Kanalübergreifende Anzeigensteuerung
Wir betreiben Paid-Kanäle als ein Budget, nicht als getrennte Silos mit eigenen Erfolgsmeldungen. Entscheidend ist, wohin der nächste Euro fließt, nicht welcher Kanalverantwortliche den schöneren Screenshot liefert.
Suchanzeigen. Google Ads kann Anzeigen in der Google-Suche, auf Websites, in Apps und auf weiteren Google-Plattformen ausspielen. Auswahl und Optimierung hängen dabei vom Kampagnentyp ab. Genau hier entstehen die meisten stillen Verluste. Ein falsch gewählter Kampagnentyp streut Budget in Umfelder, die mit Ihrer Kaufabsicht nichts zu tun haben. Wir trennen deshalb sauber zwischen Nachfrage-Abschöpfung in der Suche und Nachfrage-Erzeugung in Display- und Video-Umfeldern und bewerten beide mit unterschiedlichen Erwartungen.
Social Ads. Auf Meta und LinkedIn kaufen Sie keine Suchintention, sondern Aufmerksamkeit in einer definierten Zielgruppe. Das verändert die Erfolgsmessung: kürzere Creative-Lebensdauer, höhere Abhängigkeit von Angebot und Motiv, längere Wege bis zum Abschluss. Wir steuern diese Kanäle über Creative-Rotation und Angebotstests, nicht über Mikro-Optimierung an Geboten.
Weitere Kanäle. Microsoft Advertising, Shopping-Formate oder Retargeting kommen dann zum Einsatz, wenn eine konkrete Lücke im Funnel sie rechtfertigt. Kein Kanal wird aufgemacht, weil er in einer Präsentation gut aussieht.
Für Unternehmen in Hannover und der Region kommt eine praktische Ebene hinzu. Regionale Aussteuerung, Radien um Standorte, Öffnungszeiten und Anfahrtswege beeinflussen die Wirtschaftlichkeit oft stärker als die dritte Keyword-Variante. Ein Handwerksbetrieb aus der List, ein B2B-Zulieferer aus Laatzen und ein Dienstleister mit bundesweiter Lieferung brauchen unterschiedliche Geografien im Konto. Lokal bedeutet bei uns deshalb nicht einfach „Hannover als Zielgebiet“, sondern die richtige Geografie für das richtige Geschäftsmodell.






