AE-Provision
Im ONMA LEXIKON erfahren Sie alles rund um das Thema AE-Provision. Ebenso wird die Frage geklärt ob die ONMA Online Marketing GmbH auf Provision zurückgreift.
Ursprünge
AE-Provision ist die Abkürzung für Annoncen-Expedition-Provision. Diese heißt umgangssprachlich auch Agenturprovision. Sie entstand in den Anfängen der Werbung, als es noch eine der Hauptaufgaben der angeheuerten Agenturen war, zwischen werbetreibenden Unternehmen und Werbeträgern zu vermitteln. Die Agentur war früher nur ein reines Bindeglied zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer. Gelang es einer Agentur beispielsweise einen Anzeigeplatz, den ein Verlag besetzen möchte an ein Unternehmen zu bringen, durfte sie sich als Vergütung über einen Teil des gesamten Auftragsvolumens freuen. Diesen Teil des Volumens bezeichnete man dann als AE-Provision.
Heute
Heute noch ist diese Provision im Agenturalltag zu finden. Vermitteln Agenturen also Anzeigen an Verlage, können sie dafür eine Provision erhalten. Diese ist meist in einer Höhe von rund 15 Prozent des Auftragsvolumens angesiedelt. Sie wirkt branchenübergreifend im Rundfunk, Zeitung oder Fernsehen. Jedoch konzentrieren sich heutzutage die Agenturen nicht nur auf die reine Vermittlung eines Anzeigenformates. Wird darüber hinaus jedoch auch noch Arbeit rund um Promotion oder Produktpolitik getätigt, so wird dann aufgrund des ausgebauten Leistungsspektrums von einem modifizierten Provisionssystem ausgegangen. Bei reinen Media-Agenturen reduziert sich der Betrag der Provision auf etwa ein Prozent. Hier tragen diese aber das Anzeigen-Ausfallrisiko, falls ein Werbekunde zahlungsunfähig wird.
Die ONMA
Die ONMA Online Marketing GmbH betreibt diese Form von Vermittlung nicht, somit spielt die AE-Provision keine Rolle bei uns.
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