Webdesign

Webdesign in Hannover.

Eine Website entsteht aus drei Dingen gleichzeitig: wie sie aussieht, wie sie aufgebaut ist und worauf sie läuft. Diese Seite ordnet ein, was dazugehört — und führt zu den Themen, die Sie gerade brauchen.

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Worum es geht

Webdesign ist eine Entscheidung über Struktur, nicht nur über Optik

Wer eine Website plant, denkt zuerst an das Aussehen. In der Projektarbeit entscheidet sich die Qualität aber meist woanders: daran, ob die Seiten so geordnet sind, wie Besucher suchen, ob die Technik dahinter Änderungen aushält, und ob die Inhalte gepflegt werden können, ohne dass jedes Mal eine Agentur nötig ist.

Diese drei Ebenen hängen zusammen. Ein Entwurf, der sich nicht in ein Redaktionssystem übersetzen lässt, wird beim ersten Update verwässert. Eine saubere technische Basis ohne durchdachte Navigation führt Besucher trotzdem in die Irre. Und die schönste Startseite trägt nichts, wenn die Unterseiten nicht auffindbar sind.

Deshalb steht am Anfang eines Projekts keine Designfrage, sondern eine Bestandsaufnahme: Was soll die Website leisten, wer soll sie bedienen, und was hindert die heutige Seite daran.

Nahaufnahme einer Laptop-Tastatur, darüber blau eingefärbter HTML-Quelltext
Abb. 1 - Gestaltung, Struktur und Technik sind im Webdesign dieselbe Aufgabe.
Die Ebenen

Gestaltung: erkennbar statt beliebig

Gestaltung heißt hier nicht Dekoration, sondern Wiedererkennbarkeit und Führung. Farben, Typografie und Bildsprache sollen zum Unternehmen passen und über alle Seiten hinweg gleich bleiben — sonst wirkt jede Unterseite wie eine andere Firma.

Der zweite Teil ist Führung: Was ist das Wichtigste auf dieser Seite, und was soll als Nächstes passieren. Eine Seite ohne klare nächste Handlung lässt Besucher zurück ins Suchergebnis gehen.

Frau vor einer Wand mit bunten Haftnotizen, davor sechs Personen mit Laptops an einem Besprechungstisch

Struktur: so geordnet, wie gesucht wird

Die Gliederung einer Website entscheidet mit darüber, wofür sie gefunden wird. Themen, die zusammengehören, gehören auch im Verzeichnisbaum zusammen — und jede Seite braucht einen erkennbaren Zweck, statt eine Variante der Nachbarseite zu sein.

Das gilt besonders beim Umbau eines gewachsenen Bestands. Viele Websites tragen über Jahre Seiten mit, die dieselbe Frage in leicht anderen Worten beantworten. Sie zu ordnen bringt in der Regel mehr als weitere Seiten hinzuzufügen.

Smartphone auf dunklem Untergrund, auf dem Display eine Google-Trefferliste zur Suche „Online Marketing Experte“

Technik: pflegbar, schnell, zugänglich

Unter der Oberfläche stehen die Entscheidungen, die später schwer zu ändern sind: welches Redaktionssystem, wie die Inhalte modelliert werden, wie schnell die Seiten ausgeliefert werden und ob sie mit Tastatur und Screenreader bedienbar sind.

Barrierefreiheit ist dabei kein Zusatz am Ende, sondern eine Bauweise. Kontraste, Beschriftungen und eine sinnvolle Überschriftenhierarchie kosten während der Umsetzung wenig und sind im Nachhinein teuer.

Zwei Männer arbeiten in einem hellen Büro nebeneinander am Laptop, auf dem Bildschirm Programmcode
Häufige Fragen

Was am Anfang meistens gefragt wird

Der Aufwand hängt weniger am Design als am Umfang: Wie viele Seitentypen gibt es, wie viele Inhalte müssen übernommen werden, und wie viel davon lässt sich wiederverwenden. Eine Seite mit fünf Seitentypen und sauberem Bestand ist eine andere Aufgabe als ein gewachsener Auftritt mit hunderten Unterseiten. Die Themenseiten zu Website- und Webdesign-Kosten gehen darauf im Detail ein.

Das entscheidet sich an der Technik und an der Struktur, nicht am Alter. Wenn das Redaktionssystem noch gepflegt wird und die Gliederung trägt, ist eine Überarbeitung meist der kürzere Weg. Wenn beides nicht mehr passt, verlängert jede Reparatur nur den Zustand. Wichtig ist in beiden Fällen, dass bestehende Adressen erhalten bleiben oder sauber weitergeleitet werden.

Ja, und das ist der Normalfall. Entscheidend ist, dass die Inhalte beim Aufbau so modelliert werden, dass Änderungen ohne Layoutwissen möglich sind — sonst wandert jede Textänderung zurück zur Agentur.

Die Umsetzung ist selten der Engpass. Länger dauern in der Regel Inhalte und Abstimmung: Texte, Bilder, Freigaben. Projekte kommen schneller voran, wenn früh feststeht, wer Inhalte liefert und wer entscheidet.

Nächster Schritt

Website besprechen,
bevor der erste Entwurf entsteht.

Ein Erstgespräch klärt Ausgangslage, Umfang und welcher Weg — Überarbeitung oder Neubau — bei Ihrer Website der kürzere ist.

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