WordPress in Hannover: Orientierung rund um das CMS

Wer in Hannover eine Website plant, erbt oder ablösen will, stößt fast zwangsläufig auf WordPress. Laut W3Techs ist es das meistgenutzte Content-Management-System im Web, und entsprechend häufig läuft es auch bei Unternehmen, Kanzleien, Vereinen, Bildungseinrichtungen und Redaktionen in der Region im Hintergrund. Das macht WordPress zur naheliegenden Wahl, aber nicht automatisch zur richtigen.

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Warum

Was WordPress ist

Diese Seite ist der Ausgangspunkt für das Thema. Sie erklärt, was WordPress technisch und organisatorisch ist, ordnet es gegenüber TYPO3, Shopware und Website-Baukästen ein, beschreibt den lokalen Hannoveraner Kontext von Community bis Betrieb und zeigt, wo einzelne Fragen vertieft werden. Sie ersetzt diese Vertiefungen nicht, sie sortiert sie.

WordPress erschien am 27. Mai 2003. Matt Mullenweg und Mike Little veröffentlichten es als Fork der Blogsoftware b2/cafelog. Aus diesem Blogsystem ist ein allgemeines Content-Management-System geworden: Inhalte werden über eine Administrationsoberfläche angelegt, bearbeitet und veröffentlicht, ohne dass im redaktionellen Alltag Quellcode angefasst wird.

Zwei Eigenschaften prägen das System bis heute. Erstens die Lizenz: WordPress steht unter der GPLv2 oder einer späteren Version und darf frei verwendet, untersucht, verändert und weitergegeben werden. Zweitens die Trägerschaft: Die Marke hält die gemeinnützige WordPress Foundation, die Software selbst entwickelt eine offene Contributor-Community. Beides zusammen bedeutet, dass niemand einzelnes den Zugang zur Software, zu den Daten oder zu den Erweiterungsmöglichkeiten kontrolliert. Genau das unterscheidet WordPress von proprietären Plattformen, bei denen Betrieb, Funktionsumfang und Ausstiegspfad an einen Anbieter gebunden sind.

Technisch ist WordPress eine Server-Anwendung. Sie benötigt PHP und eine MySQL- oder MariaDB-Datenbank. Welche Mindestversionen jeweils gelten, steht in den offiziellen Requirements auf wordpress.org und verschiebt sich mit den Releases. Für die Systemauswahl heißt das vor allem: Eine WordPress-Website braucht eine Umgebung, die aktuell gehalten wird, kein Hosting-Paket, das man einmal bucht und dann vergisst.

Lächelnder Mann mit dem Hörer eines alten Wählscheibentelefons am Ohr
Abb. 1 - Lächelnder Mann mit dem Hörer eines alten Wählscheibentelefons am Ohr
Im Detail

Wie Inhalte entstehen: Blöcke, Themes, Plugins

Seit WordPress 5.0 vom Dezember 2018 ist der Block-Editor Gutenberg der Standard-Editor. Texte, Überschriften, Bilder, Spalten, Buttons und Einbettungen sind darin einzelne Blöcke, die sich stapeln, verschieben und wiederverwenden lassen. Für Redaktionen ist das ein Gewinn an Struktur, solange die Auswahl begrenzt bleibt. Kommen beliebig viele Sonderblöcke, Page-Builder und Layoutvarianten zusammen, wird aus dem Vorteil eine Bedienlast. Eine gute WordPress-Installation erkennt man nicht an der Zahl der Optionen, sondern daran, dass die vorhandenen eindeutig sind.

Dazu kommen zwei weitere Ebenen. Das Theme bestimmt Aufbau und Erscheinungsbild. Plugins ergänzen Funktionen wie Formulare, Mehrsprachigkeit, Suchmaschinenfelder, Caching oder Schnittstellen zu Drittsystemen. Beide Ebenen sind Abhängigkeiten: Sie müssen zueinander passen, gepflegt werden und ein Update des Kerns überstehen. Wer diese drei Ebenen auseinanderhält, versteht die meisten Diskussionen rund um WordPress bereits.

Nahaufnahme einer Laptop-Tastatur, darüber blau eingefärbter HTML-Quelltext

Wofür sich WordPress eignet

WordPress spielt seine Stärke dort aus, wo Inhalte regelmäßig entstehen und von mehreren Personen gepflegt werden: Unternehmenswebsites mit Leistungs- und Ratgeberbereichen, Magazine, Blogs, Vereins- und Verbandsseiten, Veranstaltungs- und Wissensangebote. Die große Verbreitung ist dabei ein praktisches Argument: Wissen, Erweiterungen und Personen, die damit arbeiten können, sind verfügbar.

Die Grenzen liegen weniger im Seitenumfang als in der Organisation dahinter. Sobald sehr feingliedrige Rollen- und Freigabeprozesse, viele parallele Sprachversionen oder eine tief verzahnte Systemlandschaft dazukommen, verschiebt sich der Aufwand. Umgekehrt ist ein schweres Enterprise-System für eine überschaubare redaktionelle Website unnötiger Ballast. Die nützlichste Frage bei der Auswahl lautet deshalb nicht, welches System das beste ist, sondern wer die Website in drei Jahren pflegt und welche Inhaltsarten bis dahin dazugekommen sind.

Smartphone auf dunklem Untergrund, auf dem Display eine Google-Trefferliste zur Suche „Online Marketing Experte“

WordPress, TYPO3, Shopware oder Baukasten

Die vier Optionen lösen unterschiedliche Aufgaben, ein Vergleich ergibt nur mit Blick auf den konkreten Fall Sinn.

WordPress ist ein inhaltsorientiertes CMS mit großem Theme- und Plugin-Ökosystem. Es eignet sich, wenn Redaktionen eigenständig arbeiten sollen und die Website vor allem aus Inhalten besteht. Die Offenheit schafft Möglichkeiten und verlangt Auswahl.

TYPO3 wird typischerweise dort eingesetzt, wo Rechte, Sprachen und redaktionelle Strukturen stark ausdifferenziert sind, und bringt dafür einen höheren technischen und administrativen Rahmen mit. Alles Weitere gehört in den TYPO3-Themenbereich.

Shopware ist ein Shopsystem, kein CMS mit Shop-Anbau. Wenn Produktkatalog, Warenkorb, Checkout und die Anbindung kaufmännischer Prozesse den Kern bilden, liegt der Schwerpunkt anders als bei einem WordPress-Auftritt. Auswahl und Umsetzung von Shopsystemen werden separat behandelt.

Website-Baukästen bündeln Gestaltung, Hosting und Verwaltung bei einem Anbieter. Für sehr einfache Websites ist das ein schneller Einstieg. Der Preis dafür sind eingeschränkte Erweiterbarkeit, begrenzte Datenportabilität und ein aufwendiger Plattformwechsel.

Für Onlineshops auf WordPress-Basis existiert mit WooCommerce eine E-Commerce-Erweiterung; ob sie oder ein eigenständiges Shopsystem passt, wird auf den WooCommerce- und Onlineshop-Seiten entschieden. Als Stichworte gehören in jeden Systemvergleich außerdem Barrierefreiheit, Datenschutz und die erwartete Lebensdauer der Website.

Aufgeklappter Laptop auf dunklem Untergrund, auf dem Bildschirm eine Google-Trefferliste zur Suche „Online Marketing Experte“

WordPress in Hannover

Hannover ist die Landeshauptstadt Niedersachsens und der Kern der Region Hannover. Die Wirtschaftsstruktur reicht von Industrie, Versicherungen und Messewirtschaft über Hochschulen und Kulturinstitutionen bis zum breiten Mittelstand und zu Handwerksbetrieben im Umland. Entsprechend unterschiedlich sind die WordPress-Installationen vor Ort: von der zehnseitigen Betriebswebsite bis zum mehrsprachigen Portal mit angebundenem Veranstaltungskalender.

Der lokale Bezug ist dabei kein technisches, sondern ein organisatorisches Argument. WordPress schreibt kein Zusammenarbeitsmodell vor, viele Projekte laufen vollständig verteilt. Nähe hilft trotzdem dort, wo Redaktionsschulungen, Workshops, Fototermine oder die Abstimmung mit Marketing, IT und Datenschutz im Haus anstehen. Wer diese Punkte nicht hat, verliert durch einen entfernten Dienstleister wenig.

Zum WordPress-Umfeld gehört außerdem ein offenes Community-Leben aus Meetups, WordCamps, Contributor-Tagen und Online-Foren, in dem sich Redakteurinnen, Entwickler, Designerinnen und Administratoren austauschen. Solche Gruppen entstehen, pausieren und ändern ihren Turnus. Ob und wann sich in Hannover aktuell eine Runde trifft, steht deshalb am verlässlichsten auf den einschlägigen Community-Plattformen und nicht in einem Text, der Monate alt sein kann.

Frau vor einer Wand mit bunten Haftnotizen, davor sechs Personen mit Laptops an einem Besprechungstisch

Hosting und Betrieb in der Region

Eine WordPress-Website braucht eine passende Hosting-Umgebung. Die kann in Hannover stehen, muss es aber nicht: Der Firmensitz des Anbieters sagt wenig über die Qualität aus. Aussagekräftiger sind aktuelle PHP- und Datenbankversionen, verschlüsselte Verbindungen, getrennte Test- und Produktivumgebungen, geprüfte Wiederherstellbarkeit, Protokollierung sowie klar benannte Zuständigkeiten für den Fall, dass etwas ausfällt. Relevant sind zusätzlich der Ort der Datenverarbeitung und die vertragliche Einordnung eingesetzter Dienste.

Der zweite Teil ist der laufende Betrieb. Kern, Themes und Plugins erhalten regelmäßig Aktualisierungen, Backups müssen existieren und im Ernstfall funktionieren, Sicherheitsvorfälle wollen bemerkt werden. Das ist keine Einrichtungsaufgabe, sondern eine Dauerbedingung jeder betriebenen WordPress-Website. Wie sich das konkret organisieren lässt, behandelt der Bereich WordPress-Wartung.

Zwei Männer arbeiten in einem hellen Büro nebeneinander am Laptop, auf dem Bildschirm Programmcode

Von hier aus weiter

Als Anlaufstelle beantwortet diese Seite bewusst nur die Einordnung. Für die Umsetzung eines Projekts mit fachlicher Begleitung führt der Weg zur WordPress-Agentur in Hannover. Für den laufenden Zustand einer bestehenden Installation ist der Wartungsbereich zuständig, für Shop-Vorhaben die WooCommerce- und Onlineshop-Seiten, für den Systemvergleich im Detail die Bereiche zu TYPO3 und Shopware. Neue Websites, Relaunches, einzelne Landingpages sowie Gestaltungs- und Entwicklungsfragen haben ebenfalls eigene Seiten.

So bleibt „WordPress Hannover“ der Ausgangspunkt: erst verstehen, was das CMS ist und wo es hingehört, dann gezielt in das Spezialthema wechseln, das zur eigenen Frage passt.

Lächelnder Mann mit dem Hörer eines alten Wählscheibentelefons am Ohr
Nächster Schritt

Sichtbarkeit besprechen,
bevor die nächste Maßnahme startet.

Ein Erstgespräch klärt Ausgangslage, realistische Ziele und welcher Hebel für Ihre Website zuerst zählt.

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„Ein Text, für den niemand sucht, ist kein Content Marketing, egal wie gut er geschrieben ist.”— ONMA GmbH · Hannover