Eine eigene Seite je Behandlung, mit vier festen Bestandteilen
Die tragfähige Struktur ist unspektakulär: Jede Selbstzahler-Behandlung bekommt eine eigene, vollständige Seite. Nicht drei Zeilen unter einer Sammelrubrik, sondern eine Seite, die die Entscheidung von vorne bis hinten durchspielt. Vier Bestandteile gehören dabei zwingend auf jede dieser Seiten.
Ablauf
Der zeitliche Verlauf in Terminen, nicht in Fachbegriffen. Wie viele Sitzungen, welche Abstände, welche Phase ist die unangenehme, wann ist man wieder gesellschaftsfähig. Diese Information ist der häufigste Grund, warum eine Seite nachts noch einmal aufgerufen wird.
Kosten
Die Kostenfrage ist die, wegen der die Seite existiert, und die, um die die meisten Praxis-Websites herumschreiben. Es geht nicht um einen Festpreis, den es zahnmedizinisch nicht geben kann, sondern um die Struktur: Welcher Anteil ist Regelversorgung, welcher Anteil ist private Zuzahlung, wovon hängt die Spanne ab. Eine sachlich formulierte Größenordnung ist berufsrechtlich zulässige Information; eine als Sonderangebot inszenierte Zahl ist es nicht.
Alternativen
Die ehrliche Gegenüberstellung ist der stärkste Vertrauensbaustein, den eine Zahnarzt-Website hat, und zugleich der einzige, der berufsrechtlich unbedenklich ist. Implantat gegen Brücke, Aligner gegen feste Apparatur, jeweils mit den Nachteilen der bevorzugten Variante. Wer die Nachteile der eigenen Empfehlung benennt, wird geglaubt.
Heil- und Kostenplan
Der Heil- und Kostenplan ist der eigentliche Übergabepunkt vom Bildschirm in die Praxis. Erklären Sie ihn als Schritt: was darin steht, wer ihn wann bekommt, dass die Kasse ihn prüft, dass er nicht bindet. Damit wird aus einem diffusen “einen Termin machen” ein klar umrissener nächster Schritt mit überschaubarem Risiko.






