Online Marketing für Hotels in Hannover: mehr Direktbuchungen, weniger Portalprovision

Zwei Häuser können dieselbe Auslastung ausweisen und am Monatsende trotzdem sehr unterschiedlich dastehen. Der Unterschied liegt selten im Zimmerpreis. Er liegt darin, über welchen Kanal die Nacht gebucht wurde und was dieser Kanal pro Buchung gekostet hat.

Seit 2003 in Hannover 32 Spezialisten im Haus Monatlich kündbar
Warum

Rechnen Sie zuerst, was der Portalanteil kostet

Kommt die Reservierung über ein Buchungsportal, fließt ein Teil des Buchungswerts als Provision ab, bevor der Gast eingecheckt hat. Kommt sie über Ihre eigene Buchungsstrecke, bleibt dieser Anteil im Haus, abzüglich der Kosten, die Sie selbst in der Hand haben.

Genau diesen zweiten Kanal bauen wir für Hotels in Hannover auf: sichtbar in den Google Hotelergebnissen, über kostenlose Buchungslinks und Metasuche an die eigene Buchungsstrecke angebunden, getaktet vom Messe- und Kongresskalender der Stadt statt von einem gleichmäßigen Monatsbudget. Gemessen wird das nicht in Reichweite und nicht in unverbindlichen Anfragen, sondern in Direktbuchungsquote, Kosten pro Buchung und Auslastung.

Portale bringen Nachfrage, Vertrauen und eine Buchungsumgebung, die Gäste kennen. Als Kanal sind sie nicht das Problem. Zum Problem wird das Verhältnis: Wer dauerhaft den Großteil seiner Nächte über fremde Plattformen einkauft, ohne daneben einen eigenen Kanal aufzubauen, verhandelt jedes Jahr aus einer schwächeren Position.

Die nützliche Frage ist deshalb nicht, ob Sie Portale verlassen. Sie lautet: Welcher Anteil Ihrer Buchungen könnte direkt laufen, und was wäre dieser Anteil wert?

Wie hoch Ihr Provisionssatz tatsächlich ist, steht in Ihrem Vertrag und in den Sichtbarkeitsprogrammen, die Sie dazugebucht haben. Diese Zahl ist der Ausgangspunkt, nicht ein Branchendurchschnitt. Multipliziert mit Ihrem Portalumsatz ergibt sie den Betrag, um den überhaupt gespielt wird.

FragePortalbuchungDirektbuchung
Wer bezahlt die Sichtbarkeitdas PortalIhr Haus
Wann entstehen Kostenerst bei erfolgter Buchunglaufend, über Medienbudget und Technik
Wie steuerbar sind sieüber den Vertragüber Kampagnen, Preise und Buchungsstrecke
Wem gehören die GastdateneingeschränktIhnen
Was passiert beim Wiederkommenerneut Provisionin der Regel deutlich günstiger

Eine Direktbuchung ist also nicht kostenlos. Buchungssystem, Zahlungsabwicklung, Medienbudget und Betreuung kosten Geld. Der Unterschied ist, dass diese Kosten gegen den Buchungsumsatz gerechnet und Woche für Woche verbessert werden können. Deshalb sehen wir uns von Beginn an Buchungswert, Aufenthaltsdauer, Stornoquote, Kosten pro Direktbuchung, ADR, Auslastung und RevPAR gemeinsam an. Diese Größen steuern Häuser ohnehin, sie prägen auch die Branchenarbeit von DEHOGA Niedersachsen. Marketing sollte sich an ihnen messen lassen und nicht an eigenen Hilfskennzahlen.

Frau vor einer Wand mit bunten Haftnotizen, davor sechs Personen mit Laptops an einem Besprechungstisch
Abb. 1 - Frau vor einer Wand mit bunten Haftnotizen, davor sechs Personen mit Laptops an einem Besprechungstisch
Im Detail

Sichtbar werden, wo verglichen wird

Kaum ein Gast beginnt auf der Website eines bestimmten Hauses. Gesucht wird nach einer Unterkunft in Hannover, nach einem Zimmer in Messenähe, nach etwas Fußläufigem zum Hannover Congress Centrum oder nach einer schnellen Verbindung vom Hauptbahnhof. Verglichen wird in einer Übersicht, nicht auf Ihrer Startseite.

Seit 2021 zeigt Google in den Hotelergebnissen neben bezahlten Hotelanzeigen auch kostenlose Buchungslinks. Hotels können dort Preise und Verfügbarkeiten aus der eigenen Buchungsstrecke ausspielen. Ihr Direktangebot steht damit in derselben Ansicht wie die Portalangebote, an genau der Stelle, an der die Entscheidung fällt.

Damit das trägt, muss mehreres zusammenpassen:

  • ein vollständig gepflegtes Google Unternehmensprofil mit korrekten Standort-, Ausstattungs- und Kontaktdaten
  • eine saubere Anbindung von Preisen und Verfügbarkeiten aus Ihrem System
  • kostenlose Buchungslinks als Basis, bezahlte Hotelanzeigen dort, wo sie sich rechnen
  • Suchkampagnen auf Marken- und Bedarfsbegriffe, klar gegen die Portalgebote abgegrenzt
  • eine Messung, die Buchung und Buchungsumsatz bis zur Quelle zurückverfolgt

Metasuche ist dabei kein Kanal, den man einfach dazuschaltet. Sie ist die Schnittstelle zwischen Ihrem Preis, Ihrer Verfügbarkeit und Ihrer Buchungsstrecke. Stimmt eines davon nicht, fällt der Vorteil sofort ans Portal zurück.

Zwei Männer arbeiten in einem hellen Büro nebeneinander am Laptop, auf dem Bildschirm Programmcode

Die Buchungsstrecke entscheidet über den Rest

Zwischen dem Klick auf Ihr Angebot und der Bestätigungsmail liegen mehrere kleine Entscheidungen. Ist die gewünschte Kategorie frei? Ist der Gesamtpreis auf einen Blick verständlich? Welche Stornobedingung gilt? Läuft die Auswahl flüssig, während der Gast im Zug sitzt und auf dem Smartphone bucht?

Wir gehen diesen Weg vollständig durch: Ladezeit, mobile Bedienung, Zimmerdarstellung, Tariflogik, Verfügbarkeitsanzeige und vor allem die Übergänge zwischen Website und Buchungssystem. Genau dort verlieren viele Häuser Gäste, ohne es zu bemerken, weil an dieser Stelle auch die Messung abreißt.

Dazu kommt die technische Grundlage. Schema.org führt den Typ Hotel als Unterklasse von LodgingBusiness, einzelne Zimmer lassen sich als HotelRoom auszeichnen. Strukturierte Daten ersetzen keine gute Buchungsstrecke, aber sie machen Suchmaschinen eindeutig klar, worum es auf einer Seite geht.

Inhalte gehören ebenfalls dazu, allerdings die nützlichen. Was bedeutet Ihre Lage konkret für den Aufenthalt? Wie lange braucht der Gast morgens zum Messegelände, wie kommt er abends vom HCC zurück, wie weit ist der Flughafen Hannover-Langenhagen bei einer frühen Abreise? Solche Antworten stützen eine Buchungsentscheidung. Austauschbare Standorttexte tun das nicht.

Lächelnder Mann mit dem Hörer eines alten Wählscheibentelefons am Ohr

Der Nachfragekalender gibt den Takt vor

Die Übernachtungsnachfrage in Hannover verläuft alles andere als gleichmäßig. Das Messegelände Hannover wird von der Deutschen Messe AG betrieben und ist nach Bruttoausstellungsfläche das größte Messegelände der Welt. Laufen dort Hannover Messe, Agritechnica, Domotex oder Ligna, verschieben sich Suchvolumen, Vorlaufzeiten und Preisbereitschaft im gesamten Stadtgebiet. Die IAA Transportation wird seit 2022 ebenfalls in Hannover ausgerichtet und hat den Kalender weiter verdichtet.

Uns interessiert daran ausschließlich die Gästesicht: Wer sucht wann ein Zimmer, mit welchem Vorlauf, in welcher Lage, zu welchem Preis. Dazu kommen Kongresse im Hannover Congress Centrum, dem großen Veranstaltungszentrum der Landeshauptstadt, und der Städtetourismus, den die Hannover Marketing und Tourismus GmbH vermarktet. Jede dieser Quellen erzeugt ein eigenes Muster aus Anreisetag, Aufenthaltsdauer und Buchungsvorlauf.

Ein pauschales Monatsbudget bildet das nicht ab. Wir arbeiten deshalb mit einem Nachfragekalender, der Veranstaltungstermine mit Ihren historischen Buchungsdaten, den typischen Vorlaufzeiten, der aktuellen Auslastung und den noch offenen Zimmerkategorien verbindet. Budget geht dorthin, wo zusätzliche Direktbuchungen möglich und profitabel sind.

Nahaufnahme einer Laptop-Tastatur, darüber blau eingefärbter HTML-Quelltext

Kampagnenfenster nach Vorlauf und Restverfügbarkeit

Ein Termin im Kalender sagt noch nicht, wann gebucht wird. Wir sehen uns an, wann die Suchen anziehen, wann Buchungen tatsächlich abgeschlossen werden und wie sich Ihre Restverfügbarkeit bis zum Anreisetag entwickelt. Daraus entstehen Kampagnenfenster mit klarer Aufgabe.

Früh geht es darum, bei feststehenden Reisedaten überhaupt im Vergleich zu stehen, bevor die Portale die Nachfrage einsammeln. In der mittleren Phase entscheiden Preis, Lage und Tarifbedingungen. Kurz vor Anreise zählen Verfügbarkeit und eine Buchung, die in zwei Minuten durch ist.

Ist ein Zeitraum ohnehin nahezu ausgebucht, drehen wir das Budget herunter, statt teuer Nachfrage einzukaufen, die Sie nicht mehr bedienen können. Bleiben einzelne Nächte oder Kategorien offen, wird gezielt nachgesteuert. Der Mitteleinsatz folgt Ihrer Belegungssituation, nicht dem Kalendermonat.

Smartphone auf dunklem Untergrund, auf dem Display eine Google-Trefferliste zur Suche „Online Marketing Experte“

Was sich bei den Bestpreisklauseln geändert hat

Der Spielraum für eigene Direktangebote ist größer geworden. Das Bundeskartellamt untersagte Booking.com die enge Bestpreisklausel, der Bundesgerichtshof bestätigte diese Untersagung 2021. Der Europäische Gerichtshof entschied 2024 in der Rechtssache C-264/23, dass Bestpreisklauseln von Booking.com nicht als kartellrechtlich zulässige Nebenabreden gelten.

Wie Sie diesen Spielraum nutzen, gehört trotzdem in eine Einzelfallprüfung mit Blick auf Ihre laufenden Verträge. Ein Direktangebot muss ohnehin nicht allein über den niedrigeren Preis funktionieren. Verständliche Tarifbedingungen, flexiblere Stornofristen, ein Upgrade nach Verfügbarkeit oder schlicht der schnellere Weg zur Bestätigung wirken oft stärker. Wichtig ist, dass der Gast den Vorteil erkennt, bevor er ins Portal zurückwechselt.

Aufgeklappter Laptop auf dunklem Untergrund, auf dem Bildschirm eine Google-Trefferliste zur Suche „Online Marketing Experte“

Gemessen wird in Buchungen, nicht in Reichweite

Klicks und Sitzungen sagen wenig darüber, ob ein Euro Medienbudget sich gelohnt hat. Unsere Zielgröße ist die abgeschlossene Buchung mit ihrem Umsatzwert. Ist die Buchungsstrecke sauber angebunden, erfasst Google Analytics 4 Buchungen als Conversion samt Umsatz, und Werbekosten lassen sich direkt gegen Buchungszahl und Buchungsumsatz stellen.

Im Reporting beantworten wir vor allem diese Fragen:

  • Wie hoch ist die Direktbuchungsquote, und in welche Richtung bewegt sie sich?
  • Was kostet eine Direktbuchung je Kampagne, Zeitraum und Veranstaltung?
  • Welcher Buchungsumsatz steht hinter dem eingesetzten Budget?
  • Welche Belegungslücken wurden geschlossen, welche blieben offen?
  • Wie entwickeln sich ADR, Auslastung und RevPAR gegenüber dem Vorjahreszeitraum?
  • An welchem Schritt der Buchungsstrecke springen Gäste ab?

Als Marktrahmen lässt sich die Beherbergungsstatistik des Landesamts für Statistik Niedersachsen heranziehen, die monatlich Ankünfte, Übernachtungen und Auslastung je Reisegebiet ausweist. Damit wird unterscheidbar, ob eine schwache Woche im Haus entstanden ist oder im gesamten Markt. Gesteuert wird trotzdem an Ihren eigenen Zahlen.

Frau vor einer Wand mit bunten Haftnotizen, davor sechs Personen mit Laptops an einem Besprechungstisch

So fangen wir an

Wie groß Ihr Potenzial ist, hängt vom aktuellen Kanalmix ab, vom Buchungswert, von der Auslastung und vom Zustand Ihrer Buchungsstrecke. Deshalb beginnen wir mit den Zahlen und nicht mit einem Maßnahmenpaket.

Wir sehen uns an, wo Ihre Reservierungen heute entstehen, welche Kosten je Kanal wirklich anfallen und an welchen Stellen Gäste auf dem Weg zur Direktbuchung verloren gehen. Daraus entsteht ein priorisierter Plan für Unternehmensprofil, Google Hotelergebnisse, freie Buchungslinks, Kampagnensteuerung entlang des Messe- und Kongresskalenders, Buchungsstrecke und Messung.

Sprechen Sie uns an, wenn Sie wissen möchten, wie viel Marge Ihr Haus derzeit an Portale abgibt und welcher Teil davon realistisch zurückzuholen ist.

Zwei Männer arbeiten in einem hellen Büro nebeneinander am Laptop, auf dem Bildschirm Programmcode
Nächster Schritt

Sichtbarkeit besprechen,
bevor die nächste Maßnahme startet.

Ein Erstgespräch klärt Ausgangslage, realistische Ziele und welcher Hebel für Ihre Website zuerst zählt.

15+Jahre Erfahrung
775+Zufriedene Kunden
96 %Weiterempfehlungsrate
„Ein Text, für den niemand sucht, ist kein Content Marketing, egal wie gut er geschrieben ist.”— ONMA GmbH · Hannover