Bilder nach SEO Kriterien optimieren
Erfahren Sie in diesem umfangreichen Artikel alles rund um das Thema SEO für Bilder Ihrer Webseite. Bei Fragen steht Ihnen das Team der ONMA zur Seite!
Im Internet sind Bilder ein zentraler Bestandteil, um Informationen auf eine leicht verständliche Art und Weise zu transportieren. Bilder sprechen mehr als tausend Worte und eignen sich perfekt dafür, komplexe Sachverhalte für einen schnellen, effektiven Konsum zur Verfügung zu stellen.
In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie Bildmaterial für die Bildsuche optimieren (vgl. Google Bildsuche und Bing Bildsuche).
Google Bildsuche optimieren Wenn Sie über die Optimierung Ihres Bildmaterials für eine internetbasierte Bildsuche nachdenken, so müssen Sie sich für eine Bildsuchmaschine entscheiden. In Deutschland und vielen weiteren Teilen dieser Welt ist das Medium
Nummer 1
die Google Bildsuche. Natürlich können Sie Ihr Bildmaterial auch für die Yahoo- oder Bingbildersuche optimieren, jedoch konzentriert sich dieser Artikel auf die Google Ranking Faktoren. Yahoo und Bing funktionieren ähnlich, aber eben nur ähnlich. Den größten Hebel erreichen Sie also mit der Google Bildersuche. Google Bilder
Ranking
optimieren Betrachten Sie die klassische Google Suche, so müssen wir einen Unterschied zur Bildsuche ziehen. Die Ranking Faktoren für die Google Bildsuche sind im Vergleich zur klassischen textbasierten Suche abweichend. Ferner müssen die Ergebnisse des Universal-Search unterschieden werden. In diesen Ergebnissen gibt es häufig kleinere Abweichungen in der Reihenfolge der Bildsuche. Dies trifft im Vergleich auf die Reihenfolge der Google Bildsuche zu. OnPicture Faktoren Für das Ranking von Bildern innerhalb des Suchergebnisses der Google Bildsuche ist die Größe des Bildes relevant. Auch innerhalb der Bildsuche steht das Ergebnis für den Menschen im Vordergrund. Eine Bildgröße von 300 Pixel * 200 Pixel gilt als ausreichend für ein gutes Ranking. Kleinere Bilder, zum Beispiel Vorschaubilder, sind für das Ranking nicht relevant und werden aus diesem Grund schlechter gewertet. Auch Bildmaterial, welches überdimensional groß ist, wird im Ranking schlechter gewertet, dies ist u.a. auf die Ladezeiten des Contents zurückzuführen. Als Faustregel gilt an dieser Stelle: Überschreiten Sie eine Kantenlänge von 1280 Pixel nicht. Halten Sie sich an das Verhältnis von 300 Pixel * 200 Pixel bis 1280 Pixel * 960 Pixel. Diese Dimensionen sind für das Ranking bei der Google Bildsuche optimal. Hinsichtlich der möglichen Bildformate hat sich die Google Bildsuche ebenfalls weiter entwickelt. Zum Beispiel werden Bilder mit einem 4:3 Querformat im Ranking bevorzugt gelistet. Wenn Sie die Bildsuche von Google verwenden, werden Sie diesen Effekt feststellen. Google schneidet so manches Bild nach diesem Format zu. Bildmaterial, das dem 4:3 Querformat entspricht, wird so belassen, wie dieses eingestellt wurde. Aus Erfahrung werden die Bilder, welche dem genannten 4:3 Format entsprechen, öfters angeklickt, da die Proportionen ansprechender im Vergleich zu dem klassischen Hochformat sind. Die Komprimierungsmethode Ihres Bildmaterials steht in keinem Zusammenhang mit dem Ranking bei Google. Das Format, das Sie für die Komprimierung verwenden, ist Ihnen frei überlassen. Die Wahl eines geeigneten Komprimierungsformats ist ein Thema für sich und Sie sollten sich diesem auch widmen. Jedoch ist die Wahl des geeigneten Formats eher eine Qualitätsfrage und aus Sicht der Ladezeiten relevant für Sie. Das Ranking selbst schenkt dem Format Ihres Bildmaterials keine Beachtung. Betrachten wir nun die Wahl des Dateinamens Ihrer Bilder, so können wir festlegen, dass dieser definitiv ein wichtiger Rankingfaktor für die Google Bildsuche ist. Sie haben nicht viele Möglichkeiten, ein Bild mit Ihren ausgewählten Keywords in Verbindung zu bringen. Bei dem Dateinamen handelt es sich um eine solche Möglichkeit, nutzen Sie diese also. Verwenden Sie Keywords in einer sprechenden Anwendung und vermeiden Sie die lose aneinander Kettung verschiedener Keywords. Wie bei der textbasierten Suche kommt es auch bei der Bildsuche auf die Semantik an. Achten Sie bei der Anwendung Ihrer Keywords im Dateinamen darauf, dass die Keywords den Inhalt des Bildes beschreiben. Wenn Sie diese Tipps anwenden, so werden Sie Erfolge im Ranking verzeichnen können. Dies wird belohnt, sofern auf dem Bild auch tatsächlich das angezeigt wird, was Sie durch den Dateinamen versprochen haben. Ist dies nicht der Fall, steigt die Absprungrate und die Verweildauer sinkt. Die Folge: ein negatives Ranking.
Interessant bei der Ablage Ihres Bildmaterials aus SEO Sicht ist nicht die Tiefe der
URL
, sondern die Semantik der URL-Struktur. Es gilt hinsichtlich der Ablage Ihres Bildmaterials im Prinzip derselbe Regelsatz im Vergleich zur Wahl des Dateinamens. Sie haben neben dem Dateinamen weitaus mehr Möglichkeiten. Sie können in die URL-Struktur inklusive dem Dateinamen mehr Keywords verwenden als nur in dem Dateinamen. Wählen Sie die passenden Keywords semantisch mit Bedacht aus und bringen diese in eine optimale Anordnung. So erzielen Sie aus SEO Sicht die größten Erfolge.
Sollten Sie einen ganzen Bestand von Bildern über Ihre Webseite zur Verfügung stellen wollen, so empfiehlt es sich, diesen Bildbestand über eigene Subdomains anzubieten. Der Grund ist einfach: Sie können SEO getrennt für Ihren eigentlichen
Content
als auch Ihren Bildbestand betreiben. Wenn Sie eine solche Strategie wählen, müssen Sie sich ggf. mit einem anderen Problem auseinandersetzen: dem Google Safe Search Filter. Dieser filtert für deren Benutzer Bildmaterial, welches nach definierten Kriterien als anstößig empfunden werden kann. Sollte eines Ihrer Bilder aus Ihrem Bildbestand unter diese Kriterien fallen, so werden alle Bilder aus diesem Bildbestand nicht mehr gelistet. Ein neues und bisher noch weitgehend unbekanntes Thema sind die Exif-Daten eines Bildes. Ein Bild besteht aus digitalen Informationen. Diese digitalen Informationen können um beschreibende Daten erweitert und in das Bild eingeprägt werden. Sie können sich dies als eine Art Wasserzeichen im Bild vorstellen. Dieses Wasserzeichen beinhaltet dann META Informationen zu dem Inhalt. Derzeit werden die Exif-Daten im Ranking noch nicht gewertet, doch der Trend zeigt in diese Richtung. Sie können diese Exif-Daten in einem Bild selbst editieren, moderne Kameras haben schon die Funktionalität, diese Daten bei der Aufnahme mitzugeben (vgl. Datum, Uhrzeit, Kameratyp, Position etc.).
Fazit OnPicture Faktoren
In den folgenden Zeilen finden Sie noch einmal eine kurze Zusammenfassung zu den wichtigsten OnPicture Faktoren aus SEO Sicht:
- Ein Bild hat eine Kantenlänge von mindestens 300 Pixeln, jedoch maximal 1280 Pixel
- Ein Bild hat im Optimalfall ein 4:3 Querformat
- Ein Bild kann ein beliebiges Komprimierungsformat haben
- Ein Bild hat im besten Fall einen ansprechenden Dateinamen
- Mehrere Bilder lagern Sie im Optimalfall auf eigene Subdomains aus
- Ein Bild hat im Optimalfall bereits schon jetzt Exif-Daten als erweiterte Information
Indexierung und Crawler Die Voraussetzung, dass Ihr Bildmaterial von Google gefunden wird, ist eine erfolgreiche Indexierung
,
nachdem ein Crawler Ihr Bild gefunden und untersucht hat. Durch die robots.txt Datei auf Ihrem Webserver kann dies unterbunden werden. Prüfen Sie also das Vorhandensein einer robots.txt Datei und deren Inhalte. So stellen Sie nachhaltig sicher, dass die Crawler Ihre Bilder auch finden und untersuchen dürfen. Suchen Sie in der robots.txt Datei gezielt nach
dissalows
im Kontext zu Bildangaben bzw. Pfadangaben zu Ihrem Bildmaterial. Zur erfolgreichen Indexierung durch den Googlebot müssen Sie darauf achten, dass Ihr Bildmaterial auch ohne den Einsatz von JavaScript erreichbar ist. Die Frequenz zur Indexierung und zum Besuch des Crawlers ist abhängig von der Gesamtanzahl der Bilder. Wenn Sie einen reichen Bestand an Bildmaterial haben, lohnt es sich auch für den Googlebot öfters nach neuem interessantem Material Ausschau zu halten. Natürlich spielt auch die Frequenz zur Aktualisierung Ihres Bildbestands eine wesentliche Rolle. Google unterscheidet zwischen zwei Bots. Zum einen gibt es den Googlebot für die Suche nach textbasiertem Content, zum anderen gibt es den Googlebot für medialen Inhalt. Der textbasierte Googlebot ist in einer höheren Version am Werk als der Googlebot für die Medieninhalte. Dies bedeutet eine größere Reife des textbasierten Bots. Die Arbeitsweise des Googlebots ist strukturgetrieben. Bei seiner Arbeit geht der Googlebot pfadorientiert vor. Dies bedeutet, dass innerhalb der einzelnen Verzeichnisse nach Content gesucht wird. Die XML-Sitemap ist eine Option, die Sie hinsichtlich der SEO Optimierung wahrnehmen können. Die XML-Sitemap stellt für die Suchmaschinen eine Art Übersicht über die Verzeichnisstruktur Ihrer Webseite dar. Das Nutzen der XML-Sitemap fördert die Geschwindigkeit zur Indexierung vor allem dann, wenn Ihre Bilder in schwer zugänglichen Strukturen zu finden sind. Das Ranking bleibt davon jedoch unberührt.
Fazit Indexierung und Crawler
Nachfolgend finden Sie die wichtigsten Faktoren zur Indexierung Ihrer Bilder sowie dem Crawling:
- Achten Sie darauf, dass in der robot.txt Ihre Bilder nicht gesperrt sind
- Sorgen Sie für eine gleichbleibende Frequenz Ihrer Uploads von Bildern
- Verlinken Sie Bilder von Ihrer Startseite zur schnelleren Indexierung
- Verwenden Sie zur Förderung der Indexierung eine XML-Sitemap
Bilder
OnPage
Faktoren Bei der Verwendung Ihres Bildmaterials achten Sie auch auf den umliegenden Text. Ausschlaggebend für umliegenden Text ist nicht unbedingt der sichtbare Text, sondern auch die Elemente aus dem Quelltext. Es kommt vor allem auf die Semantik der von Ihnen verwendeten passenden Keywords zu dem spezifischen Content an. Die Reichweite des umliegenden Texts zu einem Bild auf der Webseite ist unklar, aus diesem Grund achten Sie, auf die mehrfache Verwendung des Keywords ohne Keyword Stuffing zu betreiben. Neben dem umliegenden Text zu einem Bild ist der Alt-Tag des Bildes selbst relevant. Der Alt-Tag ist vorgesehen, um den spezifischen Inhalt eines Bildes beschreiben zu können. Dieser Text ist aus SEO Sicht zu werten und wird im Fall eines Fehlers anstelle des Bildes angezeigt. Als Beispiele können Serverprobleme oder auch Probleme mit dem Browser genannt werden.
Zur weiteren Optimierung kann das Title-Attribut zu einem Bild verwendet werden. Es handelt sich hierbei um einen Standard. Wenn Sie zu einem Bild ein Titel-Attribut angeben, so erscheint dieser Text, während Sie mit dem Mauscursor über das Bild fahren.
Mit dem Img-Tag haben Sie die Möglichkeit, die Maße des Bildes anzugeben. Diese Angabe hat aus SEO Sicht keine Relevanz, jedoch eine Wirkung auf die Ladezeit der Page. Anstelle des Bildes werden zunächst Platzhalter geladen, die Page baut sich auf und parallel dazu wird das eigentliche Bild nachgeladen. Nutzen Sie bei der Verwendung eines Bildes die Möglichkeit einer Bildunterschrift. Mit einer Bildunterschrift können Sie zu dem Bild ergänzende und beschreibende Informationen an den Betrachter weitergeben. Oft wird in der Bildunterschrift auch gerne eine Angabe zu dem Copyright gemacht. Nutzen Sie diese Möglichkeit ebenfalls, bisher gibt es zu einer solchen Information noch kein Attribut. Daher ist eine solche Angabe für das Ranking auch nicht relevant. Eine für das Ranking nicht zwingende Angabe ist das Keyword des Bildes im Seitentitel der Page. Doch da Sie aus SEO Sicht auf jeden Fall Keywords innerhalb des Seitentitels verwenden sollten, können Sie sich auch überlegen ein passendes Keyword zu dem bildhaften Content auszuwählen. Wenn Sie dagegen ein Bild unmittelbar unter einer Überschrift platzieren, so sollten Sie auch aufgrund der Nähe ein Keyword zu dem Bildinhalt innerhalb der Überschrift verwenden. An dieser Stelle seien auch noch einmal die META Informationen zu einem Bild selbst erwähnt. Nutzen Sie neben dem Alt-Attribut zum Beispiel auch die Beschreibung des Bildes. Eine direkte Auswirkung auf das Google Ranking hat die Beschreibung nicht, in Summe ist ein Einfluss aber auch nicht abzustreiten. Fazit Bilder OnPage Faktoren In den folgenden Punkten lesen Sie zusammengefasst die wichtigsten Faktoren zur Bilder OnPage Optimierung:
- Platzieren Sie relevante Keywords in die (Text)Nähe des Bildes
- Verwenden Sie unbedingt das Alt-Attribut, um eine Textalternative zur Verfügung zu stellen
- Verwenden Sie das Title-Attribut für ergänzende Informationen zu einem Bild
- Um die Performance einer Page zu steigern, verwenden Sie die Angabe der Bildmaße
- Verwenden Sie eine Bildunterschrift, um Ihr Bild ergänzend zu beschreiben und ggf. einen Copyright Hinweis zu setzen
- Merken Sie zu Copyright Hinweisen – diese sind Mangels eines passenden Attributs noch nicht SEO relevant
- Verwenden Sie Exif-Daten, sofern Sie die Möglichkeit haben, um sich auf neue Ranking Faktoren einstellen zu können
- Verwenden Sie auch im Seitentitel nach Möglichkeit das Keyword
- Verwenden Sie in Überschriften nach Keyword, sofern Ihr Bild in unmittelbarer Nähe platziert wurde
- Wenn Sie die Möglichkeit haben, machen Sie auch Angaben zu den META Informationen eines Bildes
Bilder OffPage Faktoren Bisher haben wir die OnPage Faktoren zur SEO Optimierung behandelt. Neben den OnPage Faktoren gibt es die OffPage Faktoren. In den folgenden Abschnitten betrachten wir diese OffPage Faktoren etwas näher. Nutzen Sie interne Verlinkungen. Wenn Sie intern Seiten bzw. Bildmaterial verlinken, ist dies aus SEO Sicht ein positiver Faktor, der Ihnen der Googlebot danken wird. Achten Sie bei der Verlinkung auf Relevanz aus menschlicher Sicht. Sie wollen eine hohe Qualität bieten, auch beim Verlinken. Die Verlinkung findet schließlich für den Menschen statt. Schaffen Sie es, dass von externen Webseiten auf Ihre Webseite verlinkt wird, ist dies ein besonders gutes Zeichen für Reichweite und Autorität. Sofern diese eingehenden Backlinks von starken Seiten im Netz stammen, ist dies umso besser. Dies gilt zumindest für textbasierte Inhalte. Aus der Sicht SEO für Bilder ist kein direkter Einfluss auf das Ranking bekannt. Sie erreichen mit eingehenden Backlinks aber vor allem die Steigerung des Vertrauens (Trust Site) aus der Google Sicht, was in Summe sehr positiv ist. Eine weitere gute Möglichkeit, das Ranking positiv zu beeinflussen, ist das mehrfache Verwenden Ihres Bildmaterials. Sofern Sie dieses eingestellt haben, können Sie dies ruhigen Gewissens auf verschiedenen Seiten mehrfach anwenden, sofern der Kontext passt. Die steigert die Relevanz des Bildes und wirkt sich positiv auf das Ranking aus. Ein verbreiteter Begriff zu dieser Thematik ist das Hotlinking. Bei Hotlinks spricht man aus Sicht der Suchmaschinen von der Wahl der zu verlinkenden Seite. Eine Wahl muss die Suchmaschine schließlich treffen, da Ihr Bild auf mehreren Seiten zur Verfügung steht. Die Faktoren, welche zu einem Ergebnis führen, sind nicht bekannt. Bisher konnten auch keine logischen Schlussfolgerungen gezogen werden. Ein sehr interessanter Ranking Faktor sind die Bildkopien. Bei einer Bildkopie handelt es sich um ein Bild, welches Sie unter einem anderen Namen abgespeichert haben und ebenfalls im Web zur Verfügung stellen. Sofern ähnliche Keywords im Vergleich zu dem Original enthalten sind, wirkt sich eine solche Bildkopie in Summe auf das Gesamtranking positiv aus. Ein wichtiger SEO Faktor, hinsichtlich textbasiertem Content, ist ohne Frage die Autorität zum Betreiber der Webseiteninhalte. In Bezug auf SEO für Bildmaterial ist die gewichtete Autorität neu und bisher noch nicht zu messen, jedoch vermuten wir eine starke Relevanz für die Zukunft. Wichtig aus dieser SEO Sicht ist die Content Qualität in Verbindung zu den beinhalteten Bildern. Es handelt sich also auch um eine semantische Verknüpfung dieser beiden Content Formen.
Fazit Bilder OffPage Faktoren
In den folgenden Zeilen fassen wir die wichtigsten OffPage Faktoren noch einmal zusammen:
- Stärken Sie die Autorität Ihrer Webseite durch interne Verlinkungen
- Stärken Sie die Trusted Site Position durch externe Verlinkungen
- Eingehende Backlinks sind ein positives Signal für Ihre Webseite im Ranking
- Eine hohe Relevanz Ihrer Bilder liegt auch durch Mehrfachverwendung vor
- Aus Sicht von Google sind Hotlinks ein gutes Zeichen. Achten Sie auch die Stellung der Trusted Site
- Wenn Sie Bildkopien erzeugen oder verwenden ist dies ein positives Ranking Signal
- Sofern Ihre Webseite aufgrund starker Inhalte (auch Bilder) als Autorität wahrgenommen wird, so wird sich dies positiv auf das Ranking Ihrer Webseite auswirken
Ergänzende Ranking Faktoren Bisher haben wir in diesem Artikel die Faktoren behandelt, welche Sie gezielt selbst beeinflussen können. In den folgenden Zeilen werden wir uns solchen Faktoren widmen, welche Sie nach der Veröffentlichung Ihres Bildmaterials nicht mehr beeinflussen können. Umstritten ist der Einfluss des Bildalters auf das Ranking bei Google. Je älter ein Bild ist, desto mehr Hotlinks und Bildkopien wird es von und zu diesem Bild geben. Diese Faktoren sprechen für einen Einfluss auf das Ranking. Das Alter eines Bildes alleine genügt nicht. Auf Trendthemen können Sie diese Sichtweise nicht anwenden, da dort die Aktualität zu Themen mit der Historie zu einem Bild kollidiert. Der Trend in diesem Bereich geht in Richtung aktueller und nachgefragter Keywords im Kontext des Bildes. Die
Klickrate
innerhalb der Bildsuche hat eine starke Gewichtung. Dies ist in diesem Fall mehr als logisch, da der Mensch besser als jeder Algorithmus entscheiden kann, ob ein Bild im Suchergebnis relevant ist oder nicht. Die Vorschau in der Google Bildsuche ist also ein Maßstab, der gesetzt wird. Eine gewisse Statik ist nicht von der Hand zu weisen, da die zweite Ergebnisseite der Google Suche nur sehr selten angewählt wird. In Folge verändert sich das Suchergebnis zu einer optimierten Suche nach Keywords im Vergleich zu textbasiertem Content eher langsam. Wenn Sie für ein neues Bild ein hohes Ranking erreichen möchten, so verfolgen Sie eine Eyecatcher Strategie. Verheiraten Sie interessante Keywords aus einer Nische mit einem ansprechenden Bild, um dieses schnell weit vorne ranken zu lassen. Das Bild muss ansprechend sein und zum Klicken verleiten. Diesbezüglich ist die Kombination aus Bild und Keyword entscheidend. Mit Ihrem Bild auf Rankingplatz Nr. 1 Aus der Erfahrung unterscheiden wir zwei Zustände. Wenn Sie ein Bild auf Ihrer Webseite verarbeiten, das im Ranking berücksichtigt werden soll und Sie finden eine Bild- und Keyword-Kombination, zu welcher noch keine Einträge vorhanden sind, dann schaffen Sie unter Umständen auch ein Ranking auf Position 1. Dies ist aus heutiger Sicht nicht wahrscheinlich. Stattdessen gibt es schon einen Wettbewerb und Sie werden mit Ihrem Bild zwischen Position 50 und Position 150 einsteigen. Dies schaffen Sie, sofern Sie die in diesem Artikel genannten Tipps befolgen. Nach 6 Monaten bis 12 Monaten wird sich die Ranking Position manifestieren. Erst zu diesem Zeitpunkt können Sie beginnen das SEO Feintuning anzugehen.
Fazit
Die Tipps, die Sie in diesem Artikel gelesen haben, basieren auf Erfahrungen und Beobachtungen. Von Google selbst erhalten Sie nur wenig SEO relevante Aussagen. Aus diesem Grund müssen Sie auf Erfahrungen und Theorie aufsetzen. Orientieren Sie sich im Zweifel immer an dem Menschen. Wenn Sie die Tipps in diesem Artikel umsetzen, können Sie aus SEO Sicht viel für die Optimierung des Ranking für Ihr Bildmaterial bewegen.
