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SEOlytics Preise: die historischen Tarife im Überblick und was heute davon gilt

Starter kostenlos, PRO ab 99 Euro pro Monat: Diese historischen SEOlytics Tarife sind belegt. Dazu, warum heute kein Abschluss mehr möglich ist.

SEOlytics war eine webbasierte SEO-Software für Ranking-, Sichtbarkeits-, Keyword- und Wettbewerbsanalysen. Wer heute nach den SEOlytics Preisen sucht, sucht deshalb nach einer Preisliste, die es so nicht mehr gibt: Das Produkt wurde von SISTRIX übernommen und als eigenständig buchbares Tool eingestellt. Alle Zahlen auf dieser Seite sind historische Angaben aus archivierten Anbieterinformationen, keine aktuellen Konditionen.

Genau darin liegt die eigentliche Schwierigkeit. Eine Preisangabe zu einer eingestellten SaaS-Software ist nur dann brauchbar, wenn drei Dinge zusammen genannt werden: der Betrag, der zugehörige Tarif und der Stand, auf den er sich bezieht. Diese Seite ordnet die bekannten Angaben genau so ein und zeigt am Ende, wie Sie einen historischen Tarifstand selbst nachprüfen.

Das Wichtigste in Kürze

  • SEOlytics kann heute nicht mehr neu gebucht werden, weder im Starter- noch im PRO-Tarif.
  • Historisch gab es eine kostenlose Einstiegsversion (SEOlytics Starter) und mindestens einen kostenpflichtigen Tarif (SEOlytics PRO).
  • SEOlytics PRO wurde in archivierten Anbieterinformationen zeitweise ab 99 Euro pro Monat angeboten.
  • Der kostenlose Starter-Tarif war stark begrenzt und wird in zeitgenössischen Beschreibungen vor allem mit einem Projekt und einem sehr kleinen Keywordset verbunden.
  • Größere Projekt-, Keyword- oder Nutzerzahlen führten in den kostenpflichtigen Bereich, teilweise zu einem individuellen Angebot.
  • SEOlytics wurde von SISTRIX übernommen; maßgeblich für Zeitpunkt, Migration und Einstellung ist die datierte Originalmeldung von SISTRIX.

Welche SEOlytics Tarife gab es?

Aus archivierten Produkt- und Preisseiten lässt sich eine einfache Grundstruktur ableiten: ein kostenloser Einstieg, ein kostenpflichtiger Profitarif und darüber ein Bereich, der vom tatsächlichen Bedarf abhing.

TarifHistorische PreisangabeEinordnung
SEOlytics Starter0 EuroDauerhaft kostenloser, funktional begrenzter Einstieg
SEOlytics PROab 99 Euro pro MonatKostenpflichtiger Tarif für die regelmäßige professionelle Nutzung
Größerer beziehungsweise individueller BedarfAbhängig vom Umfang oder auf AnfrageFür zusätzliche Projekte, Keywords oder Nutzerkonten

Die 99 Euro sind ein Einstiegspreis, kein Endpreis. Sie beschreiben eine bestimmte Grundkonfiguration; wer mehr Projekte, mehr Keywords oder zusätzliche Nutzer brauchte, zahlte entsprechend mehr oder benötigte ein eigenes Angebot. Eine einzelne Zahl bildet die Preisgeschichte eines SaaS-Produkts ohnehin nie vollständig ab, weil Tarife, Funktionen und Grenzen während der Marktzeit verändert werden konnten.

Ein zweiter Punkt wird bei historischen Preisen regelmäßig übersehen: die Steuerangabe. B2B-Preisseiten nannten Beträge häufig netto. Bevor Sie einen Betrag wörtlich übernehmen, prüfen Sie im konkreten Archivstand, ob dort ein Netto- oder ein Bruttopreis stand. Zwischen 99 Euro netto und 99 Euro brutto liegen bei der damaligen Umsatzsteuer rund 19 Prozent Unterschied.

Was bot der kostenlose Starter-Tarif?

SEOlytics Starter war keine zeitlich befristete Testphase des Vollprodukts, sondern eine dauerhaft kostenlose Version mit reduziertem Funktionsumfang. Der Zweck war der erste Zugang zu den zentralen SEO-Daten und zur Oberfläche.

Zum Starter-Umfang gehörten je nach dokumentiertem Produktstand insbesondere:

  • ein einzelnes Projekt beziehungsweise eine einzelne Domain,
  • ein kleines, fest begrenztes Keywordset,
  • grundlegende Ranking- und Sichtbarkeitsdaten,
  • eingeschränkter Zugriff auf Wettbewerbsinformationen,
  • reduzierte Analyse-, Export- und Berichtsfunktionen.

In historischen Darstellungen wird der kostenlose Einstieg häufig mit einem Projekt und zehn selbst definierten Keywords beschrieben. Diese Angabe gehört zu einem bestimmten Produktstand und nicht automatisch zur gesamten Laufzeit des Tools.

Praktisch bedeutete das: Der Starter-Tarif taugte zum Ausprobieren der Oberfläche und zur Beobachtung eines sehr kleinen Webprojekts. Für Agenturen, für Unternehmen mit mehreren Domains oder für laufende Keywordüberwachung in nennenswertem Umfang war er nicht ausgelegt. Genau an dieser Stelle begann der kostenpflichtige Bereich.

Welche Leistungen steckten in SEOlytics PRO?

SEOlytics PRO richtete sich an Anwender, die regelmäßig mit SEO-Daten arbeiteten und mehr als ein Testprojekt betreuten. Der Tarif erweiterte beides: den Funktionsumfang und die verfügbaren Kapazitäten.

Zu den dokumentierten Einsatzbereichen gehörten unter anderem:

  • Überwachung eigener Keywordrankings,
  • Analyse der organischen Sichtbarkeit einer Domain,
  • Beobachtung von Wettbewerbern und deren Rankingveränderungen,
  • Recherche nach rankenden Keywords und URLs,
  • Onpage-Analysen für angelegte Projekte,
  • Backlink- und Linkdaten,
  • Berichte und Datenexporte,
  • Verwaltung größerer Keywordsets und mehrerer Projekte.

Wichtig ist die Unterscheidung zwischen Funktion und Limit. Dass eine Funktion zum PRO-Tarif gehörte, sagt nichts darüber, in welchem Umfang sie nutzbar war. Besonders stark variierten über die Produktphasen hinweg Datenexporte, Nutzerkonten, die Länder- und Suchmaschinenabdeckung sowie die Zahl der analysierbaren Domains. Wer einen Tarif historisch korrekt beschreiben will, braucht deshalb zu jeder genannten Funktion auch das dazugehörige Kontingent aus derselben Quelle.

Welche Limits galten bei Projekten und Keywords?

Für die Bewertung eines SEO-Tarifs ist der Monatspreis für sich genommen wenig aussagekräftig. Entscheidend ist, wie viele Domains, Projekte und Keywords damit bearbeitet werden konnten und wie oft die Daten aktualisiert wurden. Ein Tarif für 99 Euro mit 500 Keywords ist ein völlig anderes Produkt als einer für 99 Euro mit 5.000 Keywords.

Beim Starter-Tarif waren diese Ressourcen stark begrenzt, ergänzt um Einschränkungen bei Daten, Analysen und Exporten. Beim PRO-Tarif lagen die Grenzen deutlich höher, hingen aber vom jeweiligen Preisstand und von der gewählten Konfiguration ab. Eine feste Zahl an Projekten oder Keywords für die gesamte PRO-Laufzeit lässt sich seriös nicht angeben.

Die folgenden Merkmale sollten für eine belastbare Einordnung alle aus einer archivierten Preisseite stammen:

TarifmerkmalWarum es den Preis erst interpretierbar macht
Anzahl der ProjekteZeigt, wie viele Websites aktiv verwaltet werden konnten
Anzahl der KeywordsBestimmt den Umfang des laufenden Rank Trackings
AktualisierungsrhythmusBeeinflusst, wie schnell Rankingveränderungen sichtbar wurden
NutzerkontenRelevant für Teams und Agenturen
Länder und SuchmaschinenBestimmt die geografische Abdeckung
Exporte und BerichteRelevant für Auswertung und Kundenreporting
Onpage- und BacklinkfunktionenZeigt, welche Analysebereiche enthalten waren

Preis und Limits aus verschiedenen Archivjahren zu kombinieren, erzeugt eine Tarifdarstellung, die in dieser Form nie angeboten wurde. Das ist der häufigste Fehler in Texten über eingestellte Tools.

Laufzeit und Abrechnung: was ein Monatspreis nicht verrät

Ein ausgewiesener Monatspreis bedeutet nicht, dass der Vertrag monatlich kündbar war. SaaS-Anbieter stellen Preise oft als Monatsbetrag dar, obwohl jährlich abgerechnet wird oder eine Mindestlaufzeit gilt. Für SEOlytics sind deshalb drei Angaben strikt zu trennen:

  • der ausgewiesene Preis pro Monat,
  • das tatsächliche Abrechnungsintervall,
  • Mindestlaufzeit und Kündigungsfrist.

Eine archivierte Übersichtsseite mit einem Monatspreis belegt nur den ersten Punkt. Verbindlich waren die damals einbezogenen Vertragsbedingungen und die Angaben im Bestellprozess, nicht die Marketingdarstellung auf der Preisseite.

Dasselbe gilt für Testangebote. Die kostenlose Starter-Version ist nicht dasselbe wie eine befristete PRO-Testphase. Beide Modelle konnten nebeneinander existieren, mit unterschiedlichen Bedingungen und unterschiedlichem Funktionsumfang.

Kann man SEOlytics heute noch buchen?

Nein. Es gibt keinen aktiven Starter- und keinen aktiven PRO-Tarif mehr. Eine alte Preisseite, ein Testbericht von damals oder ein noch erreichbarer Archivlink ist kein gültiges Angebot.

SEOlytics wurde von SISTRIX übernommen und im Zuge der anschließenden Produktentwicklung und Migration als eigenständiges Produkt eingestellt. Für den zeitlichen Ablauf, also Übernahmezeitpunkt, Migration und Abschaltung, sind die datierten Mitteilungen im offiziellen SISTRIX-Newsarchiv maßgeblich, ergänzt um archivierte Hinweise auf der damaligen SEOlytics-Website.

Daraus folgt konkret:

  • Es existiert keine aktuelle SEOlytics Preisliste.
  • Weder Starter- noch PRO-Tarif sind neu abschließbar.
  • Alte Konditionen lassen sich nicht reaktivieren.
  • Es gibt keine Zusicherung, dass frühere SEOlytics-Funktionen unverändert in einem heutigen Produkt enthalten sind.

Und der wichtigste Punkt für alle, die alte Zahlen weiterverwenden: Ein SEOlytics Preis von damals ist kein SISTRIX Preis von heute. Produktstruktur, Datenumfang, Module und Abrechnung haben sich seit der Übernahme weiterentwickelt. Eine Gleichsetzung wäre sachlich falsch.

Warum kursieren unterschiedliche Angaben zu den SEOlytics Kosten?

Bei eingestellten SaaS-Produkten laufen fast immer mehrere Zahlen nebeneinander her. Die typischen Ursachen:

  • Die Quellen beziehen sich auf unterschiedliche Jahre.
  • Ein Artikel nennt nur den günstigsten Einstiegspreis, nicht den realistischen Endpreis.
  • Netto- und Bruttoangaben werden vermischt.
  • Starter, Testphase und PRO werden nicht sauber getrennt.
  • Zusatzkontingente für Keywords oder Projekte fehlen in der Darstellung.
  • Ein Monatspreis wird als monatlich kündbarer Vertrag gelesen.
  • Drittanbieterartikel wurden nach Tarifänderungen nie aktualisiert.

Besonders unbrauchbar sind undatierte Angaben. Der Satz „SEOlytics kostet 99 Euro“ lässt offen, wann das galt, für welchen Tarif und mit welchen Limits. Belastbar wäre stattdessen: „In archivierten Anbieterinformationen wurde SEOlytics PRO zeitweise ab 99 Euro pro Monat angeboten.“

So prüfen Sie einen historischen Tarifstand selbst

Wenn Sie eine SEOlytics Preisangabe zitieren oder in einer Recherche verwenden wollen, führen Sie diese fünf Schritte durch:

  1. Rufen Sie die archivierten Fassungen der SEOlytics-Preisseite in der Wayback Machine auf und wählen Sie einen konkreten Snapshot, kein Suchergebnis.
  2. Notieren Sie das Snapshot-Datum zusammen mit dem Betrag. Ohne Datum ist die Zahl nicht zitierfähig.
  3. Lesen Sie Preis, Limits und Steuerhinweis aus genau diesem einen Snapshot, nicht aus mehreren.
  4. Belegen Sie Übernahme und Einstellung ausschließlich über die datierte SISTRIX-Meldung, nicht über Sekundärquellen.
  5. Prüfen Sie vor der Veröffentlichung die heutigen offiziellen Domains auf Weiterleitungen und aktuelle Produktbezeichnungen.

Sekundärquellen wie alte Toolvorstellungen liefern brauchbare Hinweise, dokumentieren aber meist nur einen Ausschnitt des damaligen Angebots. Als alleiniger Beleg für Preise, Laufzeiten oder Leistungsgrenzen taugen sie nicht.

Fazit

SEOlytics bot historisch eine kostenlose Starter-Version mit sehr engen Grenzen, in zeitgenössischen Beschreibungen typischerweise ein Projekt und zehn überwachte Keywords, sowie einen kostenpflichtigen PRO-Tarif, der zeitweise ab 99 Euro pro Monat beworben wurde und sich an professionelle Anwender richtete. Was ein Kunde tatsächlich zahlte, hing von Projektzahl, Keywordvolumen und Zusatzbedarf ab.

Buchbar ist davon nichts mehr. Nach der Übernahme durch SISTRIX wurde SEOlytics als eigenständiges Produkt eingestellt, sodass sämtliche Preis-, Funktions- und Limitangaben zeitgeschichtliche Werte sind. Wer sie korrekt verwendet, nennt sie immer im Viererpack: Preis, Leistungsumfang, Laufzeit und Archivdatum.