Wie Inhalte entstehen: Blöcke, Themes, Plugins
Seit WordPress 5.0 vom Dezember 2018 ist der Block-Editor Gutenberg der Standard-Editor. Texte, Überschriften, Bilder, Spalten, Buttons und Einbettungen sind darin einzelne Blöcke, die sich stapeln, verschieben und wiederverwenden lassen. Für Redaktionen ist das ein Gewinn an Struktur, solange die Auswahl begrenzt bleibt. Kommen beliebig viele Sonderblöcke, Page-Builder und Layoutvarianten zusammen, wird aus dem Vorteil eine Bedienlast. Eine gute WordPress-Installation erkennt man nicht an der Zahl der Optionen, sondern daran, dass die vorhandenen eindeutig sind.
Dazu kommen zwei weitere Ebenen. Das Theme bestimmt Aufbau und Erscheinungsbild. Plugins ergänzen Funktionen wie Formulare, Mehrsprachigkeit, Suchmaschinenfelder, Caching oder Schnittstellen zu Drittsystemen. Beide Ebenen sind Abhängigkeiten: Sie müssen zueinander passen, gepflegt werden und ein Update des Kerns überstehen. Wer diese drei Ebenen auseinanderhält, versteht die meisten Diskussionen rund um WordPress bereits.






