kann.

Smartphone auf dunklem Untergrund, auf dem Display eine Google-Trefferliste zur Suche „Online Marketing Experte“

Ein Buying Center sucht nicht mit einer Stimme

B2B-Kaufentscheidungen entstehen häufig in einem Buying Center. Die Beteiligten verfolgen unterschiedliche Ziele, prüfen andere Risiken und verwenden daher verschiedene Suchanfragen.

Die Fachabteilung will wissen, ob eine Lösung fachlich passt. Die Geschäftsführung fragt nach Wirtschaftlichkeit. Der Einkauf möchte Anbieter vergleichen. Eine Freigabestelle prüft Risiken und Anforderungen. Der interne Befürworter benötigt Argumente, die er an Kollegen weitergeben kann.

Eine einzige allgemeine Leistungsseite kann diese Aufgaben kaum gleichzeitig erfüllen. SEO B2B ordnet den relevanten Rollen deshalb eigene Suchintentionen und Seitentypen zu.

Rolle im Buying CenterTypische SuchintentionAufgabe der SeiteGeeigneter Seitentyp
BedarfsträgerProblem und mögliche Lösungswege verstehenHandlungsbedarf erklären und einen Lösungsrahmen gebenProblem- und Lösungsseite
Fachlicher PrüferEignung, Voraussetzungen und Grenzen bewertenFachliche Passung belegen und Grenzen offen benennenLösungsdetailseite
AnwenderFolgen für Abläufe und tägliche Arbeit verstehenPraktische Nutzung und notwendige Veränderungen zeigenAnwendungsseite
Interner BefürworterArgumente für die interne Abstimmung sammelnEine weitergabefähige Entscheidungsgrundlage liefernBusiness-Case-Seite
Wirtschaftlicher EntscheiderNutzen, Aufwand und Risiko bewertenDie Investition in einen geschäftlichen Zusammenhang stellenEntscheiderseite
EinkaufAnbieter und Leistungsrahmen vergleichenAuswahl und Zusammenarbeit nachvollziehbar machenVergleichs- oder Auswahlseite
Risiko- und FreigabestelleAnforderungen und Verlässlichkeit prüfenEinwände beantworten und Freigaben erleichternVertrauens- und Nachweisseite

Diese Zuordnung ist kein starres Organigramm. In kleineren Unternehmen übernimmt eine Person mehrere Rollen. In größeren Organisationen kommen weitere Prüfer hinzu.

Entscheidend ist, dass die Website nicht nur die Person unterstützt, die zuerst gesucht hat. Sie muss auch für die Personen funktionieren, an die der Link später weitergeleitet wird.

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Eine Suchanfrage kann mehrere interne Gespräche auslösen

Der Wert einer organisch gefundenen Seite endet nicht beim Klick. Sie wird weitergeleitet, in einem Termin geöffnet, in eine Vorauswahl aufgenommen oder als Grundlage für eine interne Diskussion verwendet.

Ein Fachverantwortlicher findet eine Lösungsseite über Google und sendet sie an einen Kollegen. Dieser prüft den Anbieter später über eine Markensuche. Die Geschäftsführung ruft die Website direkt auf. Wochen danach meldet sich der Einkauf.

In der Webanalyse erscheinen mehrere Sitzungen und Zugriffswege. Geschäftlich können sie zu derselben Verkaufschance gehören.

Das SEE-THINK-DO-CARE-Modell, das more-fire auf die B2B-Customer-Journey anwendet, kann die unterschiedlichen Phasen strukturieren. Beim Buying Center kommt eine weitere Ebene hinzu: Mehrere Personen können sich gleichzeitig in unterschiedlichen Phasen befinden.

Eine B2B-Seite muss daher zwei Aufgaben erfüllen. Sie beantwortet die aktuelle Frage der suchenden Person und hilft ihr, den nächsten internen Schritt auszulösen. Dafür braucht sie klare Aussagen über Eignung, Grenzen, wirtschaftliche Wirkung und Zusammenarbeit.

Frau vor einer Wand mit bunten Haftnotizen, davor sechs Personen mit Laptops an einem Besprechungstisch

Von der Suchintention zur qualifizierten Anfrage

Traffic wird erst wirtschaftlich relevant, wenn aus Aufmerksamkeit ein sinnvoller nächster Schritt entsteht. Die Website sollte deshalb klar benennen, für wen ein Angebot geeignet ist und für wen nicht.

Zur Qualifizierung gehören Antworten auf konkrete Fragen:

  • Welche Ausgangslage löst das Angebot?
  • Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?
  • Welche Ergebnisse sind realistisch?
  • Welche Unternehmen passen zur Zusammenarbeit?
  • Welche Rollen sollten am Erstgespräch teilnehmen?
  • Welche Informationen werden für eine erste Einschätzung benötigt?
  • Was passiert nach der Kontaktaufnahme?

Viele Websites vermeiden solche Festlegungen, weil sie niemanden ausschließen möchten. Das führt zu allgemeinen Aussagen und unpassenden Anfragen. Im B2B ist Selbstselektion ein Qualitätsinstrument. Weniger Kontakte können für den Vertrieb wertvoller sein, wenn ihre Passung steigt.

Zwei Männer arbeiten in einem hellen Büro nebeneinander am Laptop, auf dem Bildschirm Programmcode

SEO und Vertrieb brauchen dieselbe Definition von Qualität

Eine B2B-SEO-Agentur sollte nicht am Kontaktformular aufhören. Entscheidend ist, wann der Vertrieb einen Kontakt tatsächlich als bearbeitungswürdig einstuft.

Ein qualifizierter organischer Kontakt kann beispielsweise anhand folgender Merkmale bewertet werden:

  • Das Unternehmen entspricht dem vereinbarten Zielkundenprofil.
  • Es besteht ein konkretes Problem oder Vorhaben.
  • Die angebotene Leistung passt zur Anfrage.
  • Eine relevante Rolle ist beteiligt oder erreichbar.
  • Ein realistischer Zeithorizont ist erkennbar.
  • Der potenzielle Auftragswert rechtfertigt die Bearbeitung.
  • Ein verbindlicher nächster Schritt wurde vereinbart.

Die konkrete Definition muss zu Ihrem Vertriebsmodell passen. Ohne diese Abstimmung optimiert das Marketing auf Formulareingänge, während der Vertrieb einen großen Teil der Kontakte aussortiert.

Für SEO B2B zählen deshalb nicht nur Anfragen. Relevant ist, ob der Vertrieb sie akzeptiert, ob eine Opportunity entsteht und ob die organische Suche später zum Abschluss beiträgt.

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Welche Kennzahlen im B2B zählen

Rankings, Impressionen und Sitzungen bleiben als Frühindikatoren nützlich. Sie zeigen, ob Seiten gefunden werden. Für die wirtschaftliche Bewertung reichen sie nicht.

KennzahlWelche Frage sie beantwortet
Relevante organische ErstkontakteWie viele passende Unternehmen melden sich über die organische Suche?
Akzeptanzquote im VertriebWelchen Anteil stuft der Vertrieb als bearbeitungswürdig ein?
VerkaufschancenquoteWie viele Kontakte werden zu einer konkreten Opportunity?
Beeinflusstes Pipeline-VolumenWelcher potenzielle Auftragswert hängt mit organischen Kontakten zusammen?
AbschlussquoteWie viele organisch beeinflusste Chancen werden gewonnen?
Realisierter AuftragswertWelcher Umsatz entsteht aus diesen Abschlüssen?
Dauer bis zum AbschlussWie lange dauert es vom ersten organischen Kontakt bis zur Entscheidung?

Diese Kennzahlen verhindern zwei typische Fehlurteile. Steigender Traffic kann wirtschaftlich schwach sein, wenn er keine passenden Unternehmen erreicht. Eine Seite mit wenigen Sitzungen kann dagegen erfolgreich sein, wenn sie regelmäßig hochwertige Verkaufschancen beeinflusst.

Bei Kaufzyklen von 3 bis 18 Monaten steht der realisierte Auftragswert erst spät fest. Das rechtfertigt keine monatelange Blackbox. Relevante Suchanfragen, passende Kontakte und akzeptierte Verkaufschancen lassen sich früher bewerten.

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KI-Suchergebnisse erhöhen den Wert konkreter Lösungsseiten

KI-generierte Suchergebnisse beantworten einfache Definitionen zunehmend direkt. Dadurch können Nachschlageinhalte Besucher verlieren, obwohl der Informationsbedarf weiterhin besteht.

Seokratie führt die Neuausrichtung von B2B-SEO ebenfalls auf dieses veränderte Klickverhalten zurück und empfiehlt Lösungsseiten statt allgemeiner Nachschlagewerke.

Für B2B-Unternehmen ist das eine klare Priorität. Eine Seite sollte nicht nur eine Definition wiederholen, die eine Suchmaschine selbst formulieren kann. Sie sollte zeigen, wann eine Lösung passt, welche Voraussetzungen gelten, wo ihre Grenzen liegen und wie ein Unternehmen damit eine Entscheidung vorbereiten kann.

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So entwickeln wir SEO B2B mit Vertriebsanschluss

Unser Vorgehen konzentriert sich auf die Verbindung zwischen organischer Nachfrage und Verkaufsprozess.

1. Den wirtschaftlichen Suchraum bestimmen

Wir klären, welche Probleme, Lösungsanlässe und Entscheidungen zu profitablen Aufträgen führen können. Suchvolumen dient als Orientierung, nicht als alleiniger Filter.

2. Suchintentionen dem Buying Center zuordnen

Wir erfassen die beteiligten Rollen, ihre Fragen und mögliche Einwände. Daraus entsteht eine Zuordnung von Suchintention, Rolle und Seitentyp.

3. Lead-Qualität mit dem Vertrieb definieren

Marketing und Vertrieb legen gemeinsam fest, wann eine Anfrage relevant ist. Kontaktwege und benötigte Angaben werden so gestaltet, dass der Vertrieb neue Kontakte schnell einordnen kann.

4. Verkaufschancen statt Formulareingänge bewerten

Neben der Sichtbarkeit betrachten wir die Annahme durch den Vertrieb und die Entwicklung in der Pipeline. Rückmeldungen aus Verkaufsgesprächen fließen in die Seiten zurück.

Eine pauschale Amortisationsdauer nennen wir nicht. Sie wäre ohne dokumentierte Auftragswerte, Margen, Abschlussquoten, Projektkosten und Kaufzyklen nicht belastbar. Stattdessen lässt sich ein realistischer Korridor mit Ihren eigenen Vertriebsdaten berechnen und später gegen die tatsächlich entstandenen Opportunities und Abschlüsse prüfen.

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Woran Sie eine geeignete B2B-SEO-Agentur erkennen

Im Erstgespräch sollten Sie Fragen stellen, die über Rankings hinausgehen:

  • Wie wird ein Suchthema mit niedrigem Volumen wirtschaftlich bewertet?
  • Wie werden die Rollen im Buying Center berücksichtigt?
  • Woran unterscheidet die Agentur einen Lead von einer Opportunity?
  • Welche Vertriebsdaten werden für die Priorisierung benötigt?
  • Wie wird Fortschritt vor dem ersten Abschluss gemessen?
  • Welche Annahmen liegen der Wirtschaftlichkeitsrechnung zugrunde?
  • Welche Ergebnisse kann die Agentur mit nachvollziehbaren Vertriebsdaten belegen?

Skepsis ist angebracht, wenn eine Prognose fast nur auf Suchvolumen, Traffic und pauschalen Conversion-Raten beruht. Ohne Zielkundenprofil, Auftragswert, Marge und Abschlussquote bleibt eine solche Rechnung unvollständig.

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Was kostet SEO im B2B?

Die Frage nach dem SEO-Stundensatz greift für B2B-Projekte zu kurz. Entscheidend ist nicht nur, wie viele Stunden eingekauft werden, sondern welche Suchentscheidungen und Verkaufschancen die Arbeit beeinflusst.

Der Aufwand hängt unter anderem vom wirtschaftlichen Suchraum, den beteiligten Rollen, der vorhandenen Website und dem internen Abstimmungsbedarf ab. Eine belastbare Kalkulation benötigt daher den erwartbaren Kundenwert und Ihre Vertriebsdaten. Eine pauschale Stundensatzliste würde diese Unterschiede verdecken.

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SEO B2B beginnt mit dem Wert einer Entscheidung

Die fünf ausgewerteten Top-Rankings zu “seo b2b” umfassen laut DataForSEO zwischen 2.662 und 4.949 Wörter. Der Median liegt bei 3.277 Wörtern. Länge allein ist jedoch kein Qualitätsbeweis.

Die größte SEO-Chance im B2B liegt häufig in wenigen präzisen Suchmomenten: Ein Problem wird konkret, ein Anbieter wird geprüft oder eine interne Freigabe vorbereitet. Der wirtschaftliche Wert entsteht erst durch die Verbindung dieser Suchmomente mit dem Buying Center und dem Vertrieb.

Wenn Ihre Aufträge einen hohen Wert haben, mehrere Personen entscheiden und der Kaufprozess Monate dauert, sollte Ihre Suchmaschinenoptimierung genau dieser Realität folgen. So wird aus SEO kein anonymer Reichweitenkanal, sondern ein planbarer Zugang zu den Unternehmen, für die Ihr Angebot tatsächlich relevant ist.

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Häufige Fragen

Häufige Fragen zu SEO B2B

B2B steht für “Business to Business”. Gemeint ist Marketing von Unternehmen, deren Kunden andere Unternehmen oder Organisationen sind. Typisch sind erklärungsbedürftige Angebote, mehrere Beteiligte an der Kaufentscheidung und längere Entscheidungsprozesse.

SEO sorgt dafür, dass ein Unternehmen bei relevanten Suchanfragen organisch gefunden wird. Im B2B kommt eine weitere Aufgabe hinzu: Die gefundenen Seiten müssen mehrere Rollen im Buying Center bei ihrer jeweiligen Entscheidung unterstützen.

Erste Veränderungen bei Sichtbarkeit und qualifizierten Kontakten können früher erkennbar sein als ein Umsatzbeitrag. Bei Kaufzyklen von 3 bis 18 Monaten kann ein heute gewonnener Kontakt erst Monate später zum Auftrag werden. Deshalb sollten frühe Qualitätsindikatoren und spätere Vertriebsergebnisse gemeinsam betrachtet werden.

B2B-Werbemails sind in Deutschland nicht allein deshalb erlaubt, weil sie an eine geschäftliche Adresse gehen. Nach § 7 Absatz 2 Nummer 2 UWG gilt Werbung per elektronischer Post ohne vorherige ausdrückliche Einwilligung grundsätzlich als unzumutbare Belästigung. Anders als bei Werbeanrufen enthält diese Regel keine gesonderte Erleichterung für die Ansprache von Unternehmen.

Eine eng gefasste Bestandskundenausnahme regelt § 7 Absatz 3 UWG. Sie greift nur, wenn alle dort genannten Voraussetzungen erfüllt sind. Dazu gehören eine im Zusammenhang mit einem Verkauf erhaltene Adresse, Werbung für eigene ähnliche Angebote und klare Widerspruchshinweise.

Der Bundesgerichtshof hat zudem bestätigt, dass unerbetene Werbung an geschäftliche E-Mail-Adressen rechtswidrig sein kann. Eine wirksame Einwilligung muss erkennen lassen, welche Produkte oder Dienstleistungen welcher Unternehmen sie umfasst. Diese Zusammenfassung ersetzt keine Rechtsberatung.

Nein. Benötigt wird passende Nachfrage. Eine geringe Zahl qualifizierter Kontakte kann wirtschaftlich mehr beitragen als viele Sitzungen ohne Kaufabsicht.

Nächster Schritt

Sichtbarkeit besprechen,
bevor die nächste Maßnahme startet.

Ein Erstgespräch klärt Ausgangslage, realistische Ziele und welcher Hebel für Ihre Website zuerst zählt.

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