Keyword Tool de AdWords: Anleitung für den Google Ads Keyword-Planer
So nutzt du das frühere AdWords Keyword Tool heute: Zugang, Einstellungen für Deutschland und Deutsch, Kennzahlen, Prognosen und Export Schritt für Schritt.
Wer nach „Keyword Tool de AdWords“ sucht, meint in der Regel den heutigen Google Ads Keyword-Planer in deutscher Sprache. Der historische Suchbegriff hält sich hartnäckig, obwohl Google AdWords bereits am 24. Juli 2018 in Google Ads umbenannt wurde. Auch das frühere Keyword Tool trägt inzwischen einen anderen Namen und ist direkt in Google Ads eingebunden.
Mit dem Keyword-Planer kannst du neue Suchbegriffe entdecken, historische Kennzahlen prüfen, Prognosen erstellen und ausgewählte Keywords exportieren. Entscheidend ist dabei nicht nur die Eingabe eines Ausgangsbegriffs. Erst korrekte Einstellungen für Deutschland, Sprache, Suchnetzwerk und Zeitraum machen aus der Ergebnisliste eine brauchbare Grundlage für eine Google Ads Kampagne.
Diese Anleitung führt dich durch den vollständigen Ablauf in der deutschen Oberfläche.
Wo befindet sich das frühere AdWords Keyword Tool?
Der Keyword-Planer ist Bestandteil deines Google Ads Kontos. Die genaue Darstellung der Navigation kann sich durch Aktualisierungen der Benutzeroberfläche leicht verändern. In der Regel erreichst du ihn so:
- Melde dich bei Google Ads an.
- Öffne in der linken Navigation den Bereich „Tools“.
- Wähle unter „Planung“ den Eintrag „Keyword-Planer“.
- Entscheide dich für einen der beiden angebotenen Arbeitswege.
Google stellt im Keyword-Planer zwei zentrale Funktionen bereit:
- „Neue Keywords entdecken“
- „Suchvolumen und Prognosen abrufen“
Die erste Funktion eignet sich für die eigentliche Recherche. Die zweite ist sinnvoll, wenn du bereits eine Liste mit Keywords besitzt und deren mögliche Leistung für eine Kampagne einschätzen möchtest.
Falls du den Keyword-Planer nicht findest, prüfe zunächst, ob du dich wirklich in einem Google Ads Konto und nicht nur in einem allgemeinen Google Konto befindest. Je nach Kontostatus kann Google außerdem zuerst die Einrichtung des Werbekontos oder grundlegende Unternehmensangaben verlangen. Für die spätere Arbeit solltest du die vollständige Google Ads Oberfläche verwenden, da vereinfachte Kampagnenansichten nicht alle Planungsfunktionen zeigen.
Welche Funktion solltest du wählen?
Die passende Auswahl hängt davon ab, an welchem Punkt deiner Recherche du stehst.
Neue Keywords entdecken
Wähle diesen Weg, wenn du mit einem Produkt, einer Dienstleistung, einem Thema oder einer Website startest. Der Keyword-Planer erzeugt daraus verwandte Suchbegriffe und zeigt die zugehörigen Messwerte.
Du kannst dabei:
- einen oder mehrere Ausgangsbegriffe eingeben
- eine Website als inhaltliche Grundlage verwenden
- Begriffe und Website miteinander kombinieren
- die Website vollständig oder nur eine bestimmte Seite auswerten lassen
Für eine gezielte Recherche sind wenige präzise Ausgangsbegriffe meist hilfreicher als eine lange, gemischte Liste. Möchtest du etwa eine Kampagne für eine Steuerkanzlei in Hamburg vorbereiten, könnten „Steuerberater Hamburg“, „Steuerberatung für Unternehmen“ und „Buchhaltung Hamburg“ geeignete Startbegriffe sein.
Eine Website als Ausgangspunkt ist besonders praktisch, wenn ihre Leistungsseiten bereits klar gegliedert sind. Verwende möglichst die konkrete Unterseite zum Angebot und nicht automatisch die Startseite. So reduzierst du Vorschläge, die zwar zur Marke, aber nicht zur geplanten Anzeigengruppe passen.
Suchvolumen und Prognosen abrufen
Diese Option ist für vorhandene Keyword-Listen gedacht. Du kannst Begriffe direkt einfügen oder in einem unterstützten Dateiformat hochladen. Anschließend zeigt Google historische Daten und Prognosen für die gewählten Einstellungen.
Nutze diese Funktion zum Beispiel, wenn du:
- Keywords aus einer früheren Kampagne prüfen möchtest
- eine intern erstellte Liste bewerten willst
- Suchbegriffe aus mehreren Anzeigengruppen gesammelt hast
- vor dem Kampagnenstart eine grobe Leistungsprognose benötigst
Die Prognose ist keine Garantie. Sie modelliert mögliche Ergebnisse auf Basis der Keywords und der eingestellten Rahmenbedingungen, darunter Gebot, Budget, Standort, Sprache und Werbenetzwerk.
Deutschland und Deutsch richtig einstellen
Eine häufige Fehlerquelle liegt nicht in der Keyword-Auswahl, sondern in den Zielgruppeneinstellungen oberhalb der Ergebnisse. Kontrolliere diese Angaben vor der Interpretation der Kennzahlen.
Standort auf Deutschland setzen
Klicke auf die aktuelle Standortangabe und wähle „Deutschland“, wenn du den gesamten deutschen Markt untersuchen möchtest. Entferne andere Länder, die möglicherweise voreingestellt sind.
Für regionale Kampagnen kannst du stattdessen Bundesländer, Städte oder andere verfügbare Gebiete auswählen. Eine lokale Auswertung kann jedoch deutlich kleinere Datenmengen liefern. Bei sehr engen Regionen fasst Google Messwerte teilweise stärker zusammen oder zeigt für einzelne Begriffe keine aussagekräftigen Werte an.
Achte auf den Unterschied zwischen dem Standort der Suchenden und einem Ortsnamen im Keyword. Das Keyword „steuerberater berlin“ bleibt auch dann ein Begriff mit Berlin-Bezug, wenn der eingestellte Zielstandort ganz Deutschland ist. Umgekehrt kann ein allgemeines Keyword wie „steuerberater“ innerhalb des Standorts Berlin untersucht werden.
Sprache auf Deutsch setzen
Wähle als Sprache „Deutsch“. Diese Einstellung bezieht sich auf die Sprache, die Google den Nutzern und ihren Suchanfragen zuordnet. Sie ersetzt keine sorgfältige Kontrolle der Keyword-Vorschläge.
Auch bei deutscher Sprache können Markennamen, Fachbegriffe oder englische Formulierungen auftauchen. Das ist nicht automatisch ein Fehler. Entscheidend ist, ob der Begriff zur tatsächlichen Suchweise deiner Zielgruppe und zum beworbenen Angebot passt.
Für eine Kampagne, die ausdrücklich deutschsprachige Nutzer in Deutschland erreichen soll, lautet die solide Grundeinstellung daher:
- Standort: Deutschland
- Sprache: Deutsch
- Suchnetzwerk: Google
- Zeitraum: passend zur saisonalen und geschäftlichen Fragestellung
Suchnetzwerk kontrollieren
Der Keyword-Planer kann Daten für Google oder zusätzlich für Google Suchnetzwerk-Partner berücksichtigen. Für eine klarere Ausgangsbasis empfiehlt es sich häufig, zunächst nur Google auszuwählen. Daten mit Suchnetzwerk-Partnern können umfangreicher sein, sind aber nicht direkt mit einer reinen Google Auswertung gleichzusetzen.
Notiere diese Einstellung, wenn du Exporte aus verschiedenen Zeitpunkten vergleichst. Sonst wirken Veränderungen im Suchvolumen möglicherweise größer, obwohl lediglich das Netzwerk anders eingestellt war.
Zeitraum sinnvoll wählen
Für eine erste Einschätzung ist ein Zeitraum von zwölf Monaten üblich. Bei saisonalen Angeboten solltest du zusätzlich die Monatsentwicklung betrachten oder einen längeren Vergleich heranziehen.
Ein Jahresdurchschnitt kann starke Spitzen verdecken. Begriffe rund um Steuererklärungen, Weihnachtsprodukte oder saisonale Reisen verteilen sich nicht gleichmäßig über das Jahr. Plane deshalb nicht allein mit dem Durchschnittswert, wenn der Kampagnenzeitpunkt entscheidend ist.
Keyword-Ideen gezielt verfeinern
Nach dem Start zeigt der Keyword-Planer eine Liste mit Vorschlägen. Übernimm diese Liste nicht ungeprüft. Google ordnet Begriffe nach Datenähnlichkeit und kommerziellen Signalen, nicht nach deiner individuellen Kampagnenstruktur.
Nutze die verfügbaren Filter, um irrelevante Bereiche früh zu entfernen. Je nach Ergebnis stehen beispielsweise Filter für Keyword-Text, Wettbewerb, durchschnittliche monatliche Suchanfragen oder Gebotsschätzungen zur Verfügung.
Ein praxisnaher Ablauf sieht so aus:
- Entferne eindeutig unpassende Themen.
- Filtere Markenbegriffe heraus, wenn du keine Kampagne darauf planst.
- Prüfe Begriffe mit abweichender Suchintention.
- Trenne Informationssuchen von transaktionalen Suchanfragen.
- Gruppiere verbleibende Keywords nach Angebot oder Nutzerabsicht.
Für eine Kampagne zu Buchhaltungssoftware könnten „buchhaltungssoftware kaufen“ und „buchhaltungsprogramm für kleine unternehmen“ in eine kommerzielle Gruppe passen. „Was ist doppelte Buchführung“ verfolgt dagegen eher eine Informationsabsicht und sollte nicht unkritisch in dieselbe Anzeigengruppe übernommen werden.
Die im Planer angezeigten Keyword-Optionen sind noch keine endgültige Kampagneneinstellung. Lege die tatsächlichen Übereinstimmungstypen erst fest, wenn du die Liste strukturierst und weißt, wie eng die Anzeigensteuerung sein soll.
Die wichtigsten Kennzahlen richtig lesen
Der Keyword-Planer zeigt mehrere Spalten. Keine davon sollte isoliert über die Aufnahme eines Keywords entscheiden.
Durchschnittliche Suchanfragen pro Monat
Diese Kennzahl beschreibt das durchschnittliche monatliche Suchinteresse im gewählten Zeitraum und unter den eingestellten Bedingungen. Google weist darauf hin, dass historische Werte gerundet werden und saisonale Schwankungen in die Berechnung einfließen.
Der Wert ist deshalb eine Orientierung und keine exakte Zählung zukünftiger Suchanfragen. Prüfe außerdem, ob mehrere ähnliche Schreibweisen oder Varianten dieselben beziehungsweise sehr ähnliche Werte erhalten. Google fasst Suchverhalten teilweise zusammen.
Ein niedriges Volumen bedeutet nicht automatisch, dass ein Keyword wertlos ist. Sehr konkrete Suchanfragen können trotz geringer Reichweite eine starke Kaufabsicht ausdrücken. Umgekehrt kann ein hohes Volumen mit breiter oder unklarer Absicht verbunden sein.
Änderung in drei Monaten und im Jahresvergleich
Diese Spalten helfen dabei, kurzfristige Entwicklungen und längerfristige Veränderungen zu erkennen. Ein starker Anstieg kann auf Saisonalität, neue Nachfrage oder ein vorübergehendes Ereignis hinweisen.
Bewerte die Prozentwerte gemeinsam mit dem absoluten Suchvolumen. Eine große prozentuale Änderung bei sehr wenigen Suchanfragen ist wirtschaftlich nicht zwangsläufig bedeutsam.
Wettbewerb
„Niedrig“, „Mittel“ oder „Hoch“ beschreibt den Wettbewerb unter Werbetreibenden in Google Ads. Die Angabe ist kein direkter Maßstab für die Schwierigkeit einer organischen Platzierung in der Google Suche.
Hoher Wettbewerb kann auf kommerzielles Interesse hindeuten, sagt aber noch nichts über die Rentabilität für dein Unternehmen aus. Dafür musst du mögliche Klickkosten, Conversion-Raten, Auftragswerte und Margen berücksichtigen.
Gebot für obere Positionen
Die Werte für den unteren und oberen Bereich der Gebotsspanne zeigen, welche Gebote Werbetreibende historisch für Anzeigen im oberen Seitenbereich abgegeben haben. Sie sind keine verbindlichen Klickpreise.
Nutze sie als grobe wirtschaftliche Orientierung. Große Unterschiede zwischen Keywords können helfen, besonders umkämpfte Themen zu erkennen. Die tatsächlichen Kosten hängen später unter anderem von Wettbewerb, Anzeigenqualität, Zielseite, Gebotsstrategie und Auktionssituation ab.
Prognosen zu Klicks, Impressionen und Kosten
Im Prognosebereich modelliert Google mögliche Impressionen, Klicks, Kosten und weitere Kampagnenwerte. Die Ergebnisse ändern sich, wenn du Budget, Gebote, Standort, Sprache oder Netzwerk anpasst.
Behandle Prognosen als Szenario. Sie unterstützen die Planung, ersetzen aber keinen Kampagnentest mit echten Suchanfragen und Conversion-Daten.
Von der Ergebnisliste zum nutzbaren Keyword-Set
Das Ziel ist nicht eine möglichst große Datei, sondern eine strukturierte Liste, die sich in Kampagnen und Anzeigengruppen übersetzen lässt.
Markiere zunächst nur Keywords, die drei Bedingungen erfüllen:
- Sie passen zum konkreten Angebot.
- Ihre Suchintention kann mit einer geeigneten Anzeige beantwortet werden.
- Es gibt eine passende Zielseite oder die Möglichkeit, eine solche Seite zu erstellen.
Ordne die ausgewählten Begriffe anschließend in thematisch enge Gruppen. Vermische nicht verschiedene Leistungen nur deshalb, weil Google sie gemeinsam vorgeschlagen hat. Für jede Gruppe sollten sich eine klare Anzeige und eine passende Zielseite formulieren lassen.
Ergänze in deiner Arbeitsdatei eigene Spalten, etwa für:
- Kampagne
- Anzeigengruppe
- Suchintention
- Zielseite
- Priorität
- gewünschter Übereinstimmungstyp
- Ausschlusskandidat
- interne Notiz
So wird aus einem Rohdatenexport ein Arbeitsdokument.
Keywords exportieren und bereinigen
Je nach Ansicht kannst du ausgewählte Keywords zu einem Plan hinzufügen oder die Ergebnisse direkt herunterladen. Übliche Exportmöglichkeiten sind CSV-Dateien und Google Tabellen.
Prüfe vor dem Download noch einmal:
- Ist Deutschland als Standort ausgewählt?
- Ist Deutsch als Sprache eingestellt?
- Stimmt das Suchnetzwerk?
- Ist der betrachtete Zeitraum dokumentiert?
- Sind nur relevante Keywords markiert?
- Werden historische Daten oder Prognosedaten exportiert?
Öffne die exportierte Datei anschließend in einer Tabellenkalkulation. Entferne doppelte Einträge, irrelevante Vorschläge und Begriffe mit unpassender Absicht. Vereinheitliche deine Gruppennamen und ergänze die vorgesehenen Zielseiten.
Bewahre die ursprünglichen Messwerte auf. Wenn du Daten löschst oder überschreibst, lässt sich später schwer nachvollziehen, warum ein Keyword aufgenommen oder verworfen wurde. Sinnvoll sind daher ein unverändertes Rohdatenblatt und ein separates, bereinigtes Arbeitsblatt.
Ein kompakter Workflow für die Praxis
Für eine neue deutsche Google Ads Kampagne kannst du diesen Ablauf verwenden:
- Öffne unter „Tools“ und „Planung“ den Keyword-Planer.
- Starte mit „Neue Keywords entdecken“.
- Gib wenige präzise Produkte, Leistungen oder eine konkrete Zielseite ein.
- Stelle Standort auf Deutschland und Sprache auf Deutsch.
- Wähle zunächst Google als Suchnetzwerk.
- Prüfe Zeitraum und saisonale Entwicklung.
- Filtere sachlich unpassende Vorschläge.
- bewerte Suchintention, Volumen, Wettbewerb und Gebotsspannen gemeinsam.
- gruppiere passende Begriffe nach Angebot und Zielseite.
- übertrage die Auswahl in einen Plan, um Prognosen zu prüfen.
- exportiere Rohdaten und eine bereinigte Arbeitsversion getrennt.
- kontrolliere nach dem Kampagnenstart echte Suchbegriffe und Conversions.
Der letzte Schritt ist besonders wichtig. Der Keyword-Planer liefert Planungsdaten, aber erst die laufende Kampagne zeigt, welche konkreten Suchanfragen Anzeigen auslösen und welche davon wirtschaftliche Ergebnisse erzeugen.
Häufige Fehler beim Arbeiten mit dem Keyword-Planer
Ein typischer Fehler ist die ungeprüfte Übernahme aller Vorschläge. Dadurch entstehen große, unscharfe Anzeigengruppen und Anzeigen, die nicht genau zur Suchabsicht passen.
Weitere häufige Probleme sind:
- Deutschland ist eingestellt, aber die Sprache nicht.
- Standort und Ortsbegriff im Keyword werden miteinander verwechselt.
- Durchschnittswerte werden als garantierte Monatswerte gelesen.
- Werbewettbewerb wird mit organischem SEO-Wettbewerb gleichgesetzt.
- saisonale Begriffe werden nur anhand des Jahresdurchschnitts bewertet.
- Prognosen werden ohne ein realistisches Budget oder Gebot interpretiert.
- Exporte enthalten keine Dokumentation zu Zeitraum und Einstellungen.
- informative und kaufnahe Suchanfragen landen in derselben Anzeigengruppe.
Eine saubere Konfiguration und nachvollziehbare Bereinigung sind deshalb wichtiger als die reine Anzahl gefundener Keywords.
Was bedeutet „Keyword Tool de AdWords“ heute?
Die Formulierung „Keyword Tool de AdWords“ ist eine historische Bezeichnung. Gemeint ist heute der Google Ads Keyword-Planer in der deutschen Benutzeroberfläche. Seine Kernaufgabe ist unverändert: Er unterstützt bei der Entdeckung und Planung von Suchbegriffen für Google Ads.
Für belastbare Ergebnisse solltest du nicht bei der ersten Vorschlagsliste stehen bleiben. Stelle Deutschland, Deutsch, Netzwerk und Zeitraum bewusst ein, interpretiere die Kennzahlen im Zusammenhang und exportiere nur Keywords, die zu Angebot, Suchintention und Zielseite passen. So entsteht aus dem früheren AdWords Keyword Tool ein praktisch nutzbarer Kampagnenplan statt einer bloßen Sammlung von Suchbegriffen.
