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Google Online Keyword Tool richtig nutzen: Anleitung für den Keyword Planner

Lernen Sie, den Google Keyword Planner aufzurufen, eine Recherche einzurichten, Kennzahlen korrekt zu lesen und Ergebnisse zu exportieren.

Wer heute nach dem Google Online Keyword Tool sucht, landet beim Google Keyword Planner. Das Werkzeug gehört zu Google Ads, läuft vollständig im Browser und braucht keine Installation. Google beschreibt es als kostenloses Tool zur Erstellung von Keyword-Listen für Suchkampagnen; Voraussetzung für die Nutzung ist ein Google-Ads-Konto. Im Tool entdecken Sie neue Keywords und rufen Schätzungen zu Suchanfragen und Kosten ab.

Entscheidend für brauchbare Ergebnisse ist aber nicht die Eingabe, sondern die Einstellung. Standort, Sprache, Suchnetzwerk, Zeitraum und Filter bestimmen, welche Zahlen Sie überhaupt zu sehen bekommen. Diese Anleitung führt deshalb einmal komplett durch eine konkrete Recherche: vom Aufruf des Tools über die Eingabe der Ausgangsbegriffe bis zum Export einer bereinigten Keyword-Liste. Als durchgehendes Beispiel dient ein deutschlandweiter Onlineshop für ergonomische Bürostühle.

Was Sie vor dem Start benötigen

Für den Zugriff auf den Keyword Planner brauchen Sie ein Google-Ads-Konto. Zur reinen Recherche müssen Sie keine Anzeige aktiv schalten, Google führt Sie bei einer Neuanmeldung allerdings oft zuerst durch einen Einrichtungsdialog für eine Kampagne. Sie brauchen also ein Konto, das diesen Prozess durchlaufen hat.

Legen Sie vor dem ersten Klick vier Dinge fest, sonst treffen Sie diese Entscheidungen später mitten in der Ergebnistabelle:

  • Rechercheziel: Sammeln Sie Begriffe für eine Kategorieseite, für Ratgeberinhalte oder für eine Anzeigenkampagne? Davon hängt ab, welche Begriffe überhaupt relevant sind.
  • Zielgebiet: ganz Deutschland, ein Bundesland, eine Stadt oder ein enges Einzugsgebiet.
  • Sprache der Zielgruppe.
  • Drei bis zehn Ausgangsbegriffe, die Ihr Angebot konkret beschreiben.

Dazu kommen optional eine thematisch passende Website oder Unterseite als Recherchebasis und ein Tabellenprogramm für die spätere Auswertung des Exports.

Im Beispiel geht es darum, relevante Suchbegriffe für eine Produktkategorie, einen Ratgeberbeitrag und eine mögliche Google-Ads-Kampagne zu finden.

Google Keyword Planner im Browser aufrufen

Melden Sie sich bei Google Ads mit Ihrem Google-Konto an. Der übliche Weg zum Tool:

  1. Öffnen Sie Google Ads und loggen Sie sich ein.
  2. Wechseln Sie in den Bereich Tools.
  3. Öffnen Sie die Kategorie Planung.
  4. Wählen Sie Keyword-Planer.

Google passt die Navigation regelmäßig an, Bezeichnung und Position können also abweichen. Finden Sie den Eintrag nicht, nutzen Sie die Suche innerhalb von Google Ads und geben Sie „Keyword-Planer“ ein.

Auf der Startseite stehen zwei Einstiege zur Wahl:

  • Neue Keywords entdecken erzeugt Ideen auf Basis von Begriffen rund um Ihre Produkte oder Dienstleistungen oder auf Basis einer Website.
  • Suchvolumen und Prognosen abrufen analysiert eine bereits vorhandene Keyword-Liste und liefert historische Werte sowie Kampagnenprognosen.

Für eine neue Recherche beginnen Sie mit Neue Keywords entdecken. Beides lässt sich später kombinieren: erst entdecken, dann die bereinigte Liste erneut einlesen.

Schritt 1: Die Recherche starten und sinnvoll eingrenzen

Nach dem Klick auf Neue Keywords entdecken haben Sie zwei Einstiegsmöglichkeiten.

Mit Ausgangsbegriffen beginnen

Geben Sie Begriffe ein, die Produkt, Problem, Eigenschaft und Nutzungssituation abdecken. Für das Beispiel eignen sich etwa:

  • ergonomischer bürostuhl
  • bürostuhl für rückenschmerzen
  • schreibtischstuhl ergonomisch
  • bürostuhl homeoffice

Vermeiden Sie zum Einstieg Einwort-Begriffe wie „Stuhl“, „Büro“ oder „Möbel“. Sie erzeugen sehr viele Ideen, von denen der größte Teil nichts mit dem eigentlichen Angebot zu tun hat. Klicken Sie anschließend auf Ergebnisse anzeigen.

Mit einer Website beginnen

Alternativ geben Sie eine Domain oder eine einzelne URL ein. Google analysiert deren Inhalte und leitet daraus Keyword-Ideen ab. In der Regel können Sie festlegen, ob die gesamte Website oder nur die angegebene Seite berücksichtigt wird.

Nehmen Sie dafür eine thematisch enge Kategorie- oder Produktseite, nicht die Startseite. Eine Shop-Startseite deckt viele Produktgruppen ab und liefert entsprechend gemischte Vorschläge, während eine Kategorieseite für ergonomische Bürostühle ein klar umrissenes Themenfeld vorgibt.

Die analysierte Seite muss nicht Ihre eigene sein. Entscheidend ist, dass sie inhaltlich genau zum Recherchethema passt. Prüfen Sie die Vorschläge aus diesem Einstieg besonders sorgfältig, denn Google greift auch Nebenbegriffe aus Navigation, Überschriften und ergänzenden Seiteninhalten auf.

Schritt 2: Standort, Sprache, Suchnetzwerk und Zeitraum einstellen

Die Leiste oberhalb der Ergebnistabelle ist der wichtigste Teil der Bedienung. Keyword-Ideen lassen sich nach Standort, Sprache und Suchnetzwerk ausrichten und anschließend mit Filtern eingrenzen. Kontrollieren Sie diese Einstellungen, bevor Sie eine einzige Zahl lesen.

Standort

Wählen Sie das Gebiet, in dem sich Ihre Zielgruppe befindet: ein Land, eine Region, eine Stadt oder ein engeres Einzugsgebiet. Der Beispielshop stellt Deutschland ein, ein Kölner Fachgeschäft dagegen Köln und gegebenenfalls das relevante Umland. Werden mehrere Gebiete ausgewählt, beziehen sich die Ergebnisse auf deren Kombination.

Achten Sie besonders auf voreingestellte Standorte. Ein unbemerkt stehengebliebenes falsches Land verändert Suchvolumen, Prognosen und vorgeschlagene Begriffe deutlich.

Sprache

Die Spracheinstellung beschreibt die Sprache der Nutzer beziehungsweise ihrer Suchanfragen. Für eine deutschsprachige Recherche wählen Sie Deutsch.

Standort und Sprache erfüllen unterschiedliche Aufgaben. „Deutschland“ als Standort bedeutet nicht automatisch, dass ausschließlich deutschsprachige Suchanfragen einbezogen werden. Umgekehrt ist die Sprache Deutsch auch für Nutzer in Österreich oder der Schweiz relevant, sofern diese Länder als Standort ausgewählt sind. Entscheiden Sie beide Felder getrennt.

Suchnetzwerk

Für eine klar nachvollziehbare Ausgangsanalyse ist die Einstellung Google die saubere Wahl. Je nach Oberfläche lässt sich zusätzlich das Suchnetzwerk mit Partnern einbeziehen. Werden Partner berücksichtigt, verändert sich die zugrunde liegende Reichweite.

Dokumentieren Sie die gewählte Einstellung, wenn Sie Ergebnisse später vergleichen oder die Recherche identisch wiederholen möchten.

Zeitraum

Für die historischen Kennzahlen lässt sich ein Zeitraum auswählen. Zwölf Monate sind ein sinnvoller Startpunkt, weil saisonale Ausschläge dadurch weniger stark ins Gewicht fallen. Bei saisonalen Angeboten sollten Sie zusätzlich einzelne Monate oder vergleichbare Zeitabschnitte untersuchen.

Ein einzelner Wintermonat gegen ein komplettes Vorjahr ist kaum aussagekräftig. Verwenden Sie für direkte Vergleiche immer dieselben Einstellungen.

Notieren Sie diese vier Werte am besten sofort. Sie gehören später in den Export, sonst ist in drei Monaten nicht mehr rekonstruierbar, woher eine Zahl stammt.

Schritt 3: Keyword-Ideen prüfen und verfeinern

Der Keyword Planner zeigt nun eine Tabelle mit vorgeschlagenen Suchbegriffen. Oberhalb oder neben der Tabelle bietet Google Verfeinerungen nach erkannten Themen, Marken, Produkteigenschaften oder anderen Kategorien an. Beim Beispiel „ergonomischer Bürostuhl“ erscheinen dort typischerweise Gruppen wie Material, Ausstattung, Einsatzbereich oder Marke. Über diese Gruppen schalten Sie ganze Themenblöcke ab, statt Zeile für Zeile zu löschen.

Sortieren Sie an dieser Stelle noch nicht nach Suchvolumen. Prüfen Sie zuerst, ob ein Begriff zur Website, zum Angebot und zur Absicht der suchenden Person passt. Vier Schubladen genügen:

  • Direkt relevant: Der Begriff beschreibt ein vorhandenes Produkt oder eine passende Kategorie, etwa „Bürostuhl mit Lordosenstütze“, sofern solche Modelle im Sortiment sind.
  • Informativ relevant: Der Begriff gehört in einen Ratgeber oder eine Kaufberatung, etwa „Bürostuhl richtig einstellen“.
  • Bedingt relevant: Der Begriff passt nur zu bestimmten Modellen, Zielgruppen oder Standorten.
  • Nicht relevant: Das Angebot erfüllt die erkennbare Suchabsicht nicht, etwa „Bürostuhl Reparatur“ ohne Reparaturservice.

Diese Einordnung ist die eigentliche Arbeit. Alles Weitere ist Handwerk.

Schritt 4: Filter gezielt einsetzen

Bei langen Ergebnislisten sparen Filter die meiste Zeit. Welche Optionen erscheinen, hängt von Konto, Ansicht und Recherche ab; üblich sind Filter auf Keyword-Text, Wettbewerb, durchschnittliche monatliche Suchanfragen und Gebotsschätzungen.

Unpassende Begriffe ausschließen. Ein Textfilter entfernt eindeutig irrelevante Wortbestandteile, bei einem Händler für Neuware zum Beispiel „gebraucht“, „reparieren“ oder „Ersatzteile“. Gehen Sie dabei nicht zu schnell vor: Ein Wort, das für Anzeigen ungeeignet ist, kann für redaktionelle Inhalte wertvoll sein. Prüfen Sie immer die vollständige Suchanfrage im Kontext.

Passende Themen einbeziehen. Umgekehrt isolieren Sie mit einem einschließenden Textfilter gezielt Teilmengen, etwa alle Anfragen mit „Rücken“, „Homeoffice“ oder „verstellbar“. Kleine Mengen lassen sich verlässlich bewerten, eine Liste mit 2.000 Zeilen nicht.

Marken behandeln. Fremde Markennamen verzerren die Auswertung, wenn Sie markenunabhängige Inhalte oder eigene Produktlinien untersuchen. Filtern Sie sie in eine eigene Teilmenge oder kennzeichnen Sie sie für eine spätere Entscheidung, statt sie sofort zu verwerfen. Ob eine Marke wirklich raus muss, entscheidet sich am Sortiment und am geplanten Einsatzzweck.

Schritt 5: Die Kennzahlen korrekt interpretieren

Die Spalten geben Orientierung, aber keine Zusagen. Zwei davon werden regelmäßig falsch gelesen.

Durchschnittliche monatliche Suchanfragen

Dieser Wert beruht auf dem ausgewählten Zeitraum sowie den festgelegten Standort- und Sucheinstellungen und wird als Durchschnitt dargestellt. Er ist keine exakte Prognose für den kommenden Monat und keine Besucherzahl.

Saisonale Spitzen verschwinden im Mittelwert. Prüfen Sie deshalb zusätzlich den eingeblendeten Verlauf oder ändern Sie den Zeitraum. Ein Keyword kann im Jahresdurchschnitt moderat wirken, in wenigen wichtigen Monaten aber deutlich häufiger gesucht werden.

Je nach Kontostatus zeigt Google genaue Werte oder breitere Wertebereiche. Behandeln Sie beide Varianten als Größenordnung. Auch ein hohes Suchvolumen bedeutet nicht, dass alle Suchenden auf Ihr Ergebnis klicken oder dieselbe Absicht verfolgen.

Veränderung über drei Monate und im Jahresvergleich

Diese Spalten helfen, kurzfristige und längerfristige Entwicklungen zu erkennen. Ein starkes Plus kann auf Saisonalität, wachsende Nachfrage oder ein vorübergehendes Ereignis hindeuten.

Bewerten Sie Veränderungen immer zusammen mit dem absoluten Verlauf. Ein hoher Prozentwert entsteht bei sehr kleinen Ausgangszahlen schnell und wirkt dann wichtiger, als er praktisch ist.

Wettbewerb

Die Angabe „Niedrig“, „Mittel“ oder „Hoch“ bezieht sich auf den Wettbewerb unter Werbetreibenden und ist deshalb nicht mit der organischen SEO-Schwierigkeit gleichzusetzen. Sie beschreibt nicht, wie schwer eine Platzierung in den organischen Suchergebnissen zu erreichen ist.

Ein Keyword mit hohem Anzeigenwettbewerb kann wirtschaftlich interessant sein, muss aber nicht die stärksten organischen Ergebnisse besitzen. Umgekehrt ist ein niedriger Anzeigenwettbewerb kein Beleg dafür, dass eine SEO-Platzierung leicht zu erreichen wäre.

Gebot für obere Positionen

Die Spalten zum niedrigen und hohen Bereich des Gebots für obere Positionen zeigen Schätzungen aus dem Anzeigenumfeld. Sie geben Hinweise darauf, wie Werbetreibende bestimmte Suchanfragen bewerten.

Es sind keine festen Klickpreise. Tatsächliche Kosten hängen unter anderem von Wettbewerb, Anzeigenqualität, Gebotsstrategie, Zielgruppe, Zeitpunkt und Kampagneneinstellungen ab. Nutzen Sie die Werte deshalb nur zur relativen Einordnung innerhalb Ihrer eigenen Liste.

Schritt 6: Relevante Keywords in einen Plan übernehmen

Markieren Sie die passenden Zeilen und fügen Sie sie einem Keyword-Plan hinzu. Strukturieren Sie dabei gleich in Anzeigengruppen. Für das Beispiel wären getrennte Gruppen denkbar:

  • ergonomische Bürostühle
  • Bürostühle bei Rückenproblemen
  • Homeoffice-Bürostühle
  • verstellbare Bürostühle
  • Ratgeber zur Sitzposition

Wer alles in eine Gruppe wirft, vermischt Kaufabsicht und Informationsbedarf und muss später von vorn anfangen.

Ein Keyword-Plan kann Prognosen zu möglichen Klicks, Impressionen, Kosten und weiteren Leistungswerten einer Google-Ads-Kampagne enthalten. Das sind Modellrechnungen, abhängig von Budget, Geboten, Zeitraum, Standort und der Keyword-Auswahl. Kontrollieren Sie vor jeder Entscheidung erneut sämtliche Einstellungen: Schon ein abweichender Standort oder eine andere Laufzeit verschiebt die Prognose deutlich.

Schritt 7: Ergebnisse exportieren und aufbereiten

Erst filtern, dann exportieren. Suchen Sie in der Ergebnisansicht nach Keyword-Ideen herunterladen, Herunterladen oder dem Download-Symbol. Je nach Ansicht stehen Formate wie CSV oder Google Tabellen zur Verfügung. Ein ungefilterter Export mit mehreren tausend Zeilen erzeugt nur Nacharbeit.

Öffnen Sie die Datei in einem Tabellenprogramm und ergänzen Sie eigene Spalten, die das Tool nicht liefern kann:

  • Suchabsicht (informierend, transaktional, navigierend)
  • Seitentyp (Kategorie, Produktseite, Ratgeber)
  • Priorität
  • Themencluster
  • vorhandene Zielseite
  • geplante Zielseite
  • Status der redaktionellen Prüfung

Entfernen Sie Dubletten und Begriffe, die trotz Filter nicht zum Angebot passen. Fassen Sie Schreibvarianten zu einem gemeinsamen Thema zusammen, legen Sie unterschiedliche Suchabsichten aber nicht auf dieselbe Seite.

Tragen Sie zuletzt Standort, Sprache, Netzwerk, Zeitraum und Exportdatum in die Datei ein. Ohne diese fünf Angaben ist der Export in wenigen Wochen nicht mehr interpretierbar.

Der komplette Ablauf in der Übersicht

Für wiederholbare Ergebnisse arbeiten Sie am besten in dieser Reihenfolge:

  1. Formulieren Sie das konkrete Rechercheziel.
  2. Sammeln Sie drei bis zehn präzise Ausgangsbegriffe.
  3. Starten Sie die Funktion Neue Keywords entdecken.
  4. Stellen Sie Standort, Sprache, Netzwerk und Zeitraum ein.
  5. Prüfen Sie Verfeinerungen und Keyword-Ideen.
  6. Filtern Sie eindeutig unpassende Begriffe heraus.
  7. Ordnen Sie relevante Keywords nach Suchabsicht und Thema.
  8. Übernehmen Sie ausgewählte Begriffe in einen Plan.
  9. Kontrollieren Sie bei Bedarf die Prognosen.
  10. Exportieren und bereinigen Sie die Ergebnisse.
  11. Dokumentieren Sie Einstellungen und Recherchezeitpunkt.
  12. Leiten Sie konkrete Seiten, Inhalte oder Anzeigengruppen ab.

Häufige Fehler bei der Bedienung

Ein klassischer Fehler ist, sofort nach dem größten Suchvolumen zu sortieren. Dadurch rücken allgemeine Begriffe nach oben, die möglicherweise gar nicht zum Angebot passen. Relevanz und Suchabsicht gehören vor die Reichweite.

Ebenso problematisch sind unkontrollierte Voreinstellungen. Wer einen falschen Standort, eine unpassende Sprache oder ein anderes Suchnetzwerk verwendet, erhält Werte für eine Zielgruppe, die gar nicht angesprochen werden soll.

Weitere typische Fehler:

  • sehr allgemeine Ausgangsbegriffe ohne klaren Produktbezug
  • ungeprüfte Übernahme aller Vorschläge
  • Gleichsetzung des Anzeigenwettbewerbs mit der SEO-Schwierigkeit
  • Interpretation von Durchschnittswerten als feste Monatsprognose
  • Vermischung von Informationsbedarf und unmittelbarer Kaufabsicht
  • Export ohne Dokumentation der Einstellungen
  • gemeinsame Bewertung saisonaler und ganzjähriger Suchbegriffe

Fazit: Vom Keyword-Vorschlag zur nutzbaren Arbeitsliste

Der Google Keyword Planner liefert keine fertige Keyword-Strategie, sondern Rohmaterial. Sein Nutzen entsteht durch die Reihenfolge der Bedienung: Ziel festlegen, präzise Ausgangsbegriffe wählen, Standort, Sprache, Netzwerk und Zeitraum bewusst setzen, Vorschläge nach Relevanz statt nach Volumen sortieren, filtern, Kennzahlen im richtigen Kontext lesen, strukturiert exportieren und die Einstellungen mitspeichern.

Für die Praxis ist eine kleinere, nachvollziehbar sortierte Liste mit dokumentierten Rahmenbedingungen wertvoller als ein umfangreicher Export ohne Bewertung. Wenn Sie Suchabsicht, Angebot und Seitentyp gemeinsam betrachten, wird aus den Vorschlägen des Google Online Keyword Tools eine belastbare Grundlage für Inhalte und Suchkampagnen.