Sieben Auswahlkriterien, die Sie selbst prüfen können
Verzeichnisse und Ranglisten bewerten Agenturen von außen. Die folgenden sieben Punkte prüfen Sie in einem einzigen Erstgespräch selbst, und zwar an Belegen statt an Selbstbeschreibungen.
- Vergleichbare Referenzen. Nicht das Portfolio, sondern zwei bis drei Projekte mit ähnlichem Unternehmenstyp und ähnlicher redaktioneller Nutzung. Prüfen Sie: Ist die Website erreichbar? Kann die Agentur Ausgangslage, eigenen Leistungsanteil und Ziel benennen?
- Benannte Projektverantwortung. Prüfen Sie: Steht im Angebot ein Name, und bleibt diese Person auch während der Umsetzung zuständig? Wie ist die Vertretung geregelt?
- Abgegrenzter Leistungsumfang. „Professionelle WordPress-Website“ ist keine Leistung. Prüfen Sie: Sind Seitentypen, Inhaltszuständigkeit, Korrekturrunden, Tests, Schulung und Übergabe einzeln benannt?
- Definierte Abnahme. Prüfen Sie: Wann gilt eine Leistung als abnahmefähig, wer prüft, und was passiert bei Mängeln? Qualitätssicherung, die erst nach der Veröffentlichung stattfindet, ist keine.
- Dokumentierte Abstimmung. Prüfen Sie: Gibt es ein gemeinsames Board oder Protokoll, oder leben Absprachen in einzelnen E-Mails?
- Eigentum und Unabhängigkeit. Prüfen Sie: Wem gehören Domain, Hosting, Lizenzen, Quelltext und Administrationszugänge nach Vertragsende?
- Zugesagte Übergabe. Prüfen Sie: Steht die Übergabe als Ergebnis im Angebot, inklusive Zugangsliste, Dokumentation und Einweisung?
Ein Erstgespräch, in dem die Agentur zuerst Rückfragen stellt statt ein Paket anzubieten, ist selbst ein Qualitätsmerkmal. Gute Rückfragen zeigen, dass aus Ihrer Anfrage ein belastbarer Leistungsumfang entsteht und keine Standardlösung.






