Nutzerführung & Design

Design, das Nutzer führt und überzeugt.

Wir gestalten Interfaces, die Nutzerführung, Barrierefreiheit und Conversion von Anfang an zusammen denken, nicht nacheinander.

Wireframes bis Prototyp Barrierefreies Interface-Design A/B-getestete Nutzerführung
Warum Design zählt

Gutes Design ist messbar, nicht Geschmackssache.

Ein Nutzer entscheidet in wenigen Sekunden, ob er einer Seite vertraut oder wieder wegklickt – lange bevor er einen Text liest. Genau hier setzt UI/UX-Design an: Nutzerführung, Informationsarchitektur und visuelle Hierarchie entscheiden, ob ein Besucher findet, was er sucht, oder abspringt. Wir gestalten dabei nicht nur Oberflächen, sondern liefern Vorlagen, die direkt in die technische Umsetzung übergehen, ohne Bruch zwischen Entwurf und Code.

Design bei ONMA bedeutet Wireframes vor Farben, Struktur vor Ästhetik. Bevor ein einziges Layout final steht, klären wir Informationsarchitektur, Klickpfade und Formularlogik, häufig mit echten Nutzertests statt reiner Bauchentscheidung. Barrierefreiheit ist dabei kein nachträglicher Haken, sondern Teil jedes Wireframes: Kontrastwerte, Tastaturbedienung und Screenreader-Kompatibilität prüfen wir, bevor eine Seite live geht, nicht danach.

UI/UX ist eng mit Conversion-Optimierung verzahnt, aber nicht identisch: Design schafft die Grundlage, CRO testet und verfeinert sie mit echten Nutzerdaten. Wer in wenigen Wochen Anfragen braucht, ist eher bei Performance Ads richtig – ein Redesign zahlt sich erst über mehrere Monate aus, dafür nachhaltig und unabhängig vom laufenden Werbebudget.

Strategie-Workshop mit Haftnotizen im ONMA Büro
Abb. 1 - Wireframe-Review in einem laufenden Redesign-Projekt.
Zahlen statt Bauchgefühl

Drei Werte, die jedes Redesign kennen muss.

Gutes Design lässt sich nicht nur fühlen, sondern messen – an Kontrast, Klickflächen und daran, wie viele Testpersonen ein Problem tatsächlich finden.

01 Wie viel Kontrast reicht?

4,5:1 Kontrast ist WCAG-Pflicht für Fließtext.

Die WCAG 2.1 Stufe AA verlangt ein Kontrastverhältnis von mindestens 4,5:1 zwischen Text und Hintergrund, bei großer Schrift ab 18 Punkt oder 14 Punkt fett reichen 3:1. Wer darunter liegt, verliert nicht nur Nutzer mit Sehbeeinträchtigung, sondern jeden, der bei Sonnenlicht aufs Handy schaut.

Zwei ONMA Mitarbeiter bei der Arbeit am Bildschirm
Abb. 2 - Kontrastprüfung in einem laufenden Redesign-Projekt.
02 Wie groß muss ein Button sein?

24x24 Pixel ist Pflicht, 44x44 ist Praxis.

WCAG 2.2 fordert seit 2023 mindestens 24x24 CSS-Pixel für jede Klickfläche, Apple und Google empfehlen in ihren eigenen Guidelines 44x44 beziehungsweise 48x48 Pixel. Unter diesem Wert steigt die Fehlklick-Rate auf Touchscreens messbar, besonders unterwegs und bei älteren Nutzern.

Strategie-Workshop mit Haftnotizen im ONMA Büro
Abb. 3 - Klickflächen-Audit einer mobilen Formularstrecke.
03 Wie viele Testpersonen braucht ein Usability-Test?

5 Testpersonen finden rund 85 % aller Probleme.

Nach der vielzitierten Formel von Jakob Nielsen deckt bereits ein einzelner Nutzer rund 31 % der Usability-Probleme auf, fünf Testpersonen finden gemeinsam etwa 85 %. Mehr als fünf bringt meist nur noch Wiederholungen, deshalb testen wir in kleinen Runden statt in einer einzigen großen Studie.

Google-Trefferliste auf einem Smartphone
Abb. 4 - Moderierter Usability-Test mit fünf Testpersonen.
Was dazugehört

UI/UX-Leistungen im Überblick.

01

Klare Nutzerführung

02

Barrierefreier Zugang

03

Schnellere Ladezeiten

04

Weniger Formularabbrüche

05

Höhere Conversion

06

Konsistentes Design-System

Für wen sich das lohnt

Design nach Anwendungsfall.

01

... für Online-Shops?

Jeder zusätzliche Klick im Checkout kostet Umsatz – wir kürzen die Strecke und testen jede Änderung gegen die bestehende Version.

02

... für B2B-Portale?

Komplexe Formulare und Dashboards brauchen klare Hierarchie, sonst scheitert die Anfrage schon vor dem Absenden-Button.

03

... für Kanzleien?

Ein aufgeräumtes, vertrauenswürdiges Interface entscheidet oft, ob ein Mandant anruft oder zum nächsten Ergebnis weiterklickt.

04

... für Softwareanbieter?

Onboarding-Strecken mit unklarer Führung erzeugen Support-Anfragen, die ein durchdachtes Interface von vornherein vermeidet.

05

... für Handwerksbetriebe?

Die meisten Anfragen kommen mobil und unterwegs – Klickflächen und Formulare müssen auch mit einer Hand bedienbar sein.

06

... für Hotels & Gastronomie?

Eine Buchungsstrecke mit zu vielen Schritten verliert Gäste an Portale mit Provision – weniger Klicks halten die Marge im Haus.

Die Hebel

Was gutes Design wirklich ausmacht.

Vier Hebel, die wir in jedem Projekt prüfen, unabhängig davon, ob es um ein Facelift oder einen kompletten Neuaufbau geht.

Strategie-Workshop mit Haftnotizen im ONMA Büro 01 Nutzerführung

Klare Hierarchie ersetzt Rätselraten.

Jede Seite bekommt einen erkennbaren nächsten Schritt: ein Call-to-Action, eine Weiterleitung, ein Formular. Wireframes legen diese Hierarchie fest, bevor eine einzige Farbe gewählt wird.

WireframesKlickpfadeHierarchie
Quellcode einer Webseite über einer Tastatur 02 Barrierefreiheit

WCAG ist der Mindeststandard, nicht das Ziel.

Kontrastwerte, Tastaturbedienung, Alt-Texte und Screenreader-Kompatibilität prüfen wir gegen die WCAG-2.1-Kriterien der Stufe AA. Das ist keine Kür für öffentliche Auftraggeber, sondern senkt die Absprungrate für jeden Nutzer, auch ohne Beeinträchtigung.

WCAG AAKontrastTastaturbedienung
Zwei ONMA Mitarbeiter bei der Arbeit am Bildschirm 03 Performance

Ein schönes Design, das langsam lädt, verliert trotzdem.

Largest Contentful Paint unter 2,5 Sekunden, Interaction to Next Paint unter 200 Millisekunden, Cumulative Layout Shift unter 0,1 – diese drei Core-Web-Vitals-Schwellenwerte fließen in jede Design-Entscheidung ein, von Bildgrößen bis Schriftladung.

Core Web VitalsLCPCLS
Strategie-Workshop mit Haftnotizen im ONMA Büro 04 Testing

Entscheidungen fallen nach Daten, nicht nach Meinung.

Prototypen werden vor dem Rollout mit echten Nutzern getestet, laufende Seiten per A/B-Test gegeneinander gemessen. Wer im Team am lautesten eine Farbe bevorzugt, gewinnt bei uns nicht automatisch die Diskussion.

PrototypingA/B-TestsNutzertests
Bevor Sie beauftragen

Drei Fragen, die vor jedem Redesign klar sein sollten.

Was in den meisten Angeboten unausgesprochen bleibt, hier direkt beantwortet, inklusive der Fälle, in denen wir von einem Redesign abraten.

Barrierefreiheit

Warum Kontrastwerte und Klickflächen über Umsatz entscheiden

Barrierefreiheit wird oft als Nischenthema für öffentliche Auftraggeber abgetan, dabei betrifft sie jeden Nutzer. Ein Kontrastverhältnis unter 4,5:1 erschwert das Lesen nicht nur Menschen mit Sehschwäche, sondern jedem, der bei Gegenlicht oder auf einem älteren Display unterwegs ist. Die WCAG 2.1 Stufe AA gibt hier keinen Interpretationsspielraum: 4,5:1 für Fließtext, 3:1 für große Schrift ab 18 Punkt. Wir prüfen jeden Entwurf mit einem Kontrastrechner, bevor er zur Freigabe geht.

Bei Klickflächen gilt seit WCAG 2.2 eine Mindestgröße von 24x24 CSS-Pixel, in der Praxis setzen wir mit 44x44 Pixel den von Apple empfohlenen Wert an, weil Fehlklicks auf dem Smartphone sonst messbar zunehmen. Ein zu kleiner Call-to-Action-Button kostet damit nicht nur Klicks von Menschen mit motorischen Einschränkungen, sondern von jedem, der im Bus oder mit einer Hand tippt.

Der Effekt ist selten sofort sichtbar, taucht aber im Heatmap- und Formular-Tracking auf: hohe Abbruchraten an genau der Stelle, an der ein Button zu klein oder ein Kontrast zu schwach war. Deshalb gehört ein Barrierefreiheits-Check bei uns standardmäßig ins Redesign, nicht als optionales Zusatzpaket, das am Ende aus dem Budget fällt.

Zwei ONMA Mitarbeiter bei der Arbeit am Bildschirm
Prozess

Wie ein Redesign bei ONMA abläuft, und wie lange ein Design-Sprint dauert

Ein Redesign beginnt nie mit Farben. Zuerst steht ein Audit der bestehenden Seite: Wo brechen Nutzer ab, welche Formulare werden nicht abgeschickt, welche Klickpfade führen ins Leere? Diese Analyse dauert je nach Seitenumfang ein bis zwei Wochen und liefert die Grundlage für die Wireframes, schwarz-weiße Strukturskizzen ohne Gestaltung, die nur die Informationsarchitektur festlegen.

Für einzelne Kernstrecken wie Checkout oder Kontaktformular setzen wir einen klassischen Design-Sprint an: fünf Arbeitstage von der Problemdefinition über Skizzen und einen klickbaren Prototyp bis zum Nutzertest am letzten Tag. Das Format stammt aus der Google-Ventures-Methodik und verhindert, dass wochenlang in eine Richtung gearbeitet wird, bevor echte Nutzer sie überhaupt gesehen haben.

Erst nach dem bestandenen Prototypen-Test folgt das High-Fidelity-Design mit Farben, Typografie und dem finalen Design-System, das an die Entwicklung übergeben wird. Ein vollständiges Redesign inklusive Entwicklung veranschlagen wir je nach Seitenumfang mit sechs bis vierzehn Wochen, ein einzelner Design-Sprint für eine Kernstrecke ist in der genannten Arbeitswoche abgeschlossen.

Strategie-Workshop mit Haftnotizen im ONMA Büro
Grenzen

Wann ein Redesign die falsche Antwort ist

Nicht jedes Umsatzproblem ist ein Designproblem. Wenn eine Seite kaum Besucher hat, wird auch das beste Interface nichts verkaufen, denn hier fehlt Sichtbarkeit, keine Nutzerführung. In solchen Fällen empfehlen wir ehrlich zuerst einen Blick auf Suchmaschinenoptimierung oder Performance Ads, bevor ein Redesign-Budget freigegeben wird, das ohnehin kaum jemand zu Gesicht bekommt.

Auch bei sehr geringem Traffic, deutlich unter einigen hundert Sitzungen im Monat, liefert ein A/B-Test keine belastbaren Ergebnisse, weil die Stichprobe für statistische Signifikanz zu klein bleibt. Jedes ernsthafte Testing-Tool müsste hier wochenlang laufen, um überhaupt einen Unterschied zu erkennen. In diesem Fall setzen wir eher auf Nutzerinterviews und einen Heuristik-Review als auf quantitative Tests.

Und: Wer in den nächsten zwei Wochen ein neues Design braucht, weil eine Investorenpräsentation ansteht, bekommt bei uns kein sauberes Ergebnis. Ein seriöser Redesign-Prozess mit Nutzertests lässt sich nicht auf wenige Tage komprimieren, ohne dass am Ende genau die Vermutungen einfließen, die er eigentlich vermeiden soll. Diese Ehrlichkeit sagen wir im Erstgespräch, nicht erst nach Vertragsschluss.

Das ONMA Team vor dem Opernhaus in Hannover
Häufige Fragen

Was Kunden uns zu Design & Usability fragen.

Die Fragen, die in fast jedem Erstgespräch zum Thema Redesign auftauchen.

Schauen Sie zuerst in die Analytics-Daten: Kommen genug Besucher auf die Seite, brechen aber an bestimmten Stellen auffällig oft ab, etwa im Formular oder kurz vor dem Checkout, deutet das auf ein Nutzerführungsproblem hin. Ist die Besucherzahl selbst schon niedrig, liegt das Problem eher bei der Sichtbarkeit als beim Design. Im Erstgespräch werten wir das gemeinsam mit Ihnen aus, bevor wir ein Redesign vorschlagen.

Ein einzelner Design-Sprint für eine Kernstrecke wie den Checkout dauert eine Arbeitswoche. Ein vollständiges Redesign inklusive Entwicklung veranschlagen wir je nach Seitenumfang mit sechs bis vierzehn Wochen. Wer in zwei Wochen ein neues Design braucht, bekommt von uns kein seriöses Ergebnis, das sagen wir lieber vorher als hinterher.

In den meisten Fällen reicht ein gezieltes Redesign einzelner Kernstrecken, Startseite, Formular, Checkout, statt die komplette Seite neu aufzusetzen. Das initiale Audit zeigt, wo die tatsächlichen Abbruchpunkte liegen, und nur dort setzen wir an. Ein kompletter Neuaufbau lohnt sich erst, wenn das technische Fundament selbst die Nutzerführung ausbremst.

Vor dem Rollout mit klickbaren Prototypen und fünf bis acht Testpersonen, danach live per A/B-Test gegen die bestehende Version. Erst wenn der neue Entwurf messbar mehr Anfragen oder Abschlüsse bringt, wird er endgültig ausgerollt, Bauchgefühl entscheidet bei uns nicht über die finale Version.

Das hängt vom Umfang ab: Ein einzelner Design-Sprint für eine Kernstrecke kostet deutlich weniger als ein komplettes Redesign mit Entwicklung. Pauschalpreise nennen wir bewusst nicht, weil sie bei unterschiedlichem Seitenumfang selten fair sind, im Erstgespräch bekommen Sie ein konkretes, unverbindliches Angebot mit ausgewiesenen Stunden.

Ja, aktuelle Projekte mit Vorher-Nachher-Vergleich und den erzielten Ergebnissen finden Sie in unseren Referenzen. Im Erstgespräch zeigen wir gern auch Projekte aus Ihrer Branche, wenn bereits vergleichbare Erfahrung vorliegt.

Nächster Schritt

Lassen Sie uns über
Ihr Nutzererlebnis sprechen.

Im Erstgespräch schauen wir uns Ihre Seite ehrlich an, inklusive der Frage, ob ein Redesign überhaupt der richtige Hebel ist oder ob das eigentliche Problem woanders liegt.

15+Jahre Erfahrung
875+Zufriedene Kunden
96 %Weiterempfehlungsrate
„Ein schönes Design, das niemand bedienen kann, ist kein gutes Design.”— ONMA GmbH · Hannover