SEO für die Gastronomie in Hannover: Gefunden werden, bevor der Tisch vergeben ist

Wer in Hannover ein Restaurant, ein Café, eine Bar oder ein Bistro betreibt, konkurriert bei Google nicht mit der gesamten Branche, sondern mit den Betrieben, die für denselben Anlass in Frage kommen. Gastronomie-SEO richtet die Website auf Suchanfragen nach Küche, Angebot, Anlass und Standort aus, damit potenzielle Gäste den Betrieb während ihrer Entscheidungsphase finden. Genau das ist der Unterschied zu allgemeiner Sichtbarkeit. Ein Gast, der abends um 18 Uhr in der List nach einem freien Tisch sucht, entscheidet innerhalb weniger Minuten. Was er in diesen Minuten über Ihren Betrieb findet, entscheidet über den Abend.

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Warum

Gastronomische Suchanlässe sind konkreter als der Begriff Restaurant Hannover

Gäste suchen selten nach der reinen Branche. Sie suchen nach einer Situation. Ein Geschäftsessen in der Nähe des Hauptbahnhofs, ein veganes Mittagessen in Linden, ein Frühstück am Sonntag in der Nordstadt, ein Lokal mit Terrasse am Maschsee oder ein Platz für zwölf Personen zu einem Geburtstag. Jede dieser Situationen ist ein eigener Suchanlass mit einer eigenen Sprache.

Für die Website heißt das: Nicht eine einzige Seite muss alles abdecken, sondern die Anlässe, die Ihr Betrieb tatsächlich bedient, brauchen jeweils sichtbaren Text. Wenn Sie Gruppen bewirten, sollte der Hinweis auf Gruppen ab acht Personen als klare Aussage auf der Seite stehen und nicht nur im Kopf des Servicepersonals existieren. Wenn Sie mittags ein Tagesgericht führen, ist das Wort Mittagstisch ein Begriff, der auf der Website vorkommen muss. Formulieren Sie so, wie Gäste am Telefon fragen. Diese Fragen sind Ihre beste Quelle für Suchbegriffe, und Sie hören sie jeden Tag.

Smartphone auf dunklem Untergrund, auf dem Display eine Google-Trefferliste zur Suche „Online Marketing Experte“
Abb. 1 - Smartphone auf dunklem Untergrund, auf dem Display eine Google-Trefferliste zur Suche „Online Marketing Experte“
Im Detail

Die Speisekarte gehört auf die Website und nicht in ein PDF

Speisekarten, kulinarische Angebote und saisonale Inhalte können eigenständige Suchanlässe abdecken und sollten als crawlbare Website-Inhalte verfügbar sein. In der Praxis ist das der häufigste ungenutzte Hebel. Die Karte liegt als PDF oder als Foto vor, ist für Gäste umständlich zu nutzen und für Suchmaschinen schwer bis gar nicht auswertbar.

Eine digitale Speisekarte als echter Text bringt gleich mehrere Vorteile mit sich. Gerichtnamen, Zutaten, Allergene und Preise werden lesbar. Wer gezielt nach Ramen Hannover oder glutenfreie Pizza Hannover sucht, kann überhaupt erst auf Ihre Karte treffen. Zudem lässt sich die Karte pflegen, ohne dass jemand ein Layoutprogramm öffnen muss. Ein oft unterschätzter Nebeneffekt: Wechselnde Wochenkarten geben der Website regelmäßig frische Inhalte, ohne dass dafür ein Blogartikel geschrieben werden muss.

Gleiches gilt für Getränkekarten, Frühstückskarten, Menüs für Feiern und saisonale Angebote. Spargelzeit, Grünkohl, Weihnachtsfeiern und Silvestermenüs sind planbare Anlässe. Wer die zugehörige Seite erst zwei Wochen vorher online stellt, kommt in der Regel zu spät.

Aufgeklappter Laptop auf dunklem Untergrund, auf dem Bildschirm eine Google-Trefferliste zur Suche „Online Marketing Experte“

Mobil gefunden und sofort reserviert

Eine mobil nutzbare Website ist besonders relevant, weil Gäste Restaurants häufig unterwegs suchen und unmittelbar reservieren, anrufen oder eine Route starten möchten. Die Suche findet auf dem Gehweg statt, mit einer Hand und oft bei schlechtem Empfang.

Prüfen Sie Ihre eigene Seite deshalb genau so: auf dem Smartphone, unterwegs und ohne Vorwissen. Sind Öffnungszeiten ohne Scrollen sichtbar? Ist die Telefonnummer antippbar? Führt die Adresse mit einem Tipp in die Navigation? Ist die Reservierung in wenigen Schritten erledigt, ohne Konto und ohne Rückruf? Jede zusätzliche Hürde an dieser Stelle kostet einen Gast, der bereits gefunden hat, was er suchte. Sichtbarkeit ohne Anschluss an eine Handlung bleibt folgenlos.

Frau vor einer Wand mit bunten Haftnotizen, davor sechs Personen mit Laptops an einem Besprechungstisch

Karte, Local Pack und Bewertungen gehören zum Gedeck

Google Maps, das Local Pack und Kundenbewertungen sind wichtige Kontaktpunkte bei lokalen Restaurant-Suchen. Für gastronomische Betriebe ist das besonders ausgeprägt, weil Entfernung, Öffnungszeit und Bewertungen alle drei gleichzeitig in die Entscheidung einfließen.

Der gastronomische Teil dieser Arbeit ist der, den nur Sie leisten können: aktuelle Öffnungszeiten inklusive Feiertagen und Betriebsferien, korrekte Küchenzeiten, echte Fotos von Räumen, Terrasse und Tellern sowie eine Reaktion auf Bewertungen, die nicht nach Textbaustein klingt. Antworten auf Kritik werden von künftigen Gästen mitgelesen und sagen mehr über den Betrieb aus als jede Selbstbeschreibung.

Dazu kommt die Auffindbarkeit außerhalb von Google. Ein vollständiger und aktueller Eintrag in relevanten Online-Verzeichnissen unterstützt die Auffindbarkeit eines Restaurants. Für Hannover zählen dazu neben den großen Portalen auch Reservierungsplattformen, Lieferdienste und lokale Veranstaltungs- sowie Stadtportale. Entscheidend ist weniger die Menge der Einträge als deren Übereinstimmung. Name, Adresse, Telefonnummer und Öffnungszeiten sollten überall identisch sein. Widersprüche zwischen Portalen sind der klassische Grund dafür, dass Gäste vor verschlossener Tür stehen.

Zwei Männer arbeiten in einem hellen Büro nebeneinander am Laptop, auf dem Bildschirm Programmcode

Aus Sichtbarkeit werden Gäste

Der Erfolg von Gastronomie-SEO misst sich nicht an Rankings, sondern an belegten Tischen. Verfolgen Sie deshalb die Handlungen, die tatsächlich einen Gast bedeuten: Reservierungen über die Website, Anrufe aus der mobilen Suche, gestartete Routenführungen und Aufrufe der Speisekarte.

Diese Zahlen sind auch betriebswirtschaftlich interessant. Sie zeigen, welche Anlässe wirklich Nachfrage erzeugen, an welchen Wochentagen die Suche früher einsetzt als die Auslastung und ob eine neue Seite für Firmenfeiern etwas bewirkt hat. Wer in Messewochen oder rund um große Stadtereignisse regelmäßig ausgebuchte Abende erlebt, kann daraus ableiten, welche Inhalte im Jahr davor gefehlt haben.

Lächelnder Mann mit dem Hörer eines alten Wählscheibentelefons am Ohr

SEO ist ein Betriebsablauf und keine einmalige Maßnahme

SEO ist keine einmalige Maßnahme. Rankings, Inhalte und die technische Qualität sollten regelmäßig kontrolliert und weiterentwickelt werden. In der Gastronomie fügt sich das gut in den ohnehin bestehenden Rhythmus ein.

Ein praktikabler Takt: Aktualisieren Sie wöchentlich die Wochenkarte und besondere Termine. Beantworten Sie monatlich Bewertungen und ergänzen Sie Fotos. Prüfen Sie quartalsweise, über welche Suchanfragen Gäste kommen und welcher Anlass noch keine eigene Seite hat. Überarbeiten Sie einmal im Jahr die saisonalen Seiten vor der Saison statt mittendrin. Zehn Minuten pro Woche und ein Nachmittag pro Quartal reichen für einen Betrieb, der die Grundlagen einmal sauber aufgesetzt hat.

Der Vorteil gegenüber Anzeigen liegt darin, dass diese Arbeit bleibt. Eine gepflegte Speisekarte, saubere Einträge und Seiten für Ihre echten Anlässe arbeiten weiter, auch wenn im Service gerade niemand Zeit für Marketing hat.

Nahaufnahme einer Laptop-Tastatur, darüber blau eingefärbter HTML-Quelltext
Nächster Schritt

Sichtbarkeit besprechen,
bevor die nächste Maßnahme startet.

Ein Erstgespräch klärt Ausgangslage, realistische Ziele und welcher Hebel für Ihre Website zuerst zählt.

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96 %Weiterempfehlungsrate
„Ein Text, für den niemand sucht, ist kein Content Marketing, egal wie gut er geschrieben ist.”— ONMA GmbH · Hannover