ONMA Webdesign Hannover

Landingpage erstellen lassen: eine Seite, ein Ziel, ein messbarer Lead

Wir erstellen Ihre Landingpage passend zur Anzeige, inklusive Formular, Danke-Seite und Tracking, damit Sie Leads und Kosten zuverlässig messen.

Zwei Männer arbeiten in einem hellen Büro nebeneinander am Laptop, auf dem Bildschirm Programmcode

Eine Anzeige kauft Aufmerksamkeit für einen kurzen Moment. Was danach passiert, entscheidet die Zielseite. Genau dafür erstellen wir Landingpages: eine einzelne Seite, die an eine konkrete Kampagne gebunden ist, ein Angebot trägt und eine einzige Handlung auslösen soll.

Eine Landingpage ist deshalb kein verkleinerter Webauftritt. Sie hat kein Menü, keine Themenvielfalt und keine Nebenwege. Sie nimmt das Versprechen der Anzeige auf, beantwortet die Fragen, die vor einer Anfrage im Weg stehen, und führt zum Formular. Alles, was diese Bewegung nicht unterstützt, kommt nicht auf die Seite.

Für Unternehmen in Hannover und der Region planen wir die vollständige Strecke: Anzeigentext, Seiteninhalt, Formular, Danke-Seite und Messung. Der Maßstab ist nicht die Optik, sondern das Verhältnis zwischen eingesetztem Werbebudget und qualifizierten Anfragen, also der Preis pro Lead.

Warum die Navigation fehlt

Auf einer klassischen Seite darf ein Besucher wählen. Auf einer Landingpage soll er sich entscheiden. Jeder zusätzliche Ausgang, jeder Menüpunkt und jeder Querverweis ist eine Möglichkeit, die Seite ohne Anfrage zu verlassen, obwohl der Klick bereits bezahlt wurde.

Übrig bleiben genau zwei Arten von Links. Der eine führt zum Conversion-Ziel, etwa Angebot anfragen, Beratungsgespräch vereinbaren, Rückruf anfordern, Termin buchen, Demo anfragen, Informationsmaterial erhalten oder einen Platz für eine Veranstaltung reservieren. Der andere erfüllt Pflichten: Impressum und Datenschutzerklärung. Die Impressumspflicht für geschäftsmäßige Online-Angebote steht seit Mai 2024 in § 5 DDG und hat § 5 TMG abgelöst. Diese Links gehören unaufdringlich in den Fuß der Seite, nicht in eine Navigationsleiste.

Welche Handlung als Conversion gilt, leiten wir aus der Kampagne und der Entscheidungssituation Ihrer Zielgruppe ab. Ein erklärungsbedürftiges Angebot trägt selten eine sofortige Buchung, eine zeitlich begrenzte Aktion selten ein zweiwöchiges Beratungsverfahren.

Message Match zwischen Anzeige und Seite

Nach dem Klick prüft ein Besucher in wenigen Sekunden, ob er richtig gelandet ist. Verspricht die Anzeige eine bestimmte Leistung, ein Erstgespräch oder ein Angebot für Hannover, muss genau diese Aussage oben auf der Seite stehen. Diesen Gleichklang nennt man Message Match.

Er ist mehr als ein wiederholtes Keyword. Suchanfrage, Anzeigenversprechen und Seiteneinstieg müssen dieselbe Geschichte erzählen. Wer auf eine Anzeige für ein kostenloses Erstgespräch klickt und auf einer allgemeinen Leistungsübersicht landet, muss die Verbindung selbst herstellen. Ein Teil der Besucher tut das nicht, sondern geht zurück zur Ergebnisliste, und jeder Absprung ist ein bezahlter Klick ohne Ergebnis.

Beim Erstellen stimmen wir deshalb pro Anzeigengruppe ab:

  • Suchbegriff und die dahinterliegende Absicht
  • Formulierung und Nutzenversprechen der Anzeige
  • Hauptüberschrift der Landingpage
  • das konkrete Angebot
  • die gewünschte Conversion
  • typische Einwände der angesprochenen Zielgruppe
  • die regionale Ausrichtung der Kampagne

Unterscheiden sich zwei Anzeigengruppen deutlich, bekommen sie eigene Varianten der Seite statt eines gemeinsamen Kompromisses.

Der Qualitätsfaktor bewertet auch die Zielseite

Die Landingpage wirkt in die Kampagne zurück. Die Nutzererfahrung mit der Landingpage ist eine von drei Komponenten des Google-Ads-Qualitätsfaktors, neben der erwarteten Klickrate und der Anzeigenrelevanz. Ausgewiesen wird der Qualitätsfaktor auf Keyword-Ebene auf einer Skala von 1 bis 10, wie Google in der Ads-Hilfe erläutert. Er ist vor allem ein Diagnosewert: Er zeigt, an welcher Stelle die Kette aus Keyword, Anzeige und Zielseite auseinanderfällt.

Für die Seite heißt das: Der beworbene Inhalt muss schnell erkennbar, hilfreich und tatsächlich verfügbar sein. Eine technisch erreichbare Seite allein genügt nicht, sie muss das Versprechen der Anzeige nachvollziehbar einlösen.

Dazu kommen formale Anforderungen. Google verlangt in den Richtlinien zu Zielseiten, dass die Zielseite erreichbar ist, den beworbenen Inhalt tatsächlich liefert und sich nicht im Aufbau befindet. Eine Baustellenseite, ein defekter Zielpfad, eine für den Google AdsBot gesperrte Seite oder eine Weiterleitung auf ein anderes Angebot kann zur Ablehnung der Anzeige führen. Diese Prüfung erledigen wir vor dem Kampagnenstart, nicht danach.

Der Aufbau folgt dem Entscheidungsbedarf

Eine Conversion-Seite muss nicht kurz sein. Sie muss genau so viel erklären, wie für die gewünschte Entscheidung nötig ist. Ein vertrautes Angebot kommt mit wenigen Abschnitten aus. Eine erklärungsbedürftige Leistung braucht Kontext, Belege und Antworten auf Bedenken, sonst bleibt das Formular leer.

Bewährt hat sich diese Reihenfolge:

  1. Eine Überschrift, die das Anzeigenversprechen wörtlich aufnimmt.
  2. Eine kurze Einordnung des Angebots und seines Nutzens.
  3. Die Ergebnisse, die ein Kunde konkret erhält.
  4. Der Ablauf nach der Anfrage, damit niemand ins Ungewisse klickt.
  5. Vertrauenssignale: Kundenstimmen, nachvollziehbare Referenzen, belegbare Zahlen.
  6. Antworten auf die zwei oder drei häufigsten Einwände.
  7. Das Formular mit einer eindeutigen Handlungsaufforderung.

Das ist kein starres Muster, die Argumentation entsteht aus der Kampagne. Der erste Conversion-Einstieg gehört in den sichtbaren Bereich, ein zweiter ans Ende der Argumentation. Wer früh überzeugt ist, soll nicht scrollen müssen, um anzufragen.

Formular und Danke-Seite als Conversion-Strecke

Das Formular ist kein Abschluss, sondern der Übergang von Interesse zu Kontakt. Seine Länge entscheidet über die Qualität der Leads mit. Zu viele Pflichtfelder kosten Anfragen, zu wenige erzeugen Kontakte, mit denen der Vertrieb nichts anfangen kann. Ein niedriger Preis pro Formulareingang ist wertlos, wenn kaum ein Gespräch daraus entsteht.

Wir legen deshalb gemeinsam fest, welche Angaben wirklich vor dem Erstkontakt gebraucht werden. Neben den Kontaktdaten sind das oft das Leistungsinteresse, ein grober Zeitraum oder eine kurze Beschreibung des Anliegens. Sensible oder unnötige Daten haben in einem ersten Anfrageformular nichts verloren.

Nach dem Absenden folgt eine eigenständige Danke-Seite unter eigener Adresse. Sie bestätigt den Eingang, nennt die Reaktionszeit und erklärt den nächsten Schritt. Gleichzeitig schafft sie einen sauberen Messpunkt: Ein Aufruf dieser Seite bedeutet eine tatsächlich abgeschickte Anfrage, nicht nur einen Klick auf eine Schaltfläche. Die Strecke lautet damit: Anzeige, Landingpage, Formular, erfolgreiche Übermittlung, Danke-Seite, gemessene Conversion.

Ohne belastbare Messung lässt sich nicht sagen, welche Kampagne Anfragen bringt und welche nur Klicks kauft. Das Tracking planen wir zusammen mit der Seite, nicht als Nachtrag.

In Google Analytics 4 heißen Conversions seit 2024 Schlüsselereignisse, der Begriff Conversion wird dort für Google-Ads-Zwecke weitergeführt. Der Weg führt vom Ereignis über das Schlüsselereignis zur Google-Ads-Conversion, die Unterscheidung erklärt die Google-Analytics-Hilfe. Erfasst werden je nach Ziel:

  • erfolgreich versendete Formulare
  • erreichte Danke-Seiten
  • abgeschlossene Terminbuchungen
  • qualifizierende Schritte in einem mehrstufigen Formular
  • Klicks auf kampagnenrelevante Kontaktoptionen

Wichtig ist, dieselbe Anfrage nicht über mehrere Signale doppelt zu zählen und Testanfragen, fehlerhafte Übermittlungen sowie interne Zugriffe auszuschließen. Sonst optimieren Sie auf Zahlen, die es so nicht gibt.

Für Besucher aus dem Europäischen Wirtschaftsraum kommt die Einwilligung dazu. Werbetreibende, die dort Google-Ads-Funktionen mit Nutzerdaten einsetzen, müssen laut Google-Ads-Hilfe seit März 2024 den Einwilligungsmodus Consent Mode v2 verwenden. Er verbindet die Entscheidung im Consent-Banner mit dem Verhalten der Analytics- und Werbe-Tags, ersetzt aber weder das Banner noch die Einwilligung selbst. Rechtliche Grundlage ist § 25 TDDDG, bis Mai 2024 TTDSG: Informationen auf dem Endgerät zu speichern oder darauf zuzugreifen, etwa über Tracking-Cookies, ist nur mit vorheriger Einwilligung zulässig, ausgenommen sind unbedingt erforderliche Dienste. Die konkrete Einordnung Ihrer eingesetzten Werkzeuge gehört juristisch geprüft, bevor die Kampagne startet.

Ladezeit ist bezahlte Reichweite

Jeder Klick ist bezahlt. Lädt die Seite langsam, reagiert sie träge oder verschiebt sich der Inhalt während des Aufbaus, geht ein Teil des eingekauften Interesses verloren, bevor die erste Zeile gelesen wird.

Als Orientierung dienen die Core Web Vitals. Google stuft einen Largest Contentful Paint von bis zu 2,5 Sekunden, einen Interaction to Next Paint von bis zu 200 Millisekunden und einen Cumulative Layout Shift von bis zu 0,1 als gut ein, jeweils gemessen am 75. Perzentil der Seitenaufrufe. Die Grenzwerte dokumentiert web.dev. INP hat FID im März 2024 als offizielle Core-Web-Vitals-Metrik für Interaktivität abgelöst. Damit zählt nicht nur das erste Bild, sondern auch, wie schnell Formularfelder, Schaltflächen, Consent-Dialoge und Terminmodule antworten.

Deshalb halten wir die Seite schlank: wenige, komprimierte Bilder, kein Videoballast über der Anfrage, Tracking-Skripte so eingebunden, dass sie den Aufbau nicht blockieren, und externe Module nur dort, wo sie eine Conversion tragen. Auf bezahltem Traffic ist Performance kein kosmetischer Wert, sondern ein Faktor dafür, wie weit das Werbebudget reicht.

A/B-Tests auf bezahltem Traffic

Die erste Fassung einer Landingpage ist eine begründete Annahme. Was wirklich trägt, zeigt der Kampagnenverkehr. Bezahlter Traffic hat dabei einen Vorteil: Er kommt planbar, in bekannter Menge und aus bekannter Quelle, was Tests überhaupt erst auswertbar macht.

Sinnvolle Testvariablen sind die Hauptüberschrift und das Nutzenversprechen, die Formulierung der Handlungsaufforderung, der Umfang des Formulars, die Reihenfolge der Argumente, die Art des Vertrauensnachweises oder die Position des ersten Conversion-Einstiegs. Pro Test ändern wir eine Sache. Wer Überschrift, Angebot und Formular gleichzeitig austauscht, erhält am Ende ein Ergebnis ohne Ursache.

Ausgewertet wird nicht die Zahl der Formulareingänge allein. Eine Variante kann mehr Anfragen erzeugen und trotzdem verlieren, wenn daraus kaum Gespräche entstehen. Wir betrachten deshalb Conversion-Rate, Preis pro Lead und, soweit Ihr Vertriebsprozess das zurückmeldet, die Qualität der Leads.

Kampagnen in Hannover und der Region

Viele Kampagnen sind regional geschnitten. Die Region Hannover besteht aus der Landeshauptstadt Hannover und 20 weiteren Städten und Gemeinden, zusammen 21 Kommunen. Ob eine Seite für das gesamte Gebiet reicht oder mehrere Kampagnen eigene Seiten brauchen, entscheidet sich am Angebot: Anfahrtswege, Verfügbarkeit vor Ort und die Wettbewerbslage unterscheiden sich innerhalb der Region deutlich.

Ein Ortsname in der Überschrift genügt dafür nicht, er schafft weder Relevanz noch Message Match. Aussagekräftig sind ein klar benanntes Leistungsgebiet, nachvollziehbare lokale Bezüge, konkrete Erreichbarkeit und ein Angebot, das zur Suchsituation vor Ort passt.

So starten wir

Sie planen eine Google-Ads-Kampagne oder wollen die Conversion-Rate einer laufenden Kampagne verbessern? Dann betrachten wir nicht nur die sichtbare Seite, sondern die gesamte Strecke vom Anzeigenversprechen bis zum gemessenen Lead.

Schicken Sie uns das Angebot, die Zielgruppe und, falls vorhanden, Ihre Anzeigen und die bisherigen Kampagnendaten. Daraus entwickeln wir die tragende Botschaft, den Seitenaufbau, die Conversion-Strecke bis zur Danke-Seite und das Messkonzept inklusive Einwilligung. Nach dem Start prüfen wir anhand der Daten aus Google Ads und GA4, an welcher Stelle Anfragen verloren gehen, und leiten daraus die nächsten Tests ab.