WordPress-Agentur in Hannover: Auswahl, Angebot und Zusammenarbeit

Eine WordPress-Agentur in Hannover wählen Sie nach vier prüfbaren Punkten aus: vergleichbare Referenzen, die Sie selbst aufrufen können, ein namentlich benannter Projektverantwortlicher, ein Angebot mit ausdrücklich ausgeschlossenen Leistungen, und die schriftliche Zusage, dass Domain, Hosting, Zugänge und bezahlte Individualentwicklung Ihrem Unternehmen gehören. Fehlt einer dieser Punkte, ist der Preis nicht vergleichbar.

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Warum

Agentur, Freelancer oder Inhouse

Das ist der ganze Unterschied zwischen einer Beauftragung, die Sie in zwei Jahren noch tragen können, und einer, aus der Sie nur mit einem Relaunch herauskommen. Diese Seite beschreibt, wie Sie die Auswahl treffen, was in Angebot und Vertrag gehört und wie eine Zusammenarbeit organisiert ist, die Sie jederzeit wieder auflösen können. WordPress als System erklären wir auf der Seite WordPress in Hannover.

Die Frage ist nicht, welches Modell besser ist, sondern wie viele Disziplinen Ihr Vorhaben koordinieren muss und wie dauerhaft Unterstützung verfügbar sein soll.

ModellPasst, wennHauptrisiko
Agenturmehrere Kompetenzen gebündelt gebraucht werden, nach dem Start laufend unterschiedliche Aufgaben anfallen, das Projekt nicht an einer Person hängen sollZuständigkeiten verschwimmen, der Vertriebskontakt ist nicht der Projektkontakt
Freelancerdie Aufgabe klar abgegrenzt ist, kurze Wege zählen, eine Person die nötige Kompetenz abdecktWissen, Zugänge und Verfügbarkeit liegen bei genau einer Person
InhouseWordPress dauerhaft geschäftskritisch ist und kontinuierlich Arbeit anfälltKonzeption, Gestaltung und Technik müssen zusätzlich zur Redaktion abgedeckt sein

In der Praxis ist die Mischform am häufigsten tragfähig: Ihr Team verantwortet Inhalte und Prioritäten, die Agentur übernimmt definierte Spezialaufgaben und die technische Verantwortung. Entscheidend ist weniger die Unternehmensgröße als die Frage, wie viel Ausfallsicherheit und Kontrolle über Wissen Sie brauchen.

Zwei Männer arbeiten in einem hellen Büro nebeneinander am Laptop, auf dem Bildschirm Programmcode
Abb. 1 - Zwei Männer arbeiten in einem hellen Büro nebeneinander am Laptop, auf dem Bildschirm Programmcode
Im Detail

Sieben Auswahlkriterien, die Sie selbst prüfen können

Verzeichnisse und Ranglisten bewerten Agenturen von außen. Die folgenden sieben Punkte prüfen Sie in einem einzigen Erstgespräch selbst, und zwar an Belegen statt an Selbstbeschreibungen.

  1. Vergleichbare Referenzen. Nicht das Portfolio, sondern zwei bis drei Projekte mit ähnlichem Unternehmenstyp und ähnlicher redaktioneller Nutzung. Prüfen Sie: Ist die Website erreichbar? Kann die Agentur Ausgangslage, eigenen Leistungsanteil und Ziel benennen?
  2. Benannte Projektverantwortung. Prüfen Sie: Steht im Angebot ein Name, und bleibt diese Person auch während der Umsetzung zuständig? Wie ist die Vertretung geregelt?
  3. Abgegrenzter Leistungsumfang. „Professionelle WordPress-Website“ ist keine Leistung. Prüfen Sie: Sind Seitentypen, Inhaltszuständigkeit, Korrekturrunden, Tests, Schulung und Übergabe einzeln benannt?
  4. Definierte Abnahme. Prüfen Sie: Wann gilt eine Leistung als abnahmefähig, wer prüft, und was passiert bei Mängeln? Qualitätssicherung, die erst nach der Veröffentlichung stattfindet, ist keine.
  5. Dokumentierte Abstimmung. Prüfen Sie: Gibt es ein gemeinsames Board oder Protokoll, oder leben Absprachen in einzelnen E-Mails?
  6. Eigentum und Unabhängigkeit. Prüfen Sie: Wem gehören Domain, Hosting, Lizenzen, Quelltext und Administrationszugänge nach Vertragsende?
  7. Zugesagte Übergabe. Prüfen Sie: Steht die Übergabe als Ergebnis im Angebot, inklusive Zugangsliste, Dokumentation und Einweisung?

Ein Erstgespräch, in dem die Agentur zuerst Rückfragen stellt statt ein Paket anzubieten, ist selbst ein Qualitätsmerkmal. Gute Rückfragen zeigen, dass aus Ihrer Anfrage ein belastbarer Leistungsumfang entsteht und keine Standardlösung.

Lächelnder Mann mit dem Hörer eines alten Wählscheibentelefons am Ohr

Was in Angebot und Vertrag gehört

Zwei Angebote lassen sich nur vergleichen, wenn sie denselben Gegenstand beschreiben. Eine Endsumme ohne Leistungsabgrenzung ist dafür keine Grundlage.

Angebot

Ein vollständiges Angebot enthält mindestens: Ziel und Ausgangslage, die vereinbarten Ergebnisse, die ausdrücklich ausgeschlossenen Leistungen, die Zuständigkeiten von Agentur und Kunde, benötigte Inhalte und Freigaben, Projektphasen mit Terminen und Abhängigkeiten, Anzahl und Umfang der Korrekturrunden, Abnahmekriterien und Mängelverfahren, die Vergütung für Zusatzleistungen, Regelungen zu Lizenzen und Nutzungsrechten sowie Übergabe, Dokumentation und Schulung.

Achten Sie besonders auf die Annahmen. Wenn die Kalkulation vollständige, rechtzeitig gelieferte Inhalte voraussetzt, muss geregelt sein, was bei Verzögerungen geschieht. Zwei ähnlich klingende Angebote unterscheiden sich oft nur darin, dass eines Schulung, Dokumentation und Zugangsübertragung enthält und das andere sie später zusätzlich berechnet. Welche Faktoren die Summe treiben, lesen Sie unter Website-Kosten.

Vertrag

Der Vertrag übersetzt das Angebot in verbindliche Verantwortlichkeiten. Neben Leistungsumfang und Vergütung brauchen Sie eindeutige Regelungen zu Abnahme, Mitwirkung, Terminen und Kündigung. Wichtig ist ein praktikables Verfahren für Änderungswünsche: Während eines Projekts entstehen fast immer neue Anforderungen, deren Auswirkung auf Aufwand und Termin bewertet und vor der Umsetzung freigegeben werden sollte.

Bei individuell erstellten Themes, Plugins und sonstigem Quelltext muss stehen, welche Nutzungsrechte Sie erhalten. Für Standardsoftware und zugekaufte Erweiterungen gelten dagegen die Lizenzbedingungen der jeweiligen Anbieter. Lassen Sie sich deshalb auflisten, welche Bestandteile individuell erstellt und welche von Dritten lizenziert sind. In die Vereinbarung gehört außerdem die Herausgabe bei Vertragsende: aktuelle Dateien, Datenbank, Dokumentation und sämtliche Zugänge.

Nahaufnahme einer Laptop-Tastatur, darüber blau eingefärbter HTML-Quelltext

Wem Theme, Plugins, Domain und Zugänge gehören

Die geschäftskritischen Konten sollten auf Ihr Unternehmen registriert sein, insbesondere Domain, Hosting, zentrale E-Mail-Adressen und Drittanbieterdienste. Die Agentur erhält administrative Zugänge, sollte aber nicht die einzige Stelle mit Kontrolle über das System sein. Nutzen Sie persönliche Benutzerkonten statt geteilter Passwörter, dann lassen sich Berechtigungen später gezielt entziehen.

Vor der Beauftragung sollten diese Fragen beantwortet sein:

  • Ist die Domain auf Ihr Unternehmen registriert?
  • Haben Sie einen eigenen Zugang zum Hosting?
  • Erhalten Sie einen administrativen WordPress-Zugang?
  • Auf wen laufen kostenpflichtige Theme- und Plugin-Lizenzen, und was passiert damit nach Vertragsende?
  • Dürfen individuell bezahlte Bestandteile durch Dritte bearbeitet werden?
  • Wo sind Zugangsdaten und technische Hinweise dokumentiert?

Vorsicht ist geboten, wenn eine Website nur innerhalb eines Agenturkontos betrieben werden kann oder die Herausgabe von Daten und Dateien nicht zugesichert wird. Komfort während der Zusammenarbeit darf nicht in dauerhafte Abhängigkeit führen.

Smartphone auf dunklem Untergrund, auf dem Display eine Google-Trefferliste zur Suche „Online Marketing Experte“

So organisieren wir die Zusammenarbeit

Wir beginnen mit einer Auftragsklärung, in der Ziele, Entscheidungswege, Beteiligte und der abgegrenzte Leistungsumfang schriftlich festgehalten werden. Während des Projekts haben Sie einen festen Ansprechpartner und definierte Prüfpunkte. Rückmeldungen werden gebündelt, Entscheidungen dokumentiert, zusätzliche Anforderungen vor der Umsetzung bewertet. Vor der Übergabe prüfen beide Seiten die Ergebnisse anhand der vereinbarten Abnahmekriterien, offene Punkte werden protokolliert und zugeordnet. Veröffentlicht wird erst nach Freigabe.

Angrenzende Themen grenzen wir bewusst ab und vereinbaren sie separat: laufende WordPress-Wartung, ein möglicher Website-Relaunch und Shop-Funktionen sind eigene Leistungen mit eigenem Umfang.

Aufgeklappter Laptop auf dunklem Untergrund, auf dem Bildschirm eine Google-Trefferliste zur Suche „Online Marketing Experte“

Übergabe und Schulung gehören zum Projekt

Nach Abschluss sollten Sie die Website nicht nur nutzen, sondern verwalten und bei Bedarf weitergeben können. Eine vollständige Übergabe umfasst mehr als ein Administratorpasswort:

  • eine geordnete Übersicht aller relevanten Konten und Zugänge
  • Angaben zu eingesetzten Themes, Plugins und Lizenzen
  • Hinweise zu individuell entwickelten Bestandteilen
  • eine aktuelle Sicherung oder ein vereinbartes Übergabeformat
  • Dokumentation der wichtigen redaktionellen Abläufe
  • eine Schulung für die verantwortlichen Personen
  • eine Liste noch offener oder optionaler Aufgaben

Die Schulung richtet sich nach den tatsächlichen Aufgaben Ihres Teams: Redakteure brauchen anderes Wissen als interne Administratoren. Eine Aufzeichnung der Einweisung oder eine kurze projektspezifische Dokumentation macht die Schulung auch für später eingestellte Mitarbeiter nutzbar.

Frau vor einer Wand mit bunten Haftnotizen, davor sechs Personen mit Laptops an einem Besprechungstisch

Agenturwechsel ohne Relaunch

Ein Wechsel der Agentur erfordert keine neue Website. Ist das bestehende System grundsätzlich weiterverwendbar, prüft die neue Agentur zuerst Zugänge, Lizenzen, Dokumentation und technische Abhängigkeiten und entscheidet danach, was übernommen und was gezielt verbessert wird.

Für einen geordneten Wechsel brauchen Sie mindestens Zugriff auf Domain, Hosting, WordPress-Administration, Dateien und Datenbank, dazu Lizenzinformationen, vorhandene Dokumentation und eine Übersicht externer Dienste. Die bisherige Agentur sollte eine aktuelle Übergabe erstellen und offene Leistungen kenntlich machen, die neue vor jeder Änderung eine Bestandsaufnahme durchführen. So bleibt der laufende Betrieb kontrollierbar und ein unnötiger Komplettaustausch entfällt.

Fehlen Zugänge oder Rechte, muss zuerst geklärt werden, wer Vertragspartner der jeweiligen Anbieter ist. Genau deshalb lohnt es sich, Eigentum und Herausgabe schon bei der ersten Beauftragung sauber zu regeln.

Zwei Männer arbeiten in einem hellen Büro nebeneinander am Laptop, auf dem Bildschirm Programmcode

WordPress-Agentur in Hannover anfragen

Ob Sie erstmals beauftragen oder einen bestehenden Dienstleister ablösen: Wir beginnen mit einer strukturierten Klärung Ihrer Situation und Sie erhalten eine nachvollziehbare Einschätzung dazu, welche Leistungen nötig sind, welche Unterlagen und Zugänge fehlen und wie sich der Auftrag sauber abgrenzen lässt.

Schicken Sie uns Ihre Ziele, die vorhandene Website, den gewünschten Zeitrahmen und bekannte Anforderungen. Auf dieser Grundlage besprechen wir, ob wir fachlich und organisatorisch zu Ihrem Projekt passen.

Lächelnder Mann mit dem Hörer eines alten Wählscheibentelefons am Ohr
Häufige Fragen

Häufige Fragen zur WordPress-Agentur in Hannover

Nicht zwingend. Ein Standort in Hannover erleichtert persönliche Termine und regionale Abstimmung. Wichtiger sind passende Erfahrung, verlässliche Erreichbarkeit und eine dokumentierte Arbeitsweise.

Die Kosten hängen vom abgegrenzten Umfang, den benötigten Leistungen und der Ausgangslage ab. Fordern Sie ein abgegrenztes Angebot an, statt Pauschalpreise zu vergleichen. Die Kostenfaktoren im Detail stehen unter Website-Kosten.

Das hängt von Umfang, Entscheidungswegen, verfügbaren Inhalten und Freigaben ab. Eine seriöse Agentur nennt nicht nur einen Zieltermin, sondern auch die Voraussetzungen und Mitwirkungspflichten, auf denen dieser Termin beruht.

In den meisten Fällen ja. Voraussetzung sind ausreichende Zugänge und eine erste Prüfung des vorhandenen Systems. Danach lassen sich Aufwand, Risiken und nächste Schritte belastbar einordnen.

An unklaren Pauschalleistungen, fehlenden Abnahmekriterien, nicht benannten Lizenzkosten und der Aussage, dass Zugänge oder Dateien bei der Agentur verbleiben. Auch ein sehr niedriger Preis ist nicht bewertbar, solange wesentliche Leistungen nicht aufgeführt sind.

Nächster Schritt

Sichtbarkeit besprechen,
bevor die nächste Maßnahme startet.

Ein Erstgespräch klärt Ausgangslage, realistische Ziele und welcher Hebel für Ihre Website zuerst zählt.

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„Ein Text, für den niemand sucht, ist kein Content Marketing, egal wie gut er geschrieben ist.”— ONMA GmbH · Hannover