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Keyword Tool in Google: So bedienen Sie den Keyword-Planer Schritt für Schritt

So finden Sie den Keyword-Planer in Google Ads, geben Startbegriffe oder eine Website ein, prüfen Standort und Sprache und exportieren Ihre Keyword-Liste.

Nahaufnahme einer Laptop-Tastatur, darüber blau eingefärbter HTML-Quelltext

Das integrierte Keyword Tool in Google heißt in Ihrem Konto „Keyword-Planer“ und liegt innerhalb von Google Ads. Es ist ein Planungswerkzeug mit zwei Arbeitsbereichen: „Neue Keywords entdecken“ und „Suchvolumen und Prognosen abrufen“. Damit rufen Sie neue Keyword-Ideen ab, prüfen vorhandene Suchbegriffe, passen Einstellungen wie Standort und Sprache an, organisieren Keywords in einem Plan und exportieren die Ergebnisse.

Diese Anleitung führt Sie durch die Oberfläche selbst: von der Anmeldung über die Eingabemöglichkeiten und die Einstellungsleiste bis zum sauberen Download der fertigen Liste. Sie zeigt, welche Klicks in welcher Reihenfolge zu einer nachvollziehbar konfigurierten Ergebnisliste führen und woran Sie erkennen, dass die angezeigten Zahlen zu Ihrer Frage passen.

Zugang vorbereiten

Sie brauchen ein Google Ads Konto mit abgeschlossener Einrichtung. Ein Konto, das im Einrichtungsassistenten stehen geblieben ist, zeigt den Planungsbereich häufig noch nicht an. Arbeiten Sie sich in diesem Fall bis zur regulären Kontoübersicht durch, bevor Sie weitersuchen.

Wenn Sie mehrere Konten verwalten, prüfen Sie oben rechts, welches Konto gerade aktiv ist. Standort, Sprache und Zeitraum merkt sich die Oberfläche pro Konto und pro Sitzung. Ein unbemerkter Kontowechsel ist damit schon der erste Grund für abweichende Werte.

Wo sich das Keyword Tool in Google Ads befindet

Der Weg zum Werkzeug bleibt derselbe, auch wenn sich die Beschriftungen der Navigation gelegentlich ändern:

  1. In Google Ads anmelden und das gewünschte Konto öffnen.
  2. Das Werkzeugsymbol beziehungsweise den Menüpunkt „Tools“ anklicken.
  3. Den Abschnitt „Planung“ ausklappen.
  4. „Keyword-Planer“ auswählen.

Finden Sie den Eintrag nicht, tippen Sie „Keyword-Planer“ in die Suchleiste des Kontos. Die Suche springt direkt in das Werkzeug und ist der schnellste Weg, wenn Ihr Konto eine andere Menüvariante ausspielt als eine Anleitung beschreibt.

Legen Sie sich die Startseite als Lesezeichen an, sobald Sie einmal dort sind. Sie kehren im Verlauf einer Recherche mehrfach hierher zurück, weil der Wechsel zwischen den beiden Arbeitsbereichen über diese Startseite läuft.

Die zwei Arbeitsbereiche unterscheiden

Auf der Startseite stehen zwei Kacheln zur Auswahl. Die Entscheidung hängt allein davon ab, welches Ausgangsmaterial Sie bereits haben.

„Neue Keywords entdecken“ verwenden Sie, wenn Sie mit einem Thema, einem Produkt, einer Leistung oder einer Website starten und thematisch passende Vorschläge brauchen. Google liefert hier eine Ideenliste, die Sie vorher nicht kannten.

„Suchvolumen und Prognosen abrufen“ verwenden Sie, wenn eine konkrete Keyword-Liste bereits existiert und Sie ausschließlich die Messwerte dazu sehen wollen. Dieser Bereich erzeugt keine neuen Vorschläge, er beantwortet Ihre eigene Liste.

Wer die falsche Kachel wählt, landet nicht in einer Fehlermeldung, sondern in einer unpassenden Aufgabe: Eine fertige Liste in „Neue Keywords entdecken“ einzugeben liefert eine Wolke zusätzlicher Ideen statt der gesuchten Zahlen.

Startbegriffe eingeben

Klicken Sie auf „Neue Keywords entdecken“ und wählen Sie den Einstieg über Keywords. In das Eingabefeld gehören Begriffe, die Ihr Angebot so konkret wie möglich beschreiben.

Für eine Seite über höhenverstellbare Schreibtische wären das zum Beispiel:

  • höhenverstellbarer schreibtisch
  • schreibtisch elektrisch höhenverstellbar
  • schreibtisch fürs homeoffice
  • schreibtisch mit memory funktion

Mehrere Startbegriffe lassen sich gemeinsam eintragen und werden als ein gemeinsamer thematischer Anstoß verarbeitet. Genau deshalb sollten sie zusammengehören. Wer „schreibtisch“ und „bürostuhl“ in dieselbe Abfrage schreibt, bekommt eine Mischliste, die anschließend von Hand wieder auseinandersortiert werden muss.

Sehr allgemeine Wörter wie „Möbel“ oder „Büro“ erzeugen eine breite Liste, in der die verwertbaren Begriffe untergehen. Der schnellste Hebel für eine bessere Ideenliste ist ein spezifischerer Startbegriff, nicht ein Filter im Nachhinein.

Prüfen Sie schon vor dem Klick auf „Ergebnisse anzeigen“ Sprache und Standort. Die Felder liegen je nach Ansicht direkt ober- oder unterhalb des Eingabebereichs, und eine Korrektur vorher spart den kompletten zweiten Durchlauf.

Eine Website als Ausgangspunkt verwenden

Im selben Arbeitsbereich können Sie statt Begriffen eine Website oder eine einzelne URL eintragen. Google untersucht die Inhalte und leitet daraus Keyword-Ideen ab. Anschließend legen Sie fest, ob Google:

  • die gesamte Website berücksichtigen soll
  • nur die eingegebene Seite berücksichtigen soll

Die Auswahl „gesamte Website“ passt zu einem thematisch eng zugeschnittenen Angebot. Bei einem Shop oder einer Agenturseite mit vielen Themen liefert sie eine Liste, die alles ein bisschen trifft und nichts genau.

Für gezielte Arbeit ist die einzelne Seite meist die bessere Wahl: die URL einer Produktkategorie, einer Leistungsseite oder einer klar abgegrenzten Landingpage.

Kontrollieren Sie das Ergebnis auf Plausibilität. Wenn die Liste überwiegend am Thema vorbeigeht, hat Google die Seite anders eingeordnet, als Sie sie meinen. Wechseln Sie dann auf eine spezifischere URL oder zurück auf konkrete Startbegriffe.

Startbegriffe und Website kombinieren

In bestimmten Ansichten des Keyword-Planers können Sie Startbegriffe eingeben und die Ergebnisse zusätzlich auf eine Website beziehen. Google erhält dadurch ein sprachliches Thema und einen inhaltlichen Kontext.

Das ist die richtige Wahl bei mehrdeutigen Begriffen. Ein Wort wie „Kran“ oder „Bank“ bekommt durch die hinterlegte Seite einen Zusammenhang, der die Vorschläge in die gemeinte Richtung zieht.

Die Website ist dabei ein zusätzliches Signal, kein Filter. Unpassende Ideen verschwinden nicht automatisch, sie werden nur seltener. Die Sichtung der Liste bleibt Ihre Aufgabe.

Vor der Auswertung die Einstellungen kontrollieren

Über der Ergebnistabelle liegt die Leiste, die bestimmt, worauf sich alle angezeigten Zahlen beziehen. Standort, Sprache, Suchnetzwerk und Zeitraum beeinflussen die historischen Messwerte und gehören vor jeder Auswertung geprüft. Machen Sie diesen Blick zur Gewohnheit nach jedem neuen Aufruf, nicht nur beim ersten. Bereits eine unpassende Standortauswahl führt dazu, dass Sie Ergebnisse für einen Markt betrachten, den Sie gar nicht ansprechen.

Standort

Hier legen Sie die geografische Region fest, für die Google die Daten berechnet. Möglich sind je nach Abfrage unter anderem Länder, Regionen, Städte und ein selbst gesetzter Umkreis. Für ein deutschlandweites Angebot wählen Sie Deutschland, bei einem regionalen Angebot den tatsächlich bedienten Raum.

Achten Sie darauf, ob aus einer früheren Abfrage noch ein zusätzlicher Ort aktiv ist. Zwei gleichzeitig gesetzte Standorte summieren sich, und das erklärt viele unerwartet hohe Werte. Entfernen Sie nicht benötigte Standorte aktiv aus der Auswahl.

Sprache

Die Einstellung bezieht sich auf die Sprache der Suchanfragen und der angesprochenen Nutzer, nicht auf das Land. „Deutschland“ und „Deutsch“ sind zwei getrennte Angaben, die sich nicht gegenseitig ersetzen. Wer in Deutschland auch fremdsprachige Nachfrage bedient, fragt sie in einem eigenen Durchlauf ab.

Suchnetzwerk

Sie wählen zwischen Google und Google einschließlich bestimmter Suchnetzwerk-Partner. Für Werte, die möglichst direkt auf die Google Suche bezogen sind, nehmen Sie „Google“. Notieren Sie die Auswahl, wenn Ergebnisse später mit anderen Abfragen verglichen oder im Team weitergegeben werden.

Zeitraum

Der gewählte Zeitraum bestimmt, welche Monate in die historischen Messwerte einfließen. Je nach Ansicht lässt sich ein zurückliegender Zeitraum von mehreren Monaten festlegen.

Verwenden Sie für alle zusammengehörigen Abfragen denselben Zeitraum, sonst sind die exportierten Listen untereinander nicht vergleichbar. Bei saisonalen Themen ist zusätzlich der Verlauf innerhalb des Zeitraums interessant, nicht nur der Durchschnitt.

Die Ergebnistabelle richtig lesen

Nach dem Start der Abfrage erscheint eine Tabelle mit Keyword-Ideen und mehreren Messwertspalten. Welche Spalten sichtbar sind, hängt vom Arbeitsbereich, von der Kontoansicht und von Ihrer Spaltenauswahl ab.

Keyword nach Relevanz. Die von Google ermittelten Suchbegriffe, standardmäßig nach vermuteter thematischer Nähe geordnet. Lesen Sie jeden Begriff auf seine Bedeutung, nicht auf seine Schreibweise. Formulierungen, die auf eine andere Produktart, eine fremde Zielgruppe oder eine nicht angebotene Leistung zeigen, gehören aussortiert, egal wie ähnlich sie klingen.

Durchschnittliche Suchanfragen pro Monat. Eine gerundete historische Einschätzung, gültig für genau die eingestellte Kombination aus Standort, Sprache, Suchnetzwerk und Zeitraum. Für die Bedienung heißt das: Ändern Sie eine dieser Einstellungen, kann sich der angezeigte Wert ändern. Übernehmen Sie deshalb nie eine Zahl ohne den Abfragekontext, aus dem sie stammt.

Veränderung und Verlauf. Je nach Ansicht zeigt die Tabelle Veränderungen gegenüber früheren Zeiträumen oder eine monatliche Kurve. Ein einzelner Ausschlag ist kein Trend. Klappen Sie den Verlauf auf und prüfen Sie, ob ein Feiertag, eine Saison oder ein kurzfristiges Ereignis dahintersteht.

Wettbewerb. Diese Angabe beschreibt die Konkurrenz unter Werbetreibenden um Anzeigenplätze. „Niedrig“, „mittel“ und „hoch“ sind damit kein direkter Messwert für die organische SEO-Konkurrenz. Ein hoher Wert deutet auf kommerzielles Interesse hin, sagt aber nichts darüber, wie schwer eine organische Platzierung wäre.

Gebot für obere Positionen. Historische Spannen aus dem Werbekontext des Google Ads Systems, angegeben als unterer und oberer Bereich. Sie taugen zur groben Orientierung innerhalb des Werkzeugs, nicht als Preiszusage. Tatsächliche Klickkosten hängen unter anderem von Gebot, Wettbewerb, Anzeigenqualität, Zielgruppe und Zeitpunkt ab.

Filtern, verfeinern, sortieren

Öffnen Sie die Filterleiste über der Tabelle, um eine lange Liste auf das aktuell Relevante zu reduzieren. Nützlich sind vor allem:

  • Keyword-Text enthält einen bestimmten Begriff
  • Keyword-Text enthält einen Begriff nicht
  • Wettbewerb entspricht einer ausgewählten Stufe
  • durchschnittliche monatliche Suchanfragen liegen über oder unter einem Wert
  • Gebot liegt innerhalb einer festgelegten Spanne

Der Ausschlussfilter ist der wirkungsvollste. Zusätze wie „gebraucht“, „reparatur“, „mieten“ oder ein fremder Markenname lassen sich damit in einem Zug entfernen.

Setzen Sie Filter einzeln und prüfen Sie nach jedem Schritt die Zeilenzahl. Eine leere Tabelle bedeutet fast nie fehlende Daten, sondern überlappende Bedingungen, die kein Keyword gleichzeitig erfüllt. Nehmen Sie Filter im Zweifel in umgekehrter Reihenfolge wieder heraus.

Zusätzlich bietet Google Kategorien zur Verfeinerung an, etwa nach Marke, Produkttyp oder Eigenschaft. Diese Verfeinerungen wirken wie Filter und bleiben aktiv, bis Sie sie zurücknehmen. Kontrollieren Sie vor jedem Export, was davon noch gesetzt ist.

Sortiert wird per Klick auf eine Spaltenüberschrift, ein zweiter Klick dreht die Reihenfolge um. Über die Spaltenauswahl blenden Sie aus, was Sie im aktuellen Arbeitsschritt nicht brauchen. Eine Sortierung ersetzt keine inhaltliche Bewertung: Die oberste Zeile ist nicht automatisch das passende Keyword für Ihre Seite.

Eine vorhandene Liste prüfen

Zurück auf der Startseite öffnen Sie „Suchvolumen und Prognosen abrufen“ und fügen Ihre Keywords in das Eingabefeld ein. Ein Keyword pro Zeile ist die sicherste Form. Alternativ funktioniert ein unterstütztes Trennzeichen oder der Upload einer Datei.

Bereinigen Sie die Liste vorher:

  • leere Zeilen entfernen
  • offensichtliche Dubletten und Schreibvarianten zusammenführen
  • unterschiedliche Themenblöcke in getrennte Abfragen aufteilen
  • Sonderzeichen, Anführungszeichen und Aufzählungspunkte löschen
  • ganze Sätze auf die eigentliche Suchanfrage kürzen

Nach dem Start prüfen Sie erneut Standort, Sprache, Suchnetzwerk und Zeitraum. Diese Werte werden zwischen den beiden Arbeitsbereichen nicht immer so übernommen, wie Sie es erwarten.

Keywords in einen Plan übernehmen

Passende Begriffe markieren Sie über die Kontrollkästchen am linken Rand und übernehmen sie anschließend in einen Plan, wahlweise in einen bestehenden oder in eine neue Anzeigengruppe. Je nach Ansicht können Sie dabei zusätzlich Keyword-Optionen festlegen.

Ordnen Sie schon beim Hinzufügen zu, statt alles in eine Sammelgruppe zu schieben. Eine einfache Struktur nach Produkt, Leistung oder Thema erspart später das Auseinandernehmen einer unübersichtlichen Liste.

Vor einer größeren Übernahme lohnt eine kurze Kontrolle je Zeile:

  • Passt der Begriff eindeutig zum vorgesehenen Thema?
  • Enthält er einen fremden Markennamen?
  • Zielt er auf ein Produkt, das Sie nicht führen?
  • Liegt bereits eine sehr ähnliche Variante im Plan?
  • Gehört er eigentlich in eine andere Anzeigengruppe?

Keyword-Pläne lassen sich anschließend weiter bearbeiten, nach Kriterien filtern, zu Anzeigengruppen organisieren und für die weitere Verarbeitung herunterladen. Sie können Keywords ergänzen, entfernen oder anderen Gruppen zuordnen, bis die Struktur Ihrer Planung entspricht.

Prognosen in der Planansicht verwenden

In der Planansicht zeigt Google erwartete Werte für die aufgenommenen Keywords, je nach Oberfläche Klicks, Impressionen, Kosten und weitere Leistungskennzahlen.

Diese Prognosen beruhen unter anderem auf Geboten, Budget, saisonalen Entwicklungen und historischen Daten. Nutzen Sie die Eingabefelder der Ansicht, um Gebot oder Tagesbudget zu verändern und zu sehen, wie die Schätzung reagiert. Genau darin liegt der praktische Wert: im Vergleich zweier Annahmen, nicht in der absoluten Zahl.

Tatsächliche Kampagnenergebnisse können von der Prognose abweichen. Behandeln Sie die Werte als Planungshilfe, besonders wenn sich Wettbewerb, Nachfrage, Anzeigenqualität oder Budget während der Laufzeit verändern.

Ergebnisse exportieren

Der Download liegt oberhalb der Tabelle beziehungsweise in der Planansicht hinter dem Downloadsymbol, teilweise auch hinter der Funktion „Keyword-Ideen herunterladen“. Angeboten werden üblicherweise ein Tabellenformat wie CSV sowie die Übergabe an Google Tabellen. In der Planansicht können Sie zusätzlich wählen, ob der Plan oder die reinen Ideen exportiert werden.

Kontrollieren Sie unmittelbar vor dem Klick:

  1. Stimmen Standort und Sprache?
  2. Ist der gewünschte Zeitraum eingestellt?
  3. Sind ungewollte Filter oder Verfeinerungen noch aktiv?
  4. Enthält die Tabelle nur die Keywords, die Sie brauchen?
  5. Sind die benötigten Spalten eingeblendet?

Der letzte Punkt ist wichtig, weil der Export oft genau den Stand der Ansicht übernimmt.

Benennen Sie die Datei danach sprechend. Ein Name wie keyword-planer_schreibtische_deutschland_de_2026-08.csv hält Thema, Standort, Sprache und Abfragezeitpunkt fest und macht spätere Vergleiche überhaupt erst möglich.

Öffnen Sie die Datei anschließend über die Importfunktion Ihres Tabellenprogramms statt per Doppelklick. So setzen Sie Zeichenkodierung und Trennzeichen selbst, und Umlaute sowie Dezimalstellen bleiben korrekt.

Häufige Bedienungsfehler vermeiden

Wirken die Ergebnisse unpassend oder überraschend, liegt die Ursache fast immer in den Eingaben oder Einstellungen.

  • Zu breite Startbegriffe: konkretere Formulierung wählen oder eine passende Unterseite als Ausgangspunkt eintragen.
  • Alter Standort aktiv: vorherige Ortsauswahl entfernen, bevor der neue Ort gesetzt wird.
  • Sprache nicht geprüft: die Sprache getrennt vom Land kontrollieren.
  • Zu viele Filter gleichzeitig: Filter einzeln setzen und einzeln zurücknehmen.
  • Wettbewerb als SEO-Schwierigkeit gelesen: die Spalte beschreibt Werbetreibende, nicht organische Konkurrenz.
  • Prognose als Zusage verstanden: die Schätzung ist an Gebot, Budget und Saison gebunden.
  • Gesamte Website statt einzelner Seite ausgewertet: bei breiten Angeboten auf eine Kategorie oder Landingpage wechseln.
  • Export ohne Kontext gespeichert: Standort, Sprache, Suchnetzwerk und Zeitraum im Dateinamen oder in einer Notiz festhalten.

Der Ablauf in zehn Schritten

  1. In Google Ads anmelden und den Keyword-Planer unter „Tools“ und „Planung“ öffnen.
  2. Arbeitsbereich wählen: „Neue Keywords entdecken“ oder „Suchvolumen und Prognosen abrufen“.
  3. Startbegriffe, eine Website oder die vorhandene Liste eingeben.
  4. Standort, Sprache, Suchnetzwerk und Zeitraum setzen und gegenprüfen.
  5. Ergebnisliste auf inhaltliche Passung durchsehen.
  6. Mit wenigen, gezielten Filtern eingrenzen und die Zeilenzahl nach jedem Filter kontrollieren.
  7. Relevante Spalten sortieren und unpassende Begriffe entfernen.
  8. Ausgewählte Keywords in einen Plan und in benannte Anzeigengruppen übernehmen.
  9. Prognosen unter den vorgesehenen Einstellungen ansehen und Annahmen variieren.
  10. Bereinigte Liste exportieren, sprechend benennen und den Abfragekontext dokumentieren.

Wer diesen Durchlauf einhält, verlässt den Keyword-Planer nicht mit einer beliebigen Vorschlagsliste, sondern mit einer Auswahl, deren Zustandekommen nachvollziehbar ist und die sich direkt in Google Ads weiterverwenden oder außerhalb der Oberfläche geordnet weiterbearbeiten lässt.