Kontaktmessung

Im ONMA LEXIKON erfahren Sie, was man unter Kontaktmessung versteht und welche Unterschiede es für die verschiedenen Werbeträger gibt.

Definition

Der Terminus bezeichnet eine Methode zur Erfassung der kommunikativen oder außerökonomischen Werbewirkung. Es gibt unterschiedliche Ausprägungen für die verschiedenen Werbeträger.

Fernseh-und Rundfunkkontakte

Um zu messen ob und auf welche Sender ein Gerät eingeschaltet ist, werden Aufzeichnungen verwendet die in die Empfangsgeräte eingebaut sind. Hervorzuheben sind hier Audimeter oder Telemeter als eingetragene Warenzeichen der A.C. Nielsen Company, die in ausgewählten Fernsehgeräten eingebaut sind und automatisch die Einschaltdauer, Einschaltzeit, Nutzungsarzt und die eingeschalteten Programme festhalten. Diese Daten ermöglichen es auf die durch eine Werbekampagne gewonnen Nutzer zu schließen. Eine Ergänzung zu dieser Methode bilden Aufzeichnungen der Nutzer in Tagebüchern (Audioblogs), um das Verhältnis zwischen eingeschalteten Geräten und Zuschauerinnen heraus zu finden. Außerdem werden, unmittelbar nach der Ausstrahlung eines Werbespots, telefonische Befragungen durchgeführt, um Werbekontakte zu ermitteln. Eine Alternative Möglichkeit der Messung bilden Sensoren. Sie sind meistens in der Fernbedienung integriert und ermitteln, ob eine Person den Raum betreten hat und dem Fernsehprogramm folgen kann.

Zeitungs- und Zeitschriftenkontakte

Zur Ermittlung dieser Werbekontakte wird das Leseverhalten der Nutzer mittels Kamera oder Fingerabdruckmethoden ermittelt. Bei der Fingerabdruckmethode werden die Seiten der Zeitschrift so präpariert, dass nach der Anwendung die Fingerabdrücke der Nutzer analysiert werden können. Für die Messung von plakatkontakten werden Verkehrszählungen vorgenommen. Dabei wird der Blickkontakt mit Hilfe von Kameras analysiert.

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