Die AusgangslageDas Ende des klassischen Makler-Handwerks.
Die Immobilienbranche in Deutschland ist seit Jahrzehnten von einem Modell geprägt, das wir als „analoges Handwerk“ bezeichnen: Ein Maklerbüro baut mühsam lokale Netzwerke auf, lebt von Empfehlungen und schaltet Anzeigen in Lokalzeitungen oder auf Portalen. Dieses Modell funktioniert, solange der Markt lokal und überschaubar bleibt. Doch es hat drei fatale Schwachstellen: Es ist zu 100 % personenabhängig, es ist nicht skalierbar und es ist reaktiv.
Als wir mit der ONMA GmbH das Projekt City Immobilienmakler konzipierten, war das Ziel nicht, ein weiteres Maklerbüro mit einer netten Website zu eröffnen. Das Ziel war die Zerstörung der Abhängigkeit: eine Architektur, die Eigentümer nicht erst erreicht, wenn das Verkaufsschild bereits im Garten steht, sondern Jahre zuvor. Sichtbarkeit nicht mieten, sondern besitzen.
Dafür haben wir eine Grundentscheidung getroffen, die dem klassischen Marketing-Denken widerspricht: Sichtbarkeit ist ein Vermögenswert. Jeder Artikel, jede Stadtseite und jeder Ratgeber ist ein „digitaler Stein“ in einem massiven Bollwerk — ein System mit Zinseszins-Effekt, das Vertrauen produziert, völlig unabhängig davon, ob gerade ein Werbebudget aktiv ist.